Mit Ultraschnellladen zur Mobilitätswende
Ultraschnellladen gilt als Schlüsselfaktor der Mobilitätswende. Mit Ladeleistungen von bis zu 400 kW lassen sich – je nach Fahrzeug – in rund 15 Minuten Reichweiten von bis zu 400 Kilometern nachladen. „Ultraschnellladen ist längst Standard geworden“, betont SMATRICS-EnBW-CEO Thomas Landsbek. „Und die technologische Entwicklung zeigt klar: Es wird noch schneller.“
Aktuell betreibt SMATRICS EnBW 655 HPC-Ladepunkte an 109 Standorten und liegt damit über dem eigenen Ausbauplan. 2025 war das bislang erfolgreichste Jahr: Im Schnitt wurden fünf neue Ultraschnellladepunkte pro Woche errichtet. Besonders stark wuchs das Netz in Wien, Tirol und der Steiermark, während Ober- und Niederösterreich weiterhin die größten Ladehotspots bleiben.
Parallel zum Ausbau steigt auch die Nutzung deutlich: 2025 legten sowohl die Zahl der Ladevorgänge als auch die geladene Energiemenge um mehr als zwei Drittel zu. Ein Großteil der Infrastruktur entsteht entlang von Autobahnen und Schnellstraßen sowie bei Handelspartnern. Bereits jeder zweite Standort befindet sich bei Einkaufszentren oder Märkten – etwa bei BILLA, PENNY oder BAUHAUS. So wird Laden zum Nebenbei-Erledigen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf großen Ladeparks mit hoher Leistung und Zusatzangeboten wie Überdachung, Verpflegung und Sicherheitsinfrastruktur. Für 2026 sind 19 neue Ladeparks geplant. Der Betrieb erfolgt standortunabhängig zu 100 Prozent mit Strom aus erneuerbarer Energie vom Verbund.
Auch österreichweit zeigt sich der Trend klar: Ende 2025 waren bereits über 4.000 öffentliche HPC-Ladepunkte in Betrieb, der Anteil an Elektro-PKW stieg auf 4,9 Prozent. Der Weg zur Mobilitätswende ist eingeschlagen – mit Ultraschnellladen als treibender Kraft.