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NGOs warnen bei COP30: Ohne Kurswechsel bei Ernährung und Landwirtschaft werden Methan-Ziele verfehlt

19.11.2025

Auf der COP30 wurde ein neuer Bericht der Vereinten Nationen und der Climate and Clean Air Coalition vorgestellt, der den globalen Fortschritt bei der Reduktion von Methanemissionen bewertet.

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© ELG21 pixabay.com

 

Belém, Brasilien – Das Ergebnis ist alarmierend: Statt der benötigten Senkung steigen die weltweiten Methanemissionen weiter an. Das European Environmental Bureau (EEB), das größte Netzwerk von Umwelt-NGOs in der EU, warnt eindringlich, dass Regierungen ohne mutigere Maßnahmen, insbesondere im Ernährungs- und Landwirtschaftssektor,  ihre Klimaziele verfehlen werden.
 

Methan steigt  statt zu sinken 

Erstmals hat die globale Erwärmung die im Pariser Klimaabkommen vereinbarte 1,5-Grad-Grenze überschritten; gleichzeitig wurde bereits ein Kipppunkt erreicht, mit verheerenden Folgen für wärmeliebende Korallenriffe. Trotz dieser dramatischen Entwicklungen prognostiziert der Bericht ohne starke Zusatzmaßnahmen einen weiteren Anstieg der Methanemissionen:

  • +5 % bis 2030

  • +21 % bis 2050
    (im Vergleich zu 2020)

Dabei zählt Methan zu den wirksamsten Treibern der Erderhitzung im kurzen Zeithorizont.
 

„Keine Fortschritte – und ein gefährliches Wegschauen“


„Methan zu reduzieren ist das stärkste Mittel, das wir haben, um die Erwärmung in diesem Jahrzehnt zu bremsen. Doch es wurden keinerlei Fortschritte erzielt. Noch alarmierender ist, dass die Verantwortung des Agrar- und Lebensmittelsektors – dem größten Methanverursacher – weiterhin systematisch kleingeredet wird“, sagt Luc Powell, Senior Policy Officer für Luftqualität und Landwirtschaft beim EEB.

Der Bericht zeigt zwar zahlreiche kostengünstige und schnell umsetzbare technische Maßnahmen auf. Doch ein zentraler Hebel wird politisch weiterhin gescheut: Veränderungen im Ernährungssystem, etwa eine Reduktion des Konsums und der Produktion stark emissionsintensiver tierischer Produkte.
 

Landwirtschaft bleibt größter Methanverursacher  und wird am wenigsten reguliert 

Die Landwirtschaft ist global und auch in der EU die größte Methanquelle. Trotzdem gehört sie zu den am schwächsten regulierten Sektoren. Aus Sicht des EEB können die Methanversprechen der Staaten nur eingehalten werden, wenn endlich auch die Ernährungspolitik und die Struktur der Lebensmittelproduktion in den Blick genommen werden.
 

EEB fordert Führungsstärke und Mut zu echten Veränderungen 

Das EEB fordert die Staaten auf, echte Führungsstärke zu zeigen und umfassende Reformen im Ernährungssystem einzuleiten. Dazu zählen:

  • die Unterstützung beim Abbau besonders emissionsstarker Tierhaltungsformen

  • politische Rahmenbedingungen für gesündere und nachhaltigere Ernährungsweisen

  • klare Strategien, um Methanemissionen entlang der gesamten Lebensmittelkette zu reduzieren


Methan als schnellster Hebel für Klimaschutz 

Eine rasche und umfassende Senkung von Methanemissionen ist das wirksamste Instrument, um die Erderwärmung kurzfristig zu verlangsamen. Das EEB fordert die Staaten daher auf, mindestens ihre Zusagen aus der Global Methane Pledge einzuhalten  und den derzeitigen gefährlichen Trend umzukehren.

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19.11.2025
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