Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie
KEY26 850x109 ted static

Österreich auf dem Weg zum Stromimportland

01.11.2003

Im ersten Halbjahr 2003 stieg der Stromverbrauch um 4,2 Prozent

Österreich droht in den kommenden zehn Jahren zum Stromimportland zu werden, befürchtet der Verbund.

Werden EU-Wasserrahmenrichtlinie und Kyoto-Ziel rigide umgesetzt, müsse etwa 2010 mehr als ein Drittel des heimischen Strombedarfs importiert werden, so Verbund-Chef Hans Haider Donnerstagabend im Rahmen des diesjährigen dritten Verbund-Forschungsforums. Derzeit hielten sich Importe und Exporte im vieljährigen Schnitt noch die Waage, während Österreich noch vor zehn Jahren ein klassisches Stromexportland war.
Gründe für diese Entwicklung seien, dass die Ökoenergie-Erzeugung nicht einmal annähernd den zu erwartenden Stromverbrauchszuwachs sowie den Rückgang der Wasserkraft und der kalorischen Produktion kompensieren könne, so Haider in einer Pressemitteilung von, Freitag. Und der Neubau von ausreichenden Kraftwerkskapazitäten sei hierzulande derzeit noch sehr schwer vorstellbar. Der Verbund plant wie berichtet südlich von Graz die Errichtung eines Gaskraftwerkes mit einer Leistung von rund 800 MW.
Die EU-Wasserrahmenrichtlinie bedeute für Österreichs Wasserkraft einen durchschnittlichen Erzeugungsverlust von 5 bis 15 Prozent, bei Einzelanlagen könnten es aber auch deutlich mehr sein, so Herbert Schröfelbauer, Vorstandsvorsitzender der Verbund-Wasserkraft-Tochter Austrian Hydro-Power (AHP). Der zu erwartende Windenergie-Boom werde die Erzeugungsverluste nicht ausgleichen können.
Zugleich, so Schröfelbauer, steige der Stromverbrauch jährlich um 2 bis 3 Prozent. Im ersten Halbjahr 2003 waren es sogar 4,2 Prozent. Österreich drohe von einem Exporteur sauberer Wasserkraft zu einem Importeur von Strom zu werden, dessen Herkunft nicht unbedingt als umweltfreundlich zu bezeichnen sei.
Quelle: BEWAG

oekonews meint

Die gigantischen, sicher aber vermeidbaren Stromverbrauchszuwäche in Österreich sind leider das Ergebnis nicht vorhandener Energieeffizienz und auch mangelnder Aufklärungsarbeit bezüglich Energieeffizienz. Würde elektrische Energie in allen Arbeits- und Lebesbereichen sinn- und verantwortungsvoll eingesetzt, wäre Österreich auch weiterhin ein Exportland für saubere Energie. Allerdings lässt sich naturgemäß auch mit sinnlos vergeudetem Strom Kohle machen - in diesem Sinne sollte über die Kritik von Verbund-Chef Hans Haider ernsthaft nachgedacht werden.
  • Drucken
  • Empfehlen
01.11.2003 | Autor*in: willfurth
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Zwentendorf-Abstimmung: Bilanz und Ausblick

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

WWF befürchtet Abschied vom Klimaschutz

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Dienstag, 9. Dezember 2025, 67.892 Artikel Online

Weitere Themen

  • Ägypten setzt auf Gigawatt-Energie: Wie das Land zur neuen Drehscheibe für erneuerbare Energien wird
  • Tschechien: Liberec startet Bürgerenergieprojekt
  • Wien warnt vor Small Modular Reactors: „EU geht mit Atomkraft in die falsche Richtung“ 
  • Zieleinlauf für atomstopp beim Linz Marathon
  • Energie unter Spannung: Kelag-Konferenz 2025 diskutiert Wege aus Kosten- und Kommunikationskrise
  • Europas Ausstieg aus Russischem Gas ist fix
  • Neuer Bericht: Erste Group und Raiffeisen international finanzieren Expansion fossiler Konzerne
  • Norwegen entscheidet sich gegen die Finanzierung von Tiefseebergbau
  • OeEB & ACP mit neuem Dachfonds für Klimainvestitionen in Emerging Markets: Erstes Closing des ACP OeEB Climate Impact Fund erfolgt
  • PwC-Marktcheck 2025: Österreich steckt in der Energiewende fest - und die Uhr tickt gnadenlos
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
12.923 Artikel | Seite 1 von 1.293

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2025 oekonews.at