ÖSTERREICH: Ewig grüßt das Murmeltier
Vor knapp einem Jahr lamentierte der österreichische Übertragungsnetzbetreiber APG (siehe: www.oekonews.at) wieder einmal, dass zu viel Ökostrom sein Lastmanagement erschwere und durch Ausgleichsmaßnahmen, sogenannter Redispatch, den Stromkunden teuer zu stehen komme.
Seither ist der Stromverbrauch Österreichs erstmals seit Jahren etwas gesunken und einige paar neue Wind– und Photovoltaik(PV)anlagen sind hinzugekommen. Dennoch hat sich der Anteil des erneuerbar erzeugten Stroms kaum verändert (Juli 2023 ca. 79 %).
Auch gleichgeblieben ist vor allem die Einstellung der überwiegend im Besitz der Öffentlichen Hand befindlichen Energiekonzerne, auf Machterhalt zu pochen und sich eisern gegen jenen Netzausbau zu wehren, der Millionen von kleinen sowie mittelgroßen, also verbrauchernahen, Photovoltaikanlagen ermöglichen würde.
Die unsägliche und unleistbare Energiemonopolitik bleibt weiterhin die vollgefressene Made im fetten Energiespeck. Vor Jahren angekündigte zentrale Gesetze, um endlich strategisch energiezuwenden, sind bis heute nicht beschlossen.
Die fleißigen PR–Abteilungen der Energiekonzerne und der Parteien, welcher Farbe auch immer, posaunen und "trump"–eten sozusagen mit Vollgas im Leerlauf ihr längst unerträglich übelriechendes Eigenlob.
Und schaut man in die Zukunft ist kein Ende des Stillstands in Sicht bzw. grüßt ewig das Murmeltier.
Fritz Binder–Krieglstein
renewable.at
Seither ist der Stromverbrauch Österreichs erstmals seit Jahren etwas gesunken und einige paar neue Wind– und Photovoltaik(PV)anlagen sind hinzugekommen. Dennoch hat sich der Anteil des erneuerbar erzeugten Stroms kaum verändert (Juli 2023 ca. 79 %).
Auch gleichgeblieben ist vor allem die Einstellung der überwiegend im Besitz der Öffentlichen Hand befindlichen Energiekonzerne, auf Machterhalt zu pochen und sich eisern gegen jenen Netzausbau zu wehren, der Millionen von kleinen sowie mittelgroßen, also verbrauchernahen, Photovoltaikanlagen ermöglichen würde.
Die unsägliche und unleistbare Energiemonopolitik bleibt weiterhin die vollgefressene Made im fetten Energiespeck. Vor Jahren angekündigte zentrale Gesetze, um endlich strategisch energiezuwenden, sind bis heute nicht beschlossen.
Die fleißigen PR–Abteilungen der Energiekonzerne und der Parteien, welcher Farbe auch immer, posaunen und "trump"–eten sozusagen mit Vollgas im Leerlauf ihr längst unerträglich übelriechendes Eigenlob.
Und schaut man in die Zukunft ist kein Ende des Stillstands in Sicht bzw. grüßt ewig das Murmeltier.
Fritz Binder–Krieglstein
renewable.at
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