Leckortung von Trinkwasserleitungen: 600 Mio. Liter eingespart - Kein Tropfen wertvolles Trinkwasser soll verloren gehen
Wie entscheidend präventive Maßnahmen zur Reduzierung von Wasserverlusten sind, verdeutlicht die derzeitige Situation: Ausgetrocknete Seen und Flüsse sowie brachliegende Felder prägen die sonst malerische Landschaft.
Appelle zum Wassersparen gibt es schon in manchen Gemeinden des Landes, um zu verhindern, dass Trinkwasser vergeudet wird. Umso fataler ist es, wenn bei einem Leck in der Ortswasserleitung ein Drittel bis zur Hälfte des Wassers einfach versickert – nicht verloren, aber auch kurzfristig nicht nutzbar.
Die EVN Wasser führt daher vorsorglich regelmäßige Überprüfungen der Trinkwasserleitungen in ihrem Versorgungsgebiet durch, um Wasserverluste zu minimieren und die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
„Besonders in Trockenzeiten, wenn der Wasserbedarf steigt, ist es von größter Bedeutung, dass kein Tropfen wertvolles Trinkwasser verloren geht“ so EVN Sprecher Stefan Zach.
Mit modernsten Methoden und Geräten spüren unsere Expertinnen und Experten daher gezielt Leckagen auf und beheben diese schnell und effizient.
Technik und Erfahrung: So geht die EVN Wasser vor
Die EVN Wasser setzt bei der Leckortung auf modernste akustische Verfahren. Mit Hilfe von Spezialgeräten werden Signale aufgezeichnet und Schäden an den Versorgungsleitungen lokalisiert. Alle georteten undichten Stellen werden im Anschluss repariert und durch eine erneute Messung kontrolliert. Während vereinzelt große Schäden rasch behoben werden können, sind es vor allem die unauffälligen, kleinen Schäden, die zu einem hohen Wasserverlust führen. Gerade um diese aufzuspüren, bedarf es eines entsprechenden Spezialwissens und langjähriger Erfahrung.
„Durch diese punktgenauen Sanierungen sparen wir pro Tag eineinhalb Millionen Liter wertvolles Trinkwasser ein, das sind im Jahr 550 Millionen Liter Trinkwasser, der Verbrauch von 10.000 Menschen.“, so Zach.