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Moderne Ernährungsmärchen

06.03.2005

Mehr Transparenz als Voraussetzung, den Sinn von dem Unsinn bei einem Überangebot an „richtigen„ Ernährungsempfehlungen zu unterscheiden

Die „richtige„ Ernährung ist unabdingbare Voraussetzung für die Gesundheit des Menschen. Ein allgemein geltender Standpunkt bereits in der Antike, der seine Gültigkeit bis in die Gegenwart bewahrt hat. Der Zugang zu diesem Thema war jedoch in der Menschheitsgeschichte ständigen Veränderungen unterworfen.
Während die Ernährung früher auf der Grundlage der von Generation zu Generation weitergegebenen Erfahrungen, Regeln und Normen sich vollzog, mangelt es an „richtigen„ Ernährungsempfehlungen in der Gegenwart nicht. Was aber das tatsächlich „Richtige„ ist, scheint oftmals den Allerwenigsten vertraut zu sein. Die Tatsache, dass die Menschen, trotz Vielfalt an „Wunderformel„, nicht gesünder geworden sind, spricht dafür. Da läuft augensichtlich was falsch.

Märchen und Wirklichkeit

Die Menschen fragen sich, was „richtig„ angesichts des Überflusses sei – und die Antwort erwarten. Das Problem aber ist, dass Ernährungsberater sie oftmals auch nicht geben kann. Das Anliegen der „Modernen Ernährungsmärchen„ ist es auch nicht, „richtige Ernährungsweisheiten„ zu vermitteln und über ihre absolute „Richtigkeit„ zu überzeugen. Wie etwa fettfrei essen, Abnehmen bedeutet hungern, Olivenöl sei das beste Öl und kündet auch der Schokolade keinen Krieg an.
Die „Moderne Ernährungsmärchen„ sind keinen Urteilen und Vorurteilen verhaftet. Sie haben – weil die Gefahr vor Un– und Halbwahrheiten für die Gesundheit des Menschen erkannt – einen Blick hinter der Kulisse geworfen und so eine Anzahl an Sinn und Unsinn ans Tageslicht geholt. Klarer Blick, Erfahrung, Logik durchleuchten jede Seite. Mit dem Wunsch: Uns in die Wirklichkeit zu verhelfen. Und mehr Transparenz in Branchen Ernährung und Gesundheit zu verschaffen.
Ev. Fragen mailen an: [wolfgang@oekonews.at]

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06.03.2005 | Autor*in: stevanov
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