Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität(current)1
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Mobilität

Nächtlicher Lokalaugenschein im Lobau–Camp

06.11.2006

Gute Stimmung. Solidarität von den Anrainern. Gute Organisation

Mit dem heutigen nächtlichen Lokalaugenschein des oekonews–Teams wollen wir Ihnen dieses Mal interessante Einblicke in das Lobau–Autobahn–Aktivisten–Camp bieten. Obwohl es Sonntag Abend (5.11. gegen 20:00 Uhr) ist, ist für AktivistInnen wie Jutta Matysek noch lange nicht Feierabend. Sie ist eine von zahlreichen Personen, die an strategisch wichtigen Stellen in der Lobau Tag und Nacht – quasi im "Schichtbetrieb" – Wache schieben und kontrollieren, ob nicht die geplanten Probebohrungen plötzlich starten. Sie steht hier, weil es nicht nur um die Lobau, sondern um ein grösseres Vorhaben geht: Um eine internationale Transitschneise. Sie tritt ein FÜR eine massive Verbesserung des öffentlichen Verkehrs im Osten Österreichs, insbesondere für den Ausbau der Bahnstrecken (u.a. Lückenschluss grenzüberschreitender Gleisverbindungen) und die flächendeckende Intervall–Verdichtung der öffentlichen Linien. Überwältigt ist sie von der Solidarität der Anrainer, die immer wieder Lebensmittel, oft sogar Warme, vorbeibringen, sich informieren (Informationsmaterial ist ja bei dieser angemeldeten Kundgebung ausreichend vorhanden) und den "Au–BesetzerInnen" Mut zu sprechen. Viele der Anrainer haben sich auf kommende Jahrzehnte hinaus verschuldet, um sich hier im stillen Grünen ein Haus zu leisten. Und dieser Lebenstraum endet jäh und plötzlich mit den Autobahnplänen. Umso verärgerter sind die Betroffenen von den Werbekampagnen für die Transitschneise von Wien und Niederösterreich – bezahlt mit unseren Steuergeldern…
Rund 40 Zelte stehen seit Tagen. Viele der Anwesenden sind schon seit Mittwoch hier. Ausser den Zelten und den Sanitäranlagen bekommt man nicht viel mit von den Besetzern. Denn: Alle sind trainiert darauf, keinen Müll herumliegen zu lassen und möglichst jeden Lärm zu verhindern, um nicht unnötig Ärger zu provozieren. Trotzdem sieht man überall fröhliche Gesichter. Ein Aktivist ist über die Bescheidenheit, die man in diesem Camp wiederfinden kann, begeistert. Er genießt die gute Stimmung sichtlich, die durch ein kleines Lagerfeuer und sanfte Gittarrenmusik untermalt wird. Nicht verwunderlich also, dass er sich die Bohrkräne gar nicht herbeihofft. Wir hoffen mit ihm, dass die Bohrkräne überhaupt nicht kommen und die Stadt Wien und NÖ dafür zur Vernunft. Öffis statt Autobahnen. Schafft Arbeitsplätze, schont die Umwelt und das öffentliche Budget.
Kommen Sie vorbei und schließen Sie sich den BesetzerInnen an. Sie werden hier herzlich empfangen und gut gebraucht.

Verwandte Artikel

  • Bundesverwaltungsgericht lässt EuGH über Lobautunnel entscheiden
  • Naturzerstörung statt Klimaschutz? - Nein danke, Minister Hanke!
  • Beton-Relikt oder Mobilitätszukunft? Warum die Lobauautobahn an der Realität vorbeifährt
  • Lobau- Autobahn: Startschuss für Proteste
  • Lobau wird betoniert, obwohl EuGH-Entscheidung ausständig ist
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
06.11.2006 | Autor*in: pawek
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Das Camp geht weiter: "Auf in die Lovau!"

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Umweltorganisation VIRUS: Rotstift beim Autobahnausbauprogramm!

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Donnerstag, 10. September 2026, 70.102 Artikel Online

Weitere Themen

  • Emmisionsfreie Woche der Islamischen Föderationen: Zu Fuß, mit dem Rad und öffentlich zur Moschee
  • Europa: 22% Elektroauto-Anteil am Markt und im Betrieb billiger als Benziner
  • Mehr Kinder gehen zu Fuß zur Schule
  • 936 Kilometer ohne Ladestopp: Reichweitenrekord für siebensitzige Elektro-SUV mit dem Škoda Peaq
  • Niederösterreich bekommt neue Akkuzüge: Mehr Komfort für Kamptal- und Erlauftalbahn
  • Autonomes Fahren erreicht London: Wayve und Uber starten Robotaxi-Fahrten in Großbritannien
  • E-Auto-Laden: ÖAMTC fordert Ende des Roaming-Tarifdschungels
  • Polestar 4 SUV: Mehr Platz, 630 Kilometer Reichweite und 544 PS
  • Deutsche Autoindustrie verschläft das Elektroauto: „Management-Arroganz treibt Niedergang“
  • Frankreich: Elektroautos erreichen im August 38 Prozent der Neuzulassungen
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
11.831 Artikel | Seite 1 von 1.184

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at