Menschgemachter Klimawandel: Die unbequeme Wahrheit, die keiner hören will
Diese verstärken den natürlichen Treibhauseffekt, denn zusätzliche Treibhausgasemissionen, legen sich wie eine Decke um die Erde und lassen das Sonnenlicht zwar durch, aber halten die zurückgestrahlte Wärme in der Atmosphäre fest. Das führt zu einer zusätzlichen Erwärmung der Erdoberfläche.
Viele Menschen wollen das Wort „menschgemachter Klimawandel“ nicht hören und nicht glauben. Es würde zum Handeln zwingen. Und möglicherweise auch Schuldgefühle wecken.
Man spricht von Naturkatastrophen, Dürre- und Brandkatastrophen, Überschwemmungen, Baumsterben, landwirtschaftliche und medizinische Seuchen. Das sind, so meint man, überschaubare Einzelgeschehnisse, die man mit neuen Technologien, Wassermanagement, Löschfahrzeugen, Pestiziden, Medikamenten, Geldentschädigung, uvm. lösen kann.
Es ist ein Akt höherer Gewalt. Man ist Opfer, nicht (Mit-)Täter.
Für einen Schicksalsschlag der Natur trifft niemanden die Schuld. Das befreit von dem quälenden Druck, umzudenken und auch das gesamte eigene Leben umzustellen.
Den Klimawandel zu bekämpfen und Maßnahmen gegen die Erderwärmung zu ergreifen, verlangen Verhaltensänderungen und ein Umdenken im Alltag. Weil Menschen jedoch gerne an Gewohnheiten festhalten, lösen Einschränkungen beim Autofahren oder Änderungen bei Reisen, Ernährung, Konsum, Wohnen und Heizen Abwehrhaltungen und Ängste aus. Um das eigene Handeln vor sich selbst zu rechtfertigen, greifen viele zu Schutzbehauptungen:
Man redet sich ein, dass das Flugzeug ohnehin auch ohne einen abhebt, der eigene Beitrag bedeutungslos ist oder der menschengemachte Klimawandel gar nicht existiert. Fakten werden so lange zurechtgebogen, bis das Gewissen beruhigt ist und das positive Selbstbild intakt bleibt.
Doch der menschgemachte Klimawandel treibt die globalen Durchschnittstemperaturen durch die enorme Zunahme an Treibhausgasen voran und löst eine fatale Kette von Naturereignissen aus. Hitze- und Dürreperioden, verheerende Waldbrände, zerstörerische Fluten, die Überhitzung der Meere und das schleichende Sterben unserer Wälder und Pflanzen sind keine isolierten Zufälle. Diese Katastrophen sind die lautstarken Alarmsignale eines kollabierenden Systems. Sie greifen wie Zahnräder ineinander: Die Hitze von heute füttert das Feuer von morgen, und die ausgetrocknete und versiegelte Erde von gestern wird zur Flutwelle von heute – alles gesteuert von derselben globalen Fieberkurve.
Die Folgen sind fatal: Unsere Wälder – einst die grünen Lungen des Planeten – kapitulieren vor der Hitze und fallen als CO2-Speicher und Klimaregulatoren massiv aus. Gleichzeitig führen Ernteausfälle durch extreme Dürren und Überschwemmungen zu einer Gefährdung der Lebensmittelversorgung. Auch Schädlinge wie Borkenkäfer, Rebzikaden, Pilze, Viren und Bakterien breiten sich durch den anhaltenden Umweltstress von Pflanzen und Tieren leichter aus, da die natürlichen Abwehrkräfte gegen Krankheitserreger drastisch sinken. Auch das führt zu massiven Ernteausfällen und Bestandsverlusten.
Viele Menschen wollen das Wort „menschgemachter Klimawandel“ nicht hören und nicht glauben. Es würde zum Handeln zwingen. Und möglicherweise auch Schuldgefühle wecken.
Man spricht von Naturkatastrophen, Dürre- und Brandkatastrophen, Überschwemmungen, Baumsterben, landwirtschaftliche und medizinische Seuchen. Das sind, so meint man, überschaubare Einzelgeschehnisse, die man mit neuen Technologien, Wassermanagement, Löschfahrzeugen, Pestiziden, Medikamenten, Geldentschädigung, uvm. lösen kann.
Es ist ein Akt höherer Gewalt. Man ist Opfer, nicht (Mit-)Täter.
Für einen Schicksalsschlag der Natur trifft niemanden die Schuld. Das befreit von dem quälenden Druck, umzudenken und auch das gesamte eigene Leben umzustellen.
Den Klimawandel zu bekämpfen und Maßnahmen gegen die Erderwärmung zu ergreifen, verlangen Verhaltensänderungen und ein Umdenken im Alltag. Weil Menschen jedoch gerne an Gewohnheiten festhalten, lösen Einschränkungen beim Autofahren oder Änderungen bei Reisen, Ernährung, Konsum, Wohnen und Heizen Abwehrhaltungen und Ängste aus. Um das eigene Handeln vor sich selbst zu rechtfertigen, greifen viele zu Schutzbehauptungen:
Man redet sich ein, dass das Flugzeug ohnehin auch ohne einen abhebt, der eigene Beitrag bedeutungslos ist oder der menschengemachte Klimawandel gar nicht existiert. Fakten werden so lange zurechtgebogen, bis das Gewissen beruhigt ist und das positive Selbstbild intakt bleibt.
Doch der menschgemachte Klimawandel treibt die globalen Durchschnittstemperaturen durch die enorme Zunahme an Treibhausgasen voran und löst eine fatale Kette von Naturereignissen aus. Hitze- und Dürreperioden, verheerende Waldbrände, zerstörerische Fluten, die Überhitzung der Meere und das schleichende Sterben unserer Wälder und Pflanzen sind keine isolierten Zufälle. Diese Katastrophen sind die lautstarken Alarmsignale eines kollabierenden Systems. Sie greifen wie Zahnräder ineinander: Die Hitze von heute füttert das Feuer von morgen, und die ausgetrocknete und versiegelte Erde von gestern wird zur Flutwelle von heute – alles gesteuert von derselben globalen Fieberkurve.
Die Folgen sind fatal: Unsere Wälder – einst die grünen Lungen des Planeten – kapitulieren vor der Hitze und fallen als CO2-Speicher und Klimaregulatoren massiv aus. Gleichzeitig führen Ernteausfälle durch extreme Dürren und Überschwemmungen zu einer Gefährdung der Lebensmittelversorgung. Auch Schädlinge wie Borkenkäfer, Rebzikaden, Pilze, Viren und Bakterien breiten sich durch den anhaltenden Umweltstress von Pflanzen und Tieren leichter aus, da die natürlichen Abwehrkräfte gegen Krankheitserreger drastisch sinken. Auch das führt zu massiven Ernteausfällen und Bestandsverlusten.
Erst wenn wir das Problem annehmen, gelingen echte Schritte zum Schutz der Natur.
Die Anerkennung des menschengemachten Klimawandels und die Übernahme von Verantwortung sind die Grundlage für schnelles Handeln, das Senken von Treibhausgasen und die Anpassung an unvermeidbare Umweltfolgen. Wirksamer Klimaschutz ist entscheidend für eine gerechte Zukunft und das Überleben der Menschheit.
Man muss ins Handeln kommen, etwa indem man sich gemeinsam engagiert und aktiv wird. Die eigene Handlungsfähigkeit zu erhalten, ist zentral im Umgang mit belastenden und bedrohlichen Situationen wie der Klimakrise.
Beispiele für Aktivitäten sind die Gründung einer Initiative, die Organisation von Fachvorträgen oder das politische Engagement für lokale Klimaschutzmaßnahmen zum Beispiel in der Stadt oder dem Ort, in dem ich lebe.
Besonders beim Bodenschutz gibt es dringenden Handlungsbedarf: In Österreich fallen täglich durchschnittlich 6,5 Hektar Äcker, Wiesen und Wälder dem Flächenfraß zum Opfer – die verbaute Fläche ist seit dem Jahr 2000 um ein Drittel gewachsen.
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, braucht es einen sofortigen Stopp der Bodenversiegelung – keine neuen Bauprojekte auf Grün-, Acker und Waldflächen, gezielte Entsiegelung von Flächen sowie großflächige Renaturierungen und einen massiven Ausbau des Baumbestands. Jede entsiegelte begrünte Fläche und jeder Baum wirken dabei wie eine natürliche Klimaanlage.
Parallel dazu gilt es, den motorisierten Individualverkehr konsequent zu verringern, den öffentlichen Nahverkehr auszubauen sowie bestehende Grünräume wie den Wienerwald oder die Lobau als lebenswichtige Luftfilter und Frischluftschneisen der Stadt zu schützen.
Raus aus Öl und als Grundlage der Energiepolitik ist unabdingbar. Darüber hinaus dürfen keine neuen Kilometer Autobahn oder Schnellstraßen mehr gebaut werden. Nichts kostet mehr Geld, schafft dabei kaum Arbeitsplätze, und betoniert unsere Landschaft noch mehr zu. Das geht sich einfach nicht mehr aus.
Menschgemachter Klimawandel durch massive Erhöhung der Treibhausgase
„Menschgemachter Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperaturveränderungen insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas und andere menschliche Aktivitäten, die große Mengen an Treibhausgasen, allen Voran Kohlendioxid (CO2) aber auch Methan und Lachgas freisetzen. Diese verstärken den natürlichen Treibhauseffekt, denn zusätzliche Treibhausgasemissionen, legen sich wie eine Decke um die Erde und lassen das Sonnenlicht zwar durch, aber halten die zurückgestrahlte Wärme in der Atmosphäre fest. Das führt zu einer zusätzlichen Erwärmung der Erdoberfläche.
Aktuelle Analysen zeigen, dass sich das Erwärmungstempo seit 2015 auf rund 0,35 °C pro Jahrzehnt beschleunigt hat. Natürliche Faktoren allein erklären den aktuellen Temperaturanstieg nicht, weshalb die Wissenschaft von einem zu über 90 Prozent menschgemachten Klimawandel ausgeht.
Das Klima hat sich auf der Erde auch früher schon verändert, aber der heutige Klimawandel unterscheidet sich grundlegend in seiner Geschwindigkeit und seiner Ursache.
Der CO2 Gehalt in der Atmosphäre bewegte sich über lange Zeiträume (über 3 Mio. Jahre) in einem stabilen, niedrigen Rahmen, bis er durch den Menschen rasant anstieg. Er unterlag natürlichen Schwankungen zwischen Kalt- und Warmzeiten. (ca. 180 bis 280 ppm).
Vor Beginn der Industrialisierung lag die Konzentration stabil bei etwa 280 ppm. Durch die Verbrennung fossiler Energieträger liegt der CO2-Gehalt mittlerweile bei rund 430 ppm – ein Wert, den die Erde seit Millionen Jahren nicht mehr gesehen hat.
Die wichtigsten Treiber des Klimawandels sind:
Aktuelle Analysen zeigen, dass sich das Erwärmungstempo seit 2015 auf rund 0,35 °C pro Jahrzehnt beschleunigt hat. Natürliche Faktoren allein erklären den aktuellen Temperaturanstieg nicht, weshalb die Wissenschaft von einem zu über 90 Prozent menschgemachten Klimawandel ausgeht.
Das Klima hat sich auf der Erde auch früher schon verändert, aber der heutige Klimawandel unterscheidet sich grundlegend in seiner Geschwindigkeit und seiner Ursache.
Der CO2 Gehalt in der Atmosphäre bewegte sich über lange Zeiträume (über 3 Mio. Jahre) in einem stabilen, niedrigen Rahmen, bis er durch den Menschen rasant anstieg. Er unterlag natürlichen Schwankungen zwischen Kalt- und Warmzeiten. (ca. 180 bis 280 ppm).
Vor Beginn der Industrialisierung lag die Konzentration stabil bei etwa 280 ppm. Durch die Verbrennung fossiler Energieträger liegt der CO2-Gehalt mittlerweile bei rund 430 ppm – ein Wert, den die Erde seit Millionen Jahren nicht mehr gesehen hat.
Die wichtigsten Treiber des Klimawandels sind:
- Verbrennung fossiler Brennstoffe: Die Nutzung von Kohle, Erdöl und Erdgas zur Energiegewinnung in Industrie, Verkehr und Haushalten setzt große Mengen an Kohlendioxid (CO2) frei.
- Entwaldung und Trockenlegung: Die Abholzung von Wäldern sowie die Trockenlegung von Mooren und Feuchtgebieten tragen zur Freisetzung von gespeichertem Kohlenstoff in die Atmosphäre bei. Wälder und Moore dienen normalerweise als Kohlenstoffsenken, die CO2 aufnehmen und speichern.
- Versiegelung: die zunehmende Bodenversiegelung zerstört das Potential der Böden als fruchtbares Grünland, als Klimaregulatoren und als CO2- Senken.
- Landwirtschaftliche Praktiken: Bestimmte landwirtschaftliche Aktivitäten, wie Reisanbau und Viehhaltung, erzeugen Methan, ein starkes Treibhausgas. Dazu kommt, dass Düngemittel und landwirtschaftliche Verbrennungen Lachgas und anderen Treibhausgasen freisetzen.
- Industrielle Prozesse: Beispielsweise die Produktion von Zement, Stahl und chemischen Produkten setzen ebenfalls erhebliche Mengen an Treibhausgasen frei.
Atmosphärische Treibhausgas-Konzentrationen
Die Konzentrationen weiterer langlebiger Treibhausgase wie Methan und Lachgas nehmen zu und verstärken den vom Menschen verursachten Klimawandel.
Kohlendioxid (CO2)
Kohlendioxid ist das bedeutendste langlebige Treibhausgas in der Atmosphäre. Seit Beginn der Industrialisierung (19 Jhdt.) ist seine globale Konzentration um mehr als 50 Prozent gestiegen. Hauptursachen sind die Verbrennung fossiler Energieträger und Landnutzungsänderungen, insbesondere Entwaldung.
Im Jahr 2025 betrug die globale mittlere CO₂-Konzentration 425,65 µmol/mol (ppm), wie aus Daten der NOAA hervorgeht. Damit lag sie mehr als 50 % über dem vorindustriellen Niveau von etwa 280 µmol/mol.
Während der mittlere jährliche Anstieg der CO₂-Konzentration in den 1960er-Jahren noch bei rund 0,86 µmol/mol lag, betrug er in den vergangenen 15 Jahren durchschnittlich etwa 2,5 µmol/mol pro Jahr. Damit hat sich die jährliche Zunahme der atmosphärischen CO₂-Konzentration gegenüber den frühen Messjahren nahezu verdreifacht.
Methan
Nach Kohlendioxid ist Methan das wichtigste langlebige Treibhausgas in der Atmosphäre. Es entsteht sowohl durch natürliche Prozesse, beispielsweise in Feuchtgebieten, als auch durch anthropogene Quellen, insbesondere durch die Landwirtschaft (Viehhaltung und Reisanbau), Deponien sowie durch die Förderung und Nutzung fossiler Energieträger.
Die globale Methankonzentration ist seit der vorindustriellen Zeit deutlich angestiegen und dieser Trend setzt sich auch in den letzten Jahren fort. Dieser anhaltende Anstieg trägt wesentlich zur Verstärkung des Treibhauseffekts bei.
Lachgas
Lachgas ist ein weiteres langlebiges Treibhausgas mit hoher atmosphärischer Verweildauer. Es entsteht überwiegend durch mikrobielle Prozesse in Böden und Ozeanen, wobei anthropogene Emissionen insbesondere aus der Landwirtschaft (Düngemitteleinsatz) eine zentrale Rolle spielen. Die globale Lachgaskonzentration ist ebenfalls kontinuierlich gestiegen. Dieser Trend ist seit mehreren Jahrzehnten stabil steigend und trägt zur langfristigen Verstärkung des Strahlungsantriebs bei.
Die langlebigen Treibhausgase Kohlendioxid, Methan, Lachgas und fluorierte Gase tragen gemeinsam zum anthropogenen Strahlungsantrieb der Atmosphäre bei. Sie beeinflussen das globale Klimasystem langfristig und mit hoher Wirksamkeit.
Der größte Anteil entfällt dabei auf Kohlendioxid, das trotz geringerer pro Molekül-Wirkung aufgrund seiner hohen Konzentration den Hauptbeitrag zur Erwärmung leistet. Die relative Verteilung des Beitrags zum Treibhauseffekt stellt sich wie folgt dar:
Kohlendioxid: ca. 66 %
Methan: ca. 16 %
Lachgas: ca. 6 %
Fluorierte Treibhausgase: ca. 12 %
Diese Zusammensetzung verdeutlicht, dass insbesondere CO₂ der dominante Treiber des Klimawandels ist, während Methan und Lachgas wichtige sekundäre Beiträge leisten.
Obergrenze für die Treibhausgas-Konzentration
Um die angestrebte Zwei-Grad-Obergrenze der atmosphärischen Temperaturerhöhung mit einer Wahrscheinlichkeit von mindestens 66 % zu unterschreiten, müsste die gesamte Treibhausgas-Konzentration (Kohlendioxid, Methan, Lachgas und F-Gase) in der Atmosphäre bis zum Jahrhundertende bei rund 450 ppm Kohlendioxid-Äquivalenten stabilisiert werden. Dabei ist eine kurzfristige Überschreitung dieses Konzentrationsniveaus möglich (IPCC-Synthesebericht).
2024 lag die gesamte Treibhausgas-Konzentration bei 539 ppm Kohlendioxid-Äquivalenten (siehe Abb. „Treibhausgas-Konzentration in der Atmosphäre“). Um die angestrebte Stabilisierung zu erreichen, müssen die globalen Treibhausgas-Emissionen gesenkt werden.
In den meisten Szenarien des Welt-Klimarates (IPCC) entspricht dies einer Menge von weltweiten Treibhausgas-Emissionen zwischen 30 und 50 Milliarden Tonnen Kohlendioxid-Äquivalenten im Jahr 2030. Im weiteren Verlauf bis 2050 müssten die Emissionen weltweit zwischen 40 % und 70 % unter das Niveau von 2010 gesenkt werden und bis Ende des Jahrhunderts auf nahezu null sinken. Dazu sind verbindliche Zielsetzungen im Rahmen einer globalen Klimaschutzvereinbarung erforderlich.
2024 lag die gesamte Treibhausgas-Konzentration bei 539 ppm Kohlendioxid-Äquivalenten (siehe Abb. „Treibhausgas-Konzentration in der Atmosphäre“). Um die angestrebte Stabilisierung zu erreichen, müssen die globalen Treibhausgas-Emissionen gesenkt werden.
In den meisten Szenarien des Welt-Klimarates (IPCC) entspricht dies einer Menge von weltweiten Treibhausgas-Emissionen zwischen 30 und 50 Milliarden Tonnen Kohlendioxid-Äquivalenten im Jahr 2030. Im weiteren Verlauf bis 2050 müssten die Emissionen weltweit zwischen 40 % und 70 % unter das Niveau von 2010 gesenkt werden und bis Ende des Jahrhunderts auf nahezu null sinken. Dazu sind verbindliche Zielsetzungen im Rahmen einer globalen Klimaschutzvereinbarung erforderlich.