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Niederösterreichs energieeffizienteste Gemeinden starten durch

21.11.2013

e5–Auszeichnungen für Allhartsberg, Ober–Grafendorf, Bisamberg, Pressbaum und Ternitz. Neu bei e5: Laa an der Thaya

© Ch. Penz/eNu – e5 Niederösterreich Neuzugang: Stadtgemeinde Laa an der Thaya
© Ch. Penz/eNu – e5 Niederösterreich Neuzugang: Stadtgemeinde Laa an der Thaya
Das international entwickelte Qualitätsmanagement–System e5 unterstützt Gemeinden dabei, ihre Energiepolitik zu modernisieren, Energie effizienter zu nutzen und Klimaschutzziele festzulegen. Je nach Umsetzungsgrad können die Gemeinden bis zu fünf „e„ erreichen.
Bewertet werden dabei die sechs Bereiche „Kommunale Bauten und Anlagen„, „Interne Organisation„, „Versorgung und Entsorgung„, „Kommunikation und Kooperationen„, „Entwicklungsplanung und Raumordnung„, sowie „Verkehr und Mobilität„.
Nach der erfolgreichen Zertifizierung der ersten vier niederösterreichischen Gemeinden zu Jahresbeginn, schafften mit Allhartsberg, Ober–Grafendorf, Bisamberg, Pressbaum und Ternitz weitere fünf Gemeinden den Einstieg in das Programm. Am 19. November 2013 wurden sie dafür mit den begehrten „e„ ausgezeichnet.

Allhartsberg

In Allhartsberg beträgt der Umsetzungsgrad mittlerweile 54 Prozent. Die Marktgemeinde ist ein Musterprojekt für ökologische Siedlungen und schuf die Grundlagen dafür vor über 20 Jahren mit dem Kauf und der entsprechenden Widmung eines Südhanges, verbunden mit einer Anschlusspflicht an das örtliche Fernwärmenetz. Zudem sind alle Schulen im Ort saniert worden und die öffentlichen Gebäude werden mit Nahwärme versorgt. Ein ortsansässiger Betrieb liefert Abwärme an Kindergarten und Sportplatz und hilft so den Allhartsbergerinnen und Allhartsbergern, 31 Tonnen CO2 pro Jahr einzusparen. Stolz ist die Gemeinde auch auf 120 kWp PV–Anlagen und ein mit Sonnenstrom betriebenes Elektroauto.

Bisamberg

Bisamberg setzt auf Bewusstseinsbildung und bezieht seine BewohnerInnen in alle Fragen rund um Energie, Umweltschutz und Mobilität ein. Die e5–Energieplanung basiert beispielsweise auf dem gemeinsamen Energie– und Klimaleitbild der Haushalte. Mit Veranstaltungen, Energieberatungstagen und dem PV–BürgerInnen–Beteiligungsprojekt „Bürgersolarkraftwerk„, das 91,5 kWp leistet, erfolgen laufend Umsetzungen. Zudem erhält und reaktiviert die Gemeinde fußläufige Wegverbindungen ins Ortszentrum. Die preisgekrönte „Musik und Kreativmeile„ macht das Zu–Fuß–Gehen im Ortszentrum zum Erlebnis. Der Umsetzungsgrad in Bisamberg liegt bei 44 Prozent.

Ober–Grafendorf

Auch die Marktgemeinde Ober–Grafendorf, Umsetzungsgrad 54 Prozent, engagiert sich seit Jahren für Energie und Klimaschutz. Im Ort wurden PV–Anlagen errichtet, 50 kWp alleine durch BürgerInnen–Beteiligung. Ein Energiesparwettbewerb unter allen Gemeindegebäuden brachte tolle Ergebnisse. Alle Gemeindewohngebäude sind auf einen guten energetischen Standard saniert und nach dem Umstieg von Gas auf biogene Nahwärme bei drei kommunalen Objekten können pro Jahr knapp 200 Tonnen CO2 eingespart werden. Zudem bemüht sich die Gemeinde um Geschwindigkeitsreduktion im Ort und den Erhalt der Mariazellerbahn.

Pressbaum

Ein Meilenstein der Energiepolitik in Pressbaum, Umsetzungsgrad 41 Prozent, ist die Versorgung der kommunalen Einrichtungen mit Umweltzeichen–Ökostrom. Eine Umweltzeichen–Ökostrom Ladestation für Elektro–Fahrzeuge, eine Station vom RADLverleihsystem nextbike und eine Mitfahrbörse sind Musterbeispiele für nachhaltige Mobilität. Ein Kindergarten in Niedrigstenergiequalität und die thermische Sanierungen von Schulen zeigen, dass sich Pressbaum auch im Bereich Energieeffizienz engagiert. Bei wichtigen Planungsprozessen wird die Bevölkerung einbezogen. Ein eigenes Klimafest – gemeinsam mit den Nachbargemeinden Tullnerbach und Wolfsgraben organisiert – lockt jedes Jahr viele BesucherInnen in den Ort.

Ternitz

Ein Großteil der Gemeindegebäude und mehr als 90 Prozent der Wohnhäuser in Ternitz, Umsetzungsgrad 41 Prozent, versorgt ein Biomasseheizwerk. Zudem treibt die Stadtgemeinde den Ausbau von Photovoltaik mit einer BürgerInnen–Beteiligungsanlage voran. Bei einem großen Energiesparprojekt in den Verwaltungsgebäuden, Schulen und Kindergärten konnten unter Mithilfe der NutzerInnen erhebliche Einsparungen erzielt werden. Auch die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente Technologien und die Anschaffung eines Elektroautos für den Fuhrpark der Gemeinde trägt dazu bei. Mit Workshops für SchülerInnen und Energieberatungen für Haushalte baut die Stadt den Energieschwerpunkt auf allen Ebenen weiter aus.

Laa an der Thaya wird zehnte niederösterreichische e5–Gemeinde

Mittlerweile kann mit der Stadt Laa an der Thaya die zehnte niederösterreichische Kommune im e5–Landesprogramm begrüßt werden. Die Basisvereinbarung wurde feierlich im Rahmen der Veranstaltung unterzeichnet.
Mehr Informationen zu den Gemeinden und detaillierte Projektbeschreibungen finden Sie auf
www.umweltgemeinde.at/e5
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21.11.2013 | Autor*in: sigmund
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