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Lobau brennt, Wien schwitzt - aber Bürgermeister Ludwig hält am Tunnel fest

11.08.2026

Grüne kritisieren Festhalten des Wiener Bürgermeisters am Lobautunnel und fordern angesichts von Hitze, Dürre und niedrigen Wasserständen ein Umdenken

amely-Wald.jpg
© amely pixabay.com
Wien – Während Wien und große Teile Österreichs unter extremer Hitze und Trockenheit leiden, hält Bürgermeister Michael Ludwig  weiter am Lobautunnel fest, so die Kritik der Wiener Grünen.

„Die Menschen in Wien und Österreich leiden seit Juni unter der brutalsten Hitze, die es jemals gegeben hat, aber der Wiener Bürgermeister klammert sich auch noch im Jahr 2026 an ein völlig aus der Zeit gefallenes Betonprojekt“, kritisieren die Grünen-Parteivorsitzenden Judith Pühringer und Peter Kraus.

Ludwig hat  sich im Ö1-Mittagsjournal erneut für den Bau der geplanten Autobahnverbindung durch das Gebiet der Lobau ausgesprochen. Die Grünen sehen darin angesichts der zunehmenden Klimafolgen einen falschen Weg. Erst vergangene Woche sei es zu einem Flurbrand in der Lobau gekommen. Gleichzeitig seien die Wasserstände der Donau ungewöhnlich niedrig, während die anhaltende Dürre enorme wirtschaftliche Schäden verursache.

„Wie viel verbrannte Erde braucht es noch, bis der Bürgermeister endlich einsieht, dass der eingeschlagene Betonweg nur weiter ins Verderben führt?“, fragen Pühringer und Kraus. Sie fordern Ludwig auf, seine Haltung zum umstrittenen Infrastrukturprojekt zu überdenken.

Für die Grünen ist klar: Mehr Autobahnen passen nicht zu einer Stadt, die sich gleichzeitig gegen zunehmende Hitze, Trockenheit und die Folgen der Klimakrise wappnen muss.

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