Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen(current)2
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Bauen

ÖGNI: Neues Positionspapier „Nachhaltige Baustoffe – Die vergessenen Baustoffe der Zukunft“

26.03.2026

Nachhaltige Materialien können in der Bau- und Immobilienwirtschaft Standard werden

lexovertoom-bauen .jpg
© Lex Photography pexels.com

Wien -  Die Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) veröffentlicht ihr neues Positionspapier „Nachhaltige Baustoffe – Die vergessenen Baustoffe der Zukunft“. Darin zeigt die ÖGNI auf, wie nachhaltige Materialien vom Nischenprodukt zum Standard in der Bau- und Immobilienwirtschaft werden können.

Ausgangspunkt ist die zentrale Herausforderung der Branche: Rund 40 Prozent der globalen CO₂-Emissionen entstehen durch Bau, Betrieb und Nutzung von Gebäuden. Gleichzeitig stehen bereits heute zahlreiche Lösungen zur Verfügung. Holz, Lehm, Stroh oder Hanf sind technisch ausgereift, regional verfügbar und über den Lebenszyklus wirtschaftlich sinnvoll – werden jedoch bislang zu selten eingesetzt. Auch in der Industrie zeigen Innovationen, etwa CO₂-reduzierte oder künftig CO₂-frei gebrannte Ziegeln, das vorhandene Potenzial.
 

„Es ist möglich, CO₂-frei zu bauen, und in vielen Fällen brauchen wir gar nichts Neues erfinden. Viele Lösungen liegen bereits vor uns – in Schafställen, Lehmgruben und auf unseren Feldern“, so Peter Engert, Geschäftsführer der ÖGNI.

 

Das Positionspapier basiert auf der Arbeit einer interdisziplinären ÖGNI Arbeitsgruppe mit Expertinnen und Experten aus der Branche. Es identifiziert zentrale Hemmnisse wie fehlende CO₂-Rahmenbedingungen, unzureichende Datenverfügbarkeit, regulatorische Unsicherheiten sowie Defizite in Ausbildung und bei Marktanreizen.

Gleichzeitig zeigt das Papier konkrete Lösungsansätze auf: verbindliche CO₂-Grenzwerte für Gebäude, verpflichtende Lebenszyklusanalysen, transparente Materialdatenbanken sowie gezielte Fördermaßnahmen. Auch der Aufbau von Know-how entlang der gesamten Wertschöpfungskette wird als entscheidender Erfolgsfaktor hervorgehoben.
 

„Nachhaltige Baustoffe sind keine Frage der technischen Machbarkeit mehr, sondern der konsequenten Umsetzung in Planung und Baupraxis“, betont Florian Wehrberger, Leiter der ÖGNI Arbeitsgruppe. „Dafür braucht es klare Rahmenbedingungen, aber vor allem Kompetenz entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“
 

Die ÖGNI sieht nachhaltige Baustoffe nicht nur als ökologischen Beitrag, sondern als strategischen Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit der Branche. Sie stärken die Wertbeständigkeit von Immobilien, reduzieren regulatorische Risiken und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele.
 

Mit dem Positionspapier setzt die ÖGNI ein klares Signal: Die Lösungen sind vorhanden – jetzt gilt es, sie in die breite Umsetzung zu bringen.

Links

  • ÖGNI Positionspapier NACHHALTIGE BAUSTOFFE
  • Drucken
  • Empfehlen
26.03.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

23 Millionen Projekt in Hagen: Deutschlands größte genossenschaftliche serielle Sanierung 

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Korea: Ein offenes Haus für Kunst und Kultur als Anker für den Stadtteil

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Freitag, 10. April 2026, 68.785 Artikel Online

Weitere Themen

  • 23 Millionen Projekt in Hagen: Deutschlands größte genossenschaftliche serielle Sanierung 
  • ÖGNI: Neues Positionspapier „Nachhaltige Baustoffe – Die vergessenen Baustoffe der Zukunft“
  • Korea: Ein offenes Haus für Kunst und Kultur als Anker für den Stadtteil
  • Radeln für die Energiewende: passathon 2026 startet am 20.März
  • Mit Begrünungsprojekten durchstarten: kostenlose Erstberatung!
  • GLOBAL 2000-Studie: Sanierung zahlt sich immer aus
  • Geplanter Kurswechsel in der Wärmewende: Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz spaltet die Gemüter
  • SanierungsPLUS-Projekt: Impulsgeber zur nachhaltigen Gebäudesanierung
  • "Dämmstoff Himmelblau”: Kreislaufgerechte Wärme- und Schallisolierung aus Baumwoll-Abfällen
  • Sanierungsbonus gestrichen - Bund reißt Loch in Förderlandschaft 
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
2.204 Artikel | Seite 1 von 221

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
lexovertoom-bauen .jpg

© Lex Photography pexels.com