Neuer Reparatur-Score auf Smartphones und Tablets seit Juni 2025
refurbed, führender Online-Marktplatz für professionell aufbereitete Produkte, hat die EU-Richtlinie „Right to Repair“ von Beginn an gefordert und deren Umsetzung begleitet. Nach der Einigung der EU im Vorjahr haben die Mitgliedsstaaten nun noch bis Juli 2026 Zeit, Gesetzesregelungen zur Umsetzung auf nationaler Ebene vorzulegen. Im Juni wurde bereits ein großer Zwischenerfolg hin zur Kreislaufwirtschaft erzielt: Hersteller von Smartphones und Tablets müssen ein Energielabel bereitstellen, das auch einen Reparatur-Score beinhaltet.
Vor rund einem Jahr verabschiedete die EU-Kommission die lang erwartete „Recht-auf-Reparatur“-Richtlinie – deren Ziel: Konsument:innen sollen gekaufte Produkte einfacher, günstiger und länger reparieren (lassen) können. Die Richtlinie verpflichtet Hersteller u. a. dazu, für bestimmte Produkte Ersatzteile und Reparaturinformationen bereitzustellen und den Zugang zu diesen Informationen für Verbraucher:innen, unabhängige Reparaturbetriebe und Händler:innen zu unterstützen sowie Reparaturen zu angemessenen Preisen anzubieten.
„Die große Neuerung ist, dass Konsument:innen erstmals ein festgeschriebenes Recht auf Reparatur haben – und zwar über die Produktlebensdauer hinaus. Wenn die einzelnen EU-Länder die Richtlinie wie von der EU-Kommission vorgesehen nun konsequent umsetzen, reduziert sie Elektroschrott, spart Ressourcen und fördert eine nachhaltigere Produktion und Konsum. Für Hersteller heißt das: Ihre Produkte müssen künftig besser reparierbar sein“, so refurbed Co-Founder Kilian Kaminski zur anstehenden geplanten Umsetzung in den einzelnen EU-Ländern.
Mit dem Inkrafttreten der Richtlinie im Sommer 2024 begann für die EU-Mitgliedstaaten die zweijährige Frist zur Umsetzung in nationales Recht. Jetzt ist also Halbzeit für den Gesetzgebungsprozess, der bis spätestens Ende Juli 2026 abgeschlossen sein muss.
Erste Gespräche mit dem heimischen Reparatursektor
Gemeinsam mit Partnern wie der European Refurbishment Association (EUREFAS) oder der Right to Repair Campaign engagierte sich refurbed frühzeitig im politischen Prozess um die Ausarbeitung der Richtlinie: durch Stellungnahmen zu Gesetzesentwürfen, Teilnahme an Expert:innenveranstaltungen, und Gesprächen mit Entscheidungsträger:innen über Hürden in der Praxis und konkrete Verbesserungsvorschläge – wie z. B. zur Ersatzteilverfügbarkeit und zum Zugang für unabhängige Refurbisher. Seit Verabschiedung der Richtlinie begleitete refurbed deswegen auch die nationale Umsetzung in seinen Kernmärkten wie z.B. Österreich und Deutschland, in enger Zusammenarbeit mit lokalen Reparatur-Akteur:innen, Branchenverbänden und der Politik.
„Derzeit befinden sich die meisten Mitgliedstaaten in der Vorbereitungsphase: Gesetzesentwürfe müssen ausgearbeitet werden, Stakeholder konsultiert und Umsetzungspläne erstellt werden. Sie müssen nationale Gesetze schreiben und verabschieden, in denen sie z. B. reparaturfördernde Maßnahmen einführen, Auflagen für Hersteller festlegen und Sanktionen bei Verstößen definieren. In Österreich fanden bereits erste Konsultationen mit Akteuren aus dem Reparatursektor statt. Unternehmen analysieren, wie sie die neuen Vorgaben erfüllen können“, erklärt Kaminski.
Neues Energielabel mit Reparatur-Score für Smartphones und Tablets
Aktuell umfasst die Richtlinie jene Produkte, die bereits unter die bestehende Ökodesign-Verordnung fallen, wie z. B. Smartphones, Tablets, Waschmaschinen, Trockner, Kühlschränke oder Fernsehgeräte – weitere Produktgruppen sollen sukzessive folgen. Seit Juni 2025 müssen Hersteller von Smartphones und Tablets außerdem ein Energielabel bereitstellen, das bisher nur beim Verkauf anderer Elektrogeräte wie etwa Waschmaschinen, Fernsehapparaten und Lampen verpflichtend war. Dieses enthält nun erstmals auch einen vereinfachten Reparatur-Score, der auf einer Skala von A (sehr gut reparierbar) bis E (sehr schlecht bis nicht reparierbar) einen schnellen Überblick für Konsument:innen bietet. Dieses Label soll später auf weitere Produktkategorien ausgeweitet werden.
„Wir setzen uns seit Jahren für bessere Reparaturbedingungen und strengere Herstellerpflichten ein. Wenn Produkte einfacher repariert werden können, macht das auch das Refurbishment leichter, schneller und günstiger. Das stärkt nicht nur unsere Branche, sondern auch unsere Vision einer zirkulären Wirtschaft“, so Co-Founder Kilian Kaminski abschließend zum Impact der Richtlinie für refurbed.
Vor rund einem Jahr verabschiedete die EU-Kommission die lang erwartete „Recht-auf-Reparatur“-Richtlinie – deren Ziel: Konsument:innen sollen gekaufte Produkte einfacher, günstiger und länger reparieren (lassen) können. Die Richtlinie verpflichtet Hersteller u. a. dazu, für bestimmte Produkte Ersatzteile und Reparaturinformationen bereitzustellen und den Zugang zu diesen Informationen für Verbraucher:innen, unabhängige Reparaturbetriebe und Händler:innen zu unterstützen sowie Reparaturen zu angemessenen Preisen anzubieten.
„Die große Neuerung ist, dass Konsument:innen erstmals ein festgeschriebenes Recht auf Reparatur haben – und zwar über die Produktlebensdauer hinaus. Wenn die einzelnen EU-Länder die Richtlinie wie von der EU-Kommission vorgesehen nun konsequent umsetzen, reduziert sie Elektroschrott, spart Ressourcen und fördert eine nachhaltigere Produktion und Konsum. Für Hersteller heißt das: Ihre Produkte müssen künftig besser reparierbar sein“, so refurbed Co-Founder Kilian Kaminski zur anstehenden geplanten Umsetzung in den einzelnen EU-Ländern.
Mit dem Inkrafttreten der Richtlinie im Sommer 2024 begann für die EU-Mitgliedstaaten die zweijährige Frist zur Umsetzung in nationales Recht. Jetzt ist also Halbzeit für den Gesetzgebungsprozess, der bis spätestens Ende Juli 2026 abgeschlossen sein muss.
Erste Gespräche mit dem heimischen Reparatursektor
Gemeinsam mit Partnern wie der European Refurbishment Association (EUREFAS) oder der Right to Repair Campaign engagierte sich refurbed frühzeitig im politischen Prozess um die Ausarbeitung der Richtlinie: durch Stellungnahmen zu Gesetzesentwürfen, Teilnahme an Expert:innenveranstaltungen, und Gesprächen mit Entscheidungsträger:innen über Hürden in der Praxis und konkrete Verbesserungsvorschläge – wie z. B. zur Ersatzteilverfügbarkeit und zum Zugang für unabhängige Refurbisher. Seit Verabschiedung der Richtlinie begleitete refurbed deswegen auch die nationale Umsetzung in seinen Kernmärkten wie z.B. Österreich und Deutschland, in enger Zusammenarbeit mit lokalen Reparatur-Akteur:innen, Branchenverbänden und der Politik.
„Derzeit befinden sich die meisten Mitgliedstaaten in der Vorbereitungsphase: Gesetzesentwürfe müssen ausgearbeitet werden, Stakeholder konsultiert und Umsetzungspläne erstellt werden. Sie müssen nationale Gesetze schreiben und verabschieden, in denen sie z. B. reparaturfördernde Maßnahmen einführen, Auflagen für Hersteller festlegen und Sanktionen bei Verstößen definieren. In Österreich fanden bereits erste Konsultationen mit Akteuren aus dem Reparatursektor statt. Unternehmen analysieren, wie sie die neuen Vorgaben erfüllen können“, erklärt Kaminski.
Neues Energielabel mit Reparatur-Score für Smartphones und Tablets
Aktuell umfasst die Richtlinie jene Produkte, die bereits unter die bestehende Ökodesign-Verordnung fallen, wie z. B. Smartphones, Tablets, Waschmaschinen, Trockner, Kühlschränke oder Fernsehgeräte – weitere Produktgruppen sollen sukzessive folgen. Seit Juni 2025 müssen Hersteller von Smartphones und Tablets außerdem ein Energielabel bereitstellen, das bisher nur beim Verkauf anderer Elektrogeräte wie etwa Waschmaschinen, Fernsehapparaten und Lampen verpflichtend war. Dieses enthält nun erstmals auch einen vereinfachten Reparatur-Score, der auf einer Skala von A (sehr gut reparierbar) bis E (sehr schlecht bis nicht reparierbar) einen schnellen Überblick für Konsument:innen bietet. Dieses Label soll später auf weitere Produktkategorien ausgeweitet werden.
„Wir setzen uns seit Jahren für bessere Reparaturbedingungen und strengere Herstellerpflichten ein. Wenn Produkte einfacher repariert werden können, macht das auch das Refurbishment leichter, schneller und günstiger. Das stärkt nicht nur unsere Branche, sondern auch unsere Vision einer zirkulären Wirtschaft“, so Co-Founder Kilian Kaminski abschließend zum Impact der Richtlinie für refurbed.