Österreich–Temelin Gipfel – eine zu schwere Geburt für Umweltminister Pröll?
Seit Februar 2003 gibt es mit Josef Pröll einen neuen Umweltminister und ebenso lang steht die Forderung von Anti–Atomgruppierungen, endlich den Österreich–Temelin Gipfel abzuhalten. „Umweltminister Pröll hat die Forderung von seinem Amtsvorgänger geerbt – aber ebenso wie dieser schiebt er den Temelin–Gipfel einfach auf die lange Bank! Mittlerweile geht auch Umweltminister Pröll bereits 9 Monate mit unserer Forderung schwanger! Die aktuellen europäischen Entwicklungen verlangen nach einem Antiatomgipfel – auch das Thema Euratom und die ungerechtfertigte Bevorzugung der Atomindustrie müssen dabei thematisiert werden!„, gibt sich Mathilde Halla, Obfrau der OÖ Plattform gegen Atomgefahr überzeugt.
Übergabe einer Geburtsurkunde – Mittwoch, 12.11. – 16:45 Uhr Hotel Courtyard Marriotte (neben Design–Center) Linz
Atomgegner übergeben deshalb Umweltminister Pröll anlässlich der Verleihung des Energy Globe im Design–Center in Linz eine Geburtsurkunde für einen Anti–Atomgipfel. „Nur noch Zeitpunkt und Ort für den Gipfel müssen auf der Geburtsurkunde ausgefüllt werden! Wie lange will uns Umweltminister Pröll noch vertrösten und mit welchen Ausreden? 9 Monate Schwangerschaft sind auch für einen Minister genug!„, so Josef Neumüller, Obmann des Aktionskomitees Stop Temelin.
Selbst die Gespräche des Landes OÖ mit Umweltminister Pröll haben nicht gefruchtet. „Wir unterstützen Umweltminister Pröll gerne als Geburtshelfer – aber wir werden ihn nicht von seiner Pflicht entbinden! Der Bedrohung durch das Atomkraftwerk Temelin muss bundesländerübergreifend begegnet werden – die Wiener werden von einem Unfall genauso betroffen sein, wie die Tiroler und die Burgenländer! Und es ist die Pflicht unseres Umweltministers mit dem Antiatom–Gipfel länderübergreifend zu zeigen, dass wir uns alle der Bedrohung durch das AKW Temelin bewusst sind und Österreich weitere Schritte für den europaweiten Atomausstieg – für eine hellere Zukunft ohne atomaren Wahnsinn – setzen wird!„, so Mathilde Halla abschließend.
OÖ Plattform gegen Atomgefahr Aktionskomitee Stop Temelin
Mütter gegen Atomgefahren Freistadt
ÖTAAK – Österreichisch–tschechisches Anti–Atom–Komitee
Vereinigung Südböhmische Mütter gegen Atomgefahr – Budweis
OIZP – Budweis
Selbst die Gespräche des Landes OÖ mit Umweltminister Pröll haben nicht gefruchtet. „Wir unterstützen Umweltminister Pröll gerne als Geburtshelfer – aber wir werden ihn nicht von seiner Pflicht entbinden! Der Bedrohung durch das Atomkraftwerk Temelin muss bundesländerübergreifend begegnet werden – die Wiener werden von einem Unfall genauso betroffen sein, wie die Tiroler und die Burgenländer! Und es ist die Pflicht unseres Umweltministers mit dem Antiatom–Gipfel länderübergreifend zu zeigen, dass wir uns alle der Bedrohung durch das AKW Temelin bewusst sind und Österreich weitere Schritte für den europaweiten Atomausstieg – für eine hellere Zukunft ohne atomaren Wahnsinn – setzen wird!„, so Mathilde Halla abschließend.
OÖ Plattform gegen Atomgefahr Aktionskomitee Stop Temelin
Mütter gegen Atomgefahren Freistadt
ÖTAAK – Österreichisch–tschechisches Anti–Atom–Komitee
Vereinigung Südböhmische Mütter gegen Atomgefahr – Budweis
OIZP – Budweis