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Lobau- Autobahn: Startschuss für Proteste

02.04.2026

Ein breites Bündnis demonstrierte vor dem Verkehrsministerium. Ihre Forderung: Lobau statt Sozialabbau.

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Nein zur Lobau-Autobahn als klare Ansage © GLOBAL 2000 Leo Daublebsky

Wien -  Trotz budgetärer Notlage starteten diese Woche die Vorarbeiten für die Lobauautobahn. Als Reaktion protestierten mehr als 150 Menschen vor dem Verkehrsministerium für einen sofortigen Stopp der Arbeiten. Ein breites Bündnis aus Umweltbewegung und von Sozialkürzung Betroffenen rief zum Protest auf. Darunter: Fridays For Future, Global 2000, Lobau Bleibt!, Greenpeace Österreich, System Change und das Bündnis SoWi_So. Der Protest bildet den Startschuss im Kampf für eine soziale und klimagerechte Zukunft.

 

Laila Kriechbaum von Fridays For Future meint: “Es ist absurd, dass Verkehrsminister Hanke an dem Projekt festhält, während Recht und Wissenschaft dagegen sprechen. Fridays For Future stellt sich Seite an Seite mit Wissenschafter*innen, Umweltorganisationen und der Bevölkerung gegen Investitionen in fossile Monsterprojekte in Zeiten der Budgetkrise. Wir übergeben unsere Zukunft nicht widerspruchslos den Betonierern und Zukunftszerstörern!”

Das Bündnis Solidarischer Widerstand gegen Sozialabbau fordert: „Lobau statt Sozialabbau! Bei den Ärmsten unserer Gesellschaft und letztlich dem Sozialstaat, den wir alle brauchen, wird gespart. Es ist vollkommen unverständlich, dass Milliarden für dieses veraltete Verkehrsprojekt versenkt werden. Nicht mit uns!”

 

“Jetzt geht unser Widerstand richtig los”

 

Paula Krosigk von System Change kündigt an: “Hanke und die Asfinag glauben, dass sie mit heimlichen Vorarbeiten für die Lobau-Autobahn Fakten schaffen können, aber da haben sie nicht mit uns gerechnet - jetzt geht unser Widerstand erst richtig los!”

Hannah Keller, Klima- und Energiesprecherin von GLOBAL 2000: “In Zeiten von Budget- und Klimakrise will Minister Hanke Milliarden in Verkehrsplanung aus dem letzten Jahrhundert investieren. Wir fordern: Schluss mit dem Tunnelblick! Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist günstiger, umweltfreundlicher und schafft echte, zeitnahe Lösungen für die Menschen im Norden Wiens.” Stefan Holly von Lobau bleibt! fasst zusammen: “Die S1 ist unsinnig, rechtswidrig, sozial und ökologisch katastrophal. Minister Hanke handelt verantwortungslos!”

 

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Klare Botschaften an das Ministerium © FFF Ray Martschini

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