Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität(current)1
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Mobilität

Ölz setzt auf Strom statt Diesel: Bäckerei baut Elektroflotte massiv aus

01.07.2026

Mit neuen Elektro-Lkw und E-Transportern treibt Ölz der Meisterbäcker die klimafreundliche Logistik voran.

ÖlZ.jpg
E-LKWs und ID. Buzz bei Ölz © Ölz der Meisterbäcker by Marcel Hagen
Die Fahrzeuge sollen jährlich rund 85 Tonnen CO₂ einsparen und sind Teil der Strategie, den Treibhausgasausstoß bis 2030 zu halbieren.

Der österreichische Backwarenhersteller Ölz der Meisterbäcker investiert weiter in eine emissionsarme Logistik. Das Unternehmen erweitert seinen Fuhrpark um drei  elektrische Lastwagen sowie sieben elektrische Nutzfahrzeuge und setzt damit einen weiteren Schritt auf dem Weg zu einer klimafreundlicheren Warenverteilung.

Mit der Investition verfolgt Ölz das Ziel, die CO₂-Emissionen im Frischdienst deutlich zu senken und gleichzeitig die Versorgung der Kundinnen und Kunden langfristig nachhaltig zu gestalten. 

Drei E-Lkw für die tägliche Brotlieferung
 

Herzstück der neuen Flotte sind drei vollelektrische Lkw des Herstellers DAF. Mit einer Reichweite von rund 280 Kilometern sind sie speziell auf die täglichen Liefertouren ausgelegt. Jedes Fahrzeug legt jährlich rund 90.000 Kilometer zurück.

Nach Angaben des Unternehmens werden durch die drei Elektro-Lkw jährlich etwa 50 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Geladen werden die Fahrzeuge überwiegend nachts mit Ökostrom an Hochleistungsladestationen in den firmeneigenen Depots.

Die E-Lkw sind Teil des Ölz-Frischdienstes, der täglich mehr als 4.300 Kunden auf rund 180 Touren mit frischen Backwaren beliefert. Das Unternehmen wirbt dabei mit dem Qualitätsversprechen: „Heute gebacken, morgen im Regal.“ 

Auch Servicefahrzeuge fahren künftig elektrisch
 

Neben den schweren Nutzfahrzeugen baut Ölz auch seine Flotte im leichten Segment aus. Sieben neue VW ID. Buzz ersetzen bisherige Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Die Elektrotransporter erreichen eine Reichweite von etwa 320 Kilometern und legen jährlich rund 30.000 Kilometer zurück. Durch den Austausch der bisherigen Fahrzeuge werden laut Unternehmen weitere 35 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart.

Zusätzlich bietet der größere Innenraum der Fahrzeuge mehr Platz für Material und Ausrüstung, was die Arbeit der Serviceteams effizienter machen soll. 

Langfristig klare Entscheidung für Elektromobilität

Ölz begründet den weiteren Ausbau der Elektroflotte auch mit der Unsicherheit rund um alternative Kraftstoffe wie HVO100, einen synthetischen Diesel aus erneuerbaren Rohstoffen. Zwar könne dieser  kurzfristig eine Übergangslösung darstellen,   das Unternehmen sehe die Zukunft jedoch eindeutig bei elektrischen Antrieben.

Als Vorteile nennt Ölz eine höhere Planungssicherheit bei Energieversorgung und Betriebskosten sowie die stetig wachsende Ladeinfrastruktur.

Teil der Klimastrategie bis 2030

Die Investition ist Bestandteil der umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Ölz ist Partner des österreichischen „klimaaktiv Pakt 2030“ und hat sich freiwillig verpflichtet, seine CO₂-Emissionen bis zum Jahr 2030 um mindestens 50 Prozent gegenüber dem Ausgangsniveau zu reduzieren.

„Ein nachhaltiges Mobilitätskonzept ist eine wichtige Säule, um dieses Ziel zu erreichen“, betont Doris Wendel, Geschäftsführerin Nachhaltigkeit bei Ölz.

Mit dem Ausbau der Elektroflotte setzt das Unternehmen ein weiteres Zeichen dafür, dass auch in der Lebensmittelbranche klimafreundliche Logistik zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Kombination aus emissionsfreien Lieferfahrzeugen, Ökostrom und optimierten Logistikprozessen soll dazu beitragen, den Frischdienst langfristig nachhaltiger zu gestalten,  ohne Einbußen bei Qualität oder Versorgungssicherheit.

IDBUZZÖOELZ.jpg
Neue ID. Buzz in der Ölz Elektro Flotte. © Ölz der Meisterbäcker by Marcel Hagen
  • Drucken
  • Empfehlen
01.07.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

KEBA präsentiert neue Schnellladestation für E-Autos

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

ASVÖ bringt e-Power ins Burgenland: Erste Ladestation in Parndorf eröffnet

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Samstag, 18. Juli 2026, 69.680 Artikel Online

Weitere Themen

  • EU besteuert erstmals internationale Flüge -  mit vielen Ausnahmen
  • Petition: Engerthstraße macht Platz - für Menschen, für aktive Mobilität
  • S34-Spange Wörth:  Gerichtsurteil bringt großes Fragezeichen
  • Erste E-Ladestation des Burgenlands für E-PKW und E-Busse eröffnet
  • Kritik nach EuGH-Gutachten: Forderungen nach europäischer Lösung für den Brenner-Transit werden lauter
  • Sonnenstrom statt Förderchaos: Grüne fordern Ende der Ticket-Lotterie und einen Runden Tisch zum PV-Ausbau
  • Fahrdienst-Plattformen treiben Elektromobilität schneller voran 
  • Gebrauchte E-Autos erobern Österreich: Die Nachfrage explodiert
  • Kalifornien startet neue Kaufprämie für Elektroautos
  • Mehr als 400 Ideen für Salzburgs Mobilitätszukunft: Bürger:innen gestalten den Weg zur Verkehrswende
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
11.749 Artikel | Seite 1 von 1.175

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
ÖlZ.jpg

E-LKWs und ID. Buzz bei Ölz © Ölz der Meisterbäcker by Marcel Hagen

IDBUZZÖOELZ.jpg

Neue ID. Buzz in der Ölz Elektro Flotte. © Ölz der Meisterbäcker by Marcel Hagen