Michael Baminger neuer Präsident von Oesterreichs Energie
Mit der Neubestellung endet die Präsidentschaft von Michael Strugl, der den Verband während der Energiekrise und anderer herausfordernder Entwicklungen geführt hat. Generalsekretärin Barbara Schmidt würdigte seinen Beitrag zur Stabilität und Orientierung der österreichischen E-Wirtschaft.
Baminger kündigte an, den Fokus seiner Amtszeit auf die rasche Umsetzung der Energiewende zu legen. Im Mittelpunkt stehen schnellere Genehmigungsverfahren, der Ausbau der Stromnetze, mehr erneuerbare Energie, Speicherkapazitäten und verlässliche Investitionsbedingungen. Entscheidend seien nun konkrete Fortschritte statt neuer Zielbilder.
Zugleich betonte Baminger die Bedeutung eines abgestimmten Zusammenspiels von Energiebranche, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft. Versorgungssicherheit, Leistbarkeit und Unabhängigkeit seien nur gemeinsam zu gewährleisten und die Transformation des Energiesystems entscheide sich vor allem an ihrer praktischen Umsetzung.