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Österreich stärkt Forschung zu Klimaschutz und Klimawandelanpassung

24.09.2026

Das Austrian Climate Research Programme (ACRP) des Klima- und Energiefonds fördert anwendungsorientierte Klimaforschung mit 2,7 Millionen Euro

KLimafonds.png
© klima- und energiefonds

Hitze, Dürre, Waldbrände und Wasserknappheit haben auch in diesem Sommer deutlich gemacht: Der Klimawandel ist längst Realität und verlangt rasches Handeln. Dafür braucht es wissenschaftlich fundierte Lösungen, die Klimaschutz und Klimawandelanpassung voranbringen. Genau hier setzt das Österreichische Klimaforschungsprogramm (ACRP) des Klima- und Energiefonds an. Insgesamt stehen dafür 2,7 Millionen Euro, dotiert aus Mitteln des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), zur Verfügung.
 

Mit dem Austrian Climate Research Programme fördert der Klima- und Energiefonds Projekte, die wissenschaftliche Grundlagen für wirksame Maßnahmen im Klimaschutz und in der Klimawandelanpassung schaffen und so zur Bekämpfung des Klimawandels in Österreich beitragen. Der aktuelle IPCC Assessment Report und der Zweite Österreichische Sachstandsbericht zum Klimawandel (AAR2) unterstreichen die zentrale Rolle der Forschung bei der Bewältigung der Klimakrise und den dringenden Handlungsbedarf im Bereich Klimawandelanpassung, Klimaschutz, und deren Wechselwirkungen.

Umweltminister Norbert Totschnig: „Die Folgen des Klimawandels sind auch in Österreic
h deutlich spürbar. Umso wichtiger ist es, Forschung gezielt dort zu fördern, wo sie konkrete Antworten auf Fragen zu Klimaschutz, Klimawandelanpassung und die notwendige Transformation liefert. Mit dem ACRP schaffen wir wichtige wissenschaftliche Grundlagen für zukunftsweisende Entscheidungen in Politik und Gesellschaft.“

Klima- und Energiefonds-Geschäftsführer Bernd Vogl: „Mit dem ACRP fördern wir seit vielen Jahren hochwertige und anwendungsorientierte Klimaforschung in Österreich. Dadurch konnte eine international anerkannte Forschungscommunity aufgebaut werden. Mit der Fortführung des Programms stärken wir die österreichische Forschungskompetenz und ihre Einbindung in internationale Forschungskooperationen. Wissenschaftliche Erkenntnisse sind eine wichtige Grundlage für gute Entscheidungen in der Klimapolitik. Sie helfen dabei, Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen gezielt zu planen und wirksam umzusetzen.“

 

Details zum Austrian Climate Research Programme (ACRP)

Das ACRP ist auf nationaler Ebene das wichtigste Klimaforschungsprogramm und trägt dazu bei, Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels in Österreich besser zu verstehen. Es liefert wissenschaftliche Erkenntnisse zu Klimaschutz und Klimawandelanpassung und untersucht deren Wechselwirkungen. Damit schafft das ACRP wichtige Grundlagen für die Umsetzung der österreichischen Anpassungsstrategie, des Nationalen Energie- und Klimaplans (NEKP) und des Pariser Übereinkommens. Zugleich stärkt das Programm Österreich langfristig als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
 

Die 19. Ausschreibung 2026 umfasst drei Schwerpunkte:

  • Das Klimasystem und die Folgen des Klimawandels verstehen
  • Gezielte Unterstützung für die österreichische Politik
  • Transformativer Wandel

Im Rahmen der aktuellen Ausschreibung werden zwei Projektformate angeboten:

  • „Kompakte Projekte“ mit einer Laufzeit von bis zu 24 Monaten und einer maximalen Förderung von 240.000 Euro
  • „Erweiterte Projekte“ mit einer Laufzeit von bis zu 36 Monaten und einer Förderung von mindestens 240.000 Euro bis maximal 340.000 Euro

Für erweiterte Projekte sind rund 1 Million Euro reserviert.

Die Anträge für das Förderprogramm ACRP 2026 müssen bis 17. Dezember 2026, 12:00 Uhr, mittels FFG  eCall eingereicht werden.

Details zur Ausschreibung: www.klimafonds.gv.at/foerderung/acrp-2026/

 
 

Noch bis 1. Oktober 2026 läuft die aktuelle StartClim-Ausschreibung. StartClim bietet die Möglichkeit, innovative Forschungsideen zu pilotieren und erste wissenschaftliche Grundlagen für die Bewältigung des Klimawandels zu schaffen:  www.klimafonds.gv.at/foerderung/startclim-2026/

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