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Neue Briefmarke macht Gletscherschwund sichtbar

23.03.2026

Motiv zeigt die dramatisch geschrumpfte Pasterze am Großglockner,

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Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post AG, Katrin Vohland, Generaldirektorin des Naturhistorischen Museum Wien, und Wolfgang Schnabl, Präsident des Österreichischen Alpenvereins, bei der Präsentation der Sonderbriefmarke zum Welttag der Gletscher © Österreichische Post AG/Naturhistorisches Museum Wien
Wien  – Die Österreichische Post setzt ein philatelistisches Zeichen für den Klima- und Umweltschutz: Als Auftakt einer neuen Briefmarkenserie zum Thema Nachhaltigkeit erscheint eine Sondermarke zum Welttag der Gletscher am 21. März. Das Motiv zeigt die dramatisch geschrumpfte Pasterze am Großglockner, Österreichs (noch) größtem Gletscher.
 
Im Rahmen der Sonderausstellung „Alpengletscher im Wandel“ im Naturhistorischen Museum Wien wurde die Briefmarke von Katrin Vohland, Generaldirektorin des Naturhistorischen Museum Wien, Wolfgang Schnabl, Präsident des Österreichischen Alpenvereins, und Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post AG, präsentiert.
 
Die von Marion Füllerer gestaltete Briefmarke kombiniert ein historisches Foto der Pasterze mit einer aktuellen Aufnahme und macht damit den massiven Rückgang der Eisflächen sichtbar. Der Gletschermessdienst des Österreichischen Alpenvereins beobachtet die Veränderungen an der Pasterze seit 1879. Seither hat sich die Gletscherzunge um mehr als 2,3 Kilometer zurückgezogen, fast ein Drittel davon ist in den letzten 10 Jahren weggeschmolzen. Laut aktuellem Forschungsstand könnten die Gletscher in Österreich bis 2050 weitgehend verschwunden sein.
Die Briefmarke hat einen Nennwert von 3,10 Euro (Tarif: Päckchen S) und erscheint in einer Auflage von 190.000 Stück. Sie ist in allen Postfilialen, auf onlineshop.post.at sowie beim Sammler-Service der Österreichischen Post (Telefon: +43 577 67 – 95095; E-Mail: sammler-service@post.at) erhältlich.
 
Zum Ersttag richtet die Österreichische Post am Samstag, 21. März 2026, von 10 bis 14 Uhr ein Sonderpostamt im Nationalparkzentrum Hohe Tauern (Gerlosstraße 18, 5730 Mittersill) ein. Besucher*innen haben dort etwa die Möglichkeit, den Ersttags-Sonderstempel zu erhalten.
 
BEDEUTUNG DER GLETSCHER: WARUM SIE LEBENSWICHTIG SIND
Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2025 zum Internationalen Jahr zur Erhaltung der Gletscher erklärt und den 21. März zum „Welttag der Gletscher“ ausgerufen. Der Tag soll das Bewusstsein für die Bedeutung von Gletschern und die weitreichenden Folgen ihres Rückgangs schärfen.
 
Gletscher sind von großer Wichtigkeit für die Versorgung der Menschen mit Trinkwasser, für den Wasserkreislauf und für die Landwirtschaft. Sie speichern rund 70 Prozent des Süßwassers der Erde und sind Lebensraum für zahlreiche Arten. Zudem spielen sie eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des globalen Klimas. Die Klimakrise führt jedoch zu einem dramatischen Schwund der Gletscher: Allein die Alpengletscher haben in den letzten Jahrzehnten rund die Hälfte ihres Volumens verloren. Mögliche Folgen dieses Rückgangs sind Erdrutsche, Überschwemmungen, Wassermangel, Dürren und ein Anstieg des Meeresspiegels.
 
Die Ausstellung „Alpengletscher im Wandel: Historische Vergleichsfotos von Jürgen Merz“ ist noch bis 27. Jänner 2027 im Naturhistorischem Museum Wien zu sehen.
 
FAKTEN AUF EINEN BLICK
(Stand: März 2026) 
  • Briefmarke: Welttag der Gletscher, Nachhaltigkeitsserie
  • Motiv: Pasterze am Großglockner (Vergleichsbilder, Gletscherschwund)
  • Nennwert: 3,10 Euro (Tarif: Päckchen S)
  • Auflage: 190.000 Stück
  • Ersttag / Präsentation: 21. März 2026, Nationalparkzentrum Hohe Tauern (Sonderpostamt 10–14 Uhr)
  • Besonderheit: Darstellung des Eisverlusts der Pasterze (2,3 km seit 1879)
  • Quelle: Naturhistorisches Museum Wien, Österreichischer Alpenverein
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Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post AG, Katrin Vohland, Generaldirektorin des Naturhistorischen Museum Wien, und Wolfgang Schnabl, Präsident des Österreichischen Alpenvereins, bei der Präsentation der Sonderbriefmarke zum Welttag der Gletscher © Österreichische Post AG/Naturhistorisches Museum Wien