Land Kärnten und Kelag durchleuchten Energieverbrauch der Gemeinden
Die Budgets der Kärntner Gemeinden nachhaltig zu entlasten, ohne die Leistungen qualitativ und quantitativ einzuschränken, das hat sich Landesrat Reinhart Rohr in dieser Legislaturperiode zum Ziel gesetzt. Aus diesem Grund hat der Gemeindereferent ein Programm entwickelt, bei dem Experten aus Finanz und Wirtschaft in allen Kommunalbereichen Einsparungspotentiale ausloten. Im Oktober wurde in zehn Pilotgemeinden mit dem "Steuercheck" begonnen. Heute, Donnerstag, gab es den Startschuss für zehn weitere Gemeinden mit einem umfangreichen Check des Energieverbrauchs, dem sogenannten "EnergieMonitoring". Umsetzungspartner ist die Kärntner Elektrizitäts AG (Kelag) in Zusammenarbeit mit dem Verein "energie:bewusst Kärnten".
Energiemonitoring soll zu Kosteneinsparung führen
Wie Rohr betonte, zeigten entsprechende Erfahrungen, dass bei öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen punkto Energieverbrauch beachtliche Einsparpotentiale gegeben seien. Eine langfristige Entlastung der Gemeindebudgets könne schon alleine durch eine Umsetzung von energiesparenden Maßnahmen insbesondere in den Bereichen Heizungen, Lüftungen, Klimaanlagen und Straßenbeleuchtung erreicht werden. Rohr erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die energetische Untersuchung der Kärntner Volks– und Hauptschulen durch "energie.bewusst Kärnten".
Das "EnergieMonitoring" ist Teil eines Gesamtpaketes für Kärntens Gemeinden zur Kosteneinsparung und Leistungsoptimierung. Nach SteuerCheck und EnergieMonitoring wird Rohr den Gemeinden auch einen "Versicherungscheck" für verbesserte Konditionen und ein Programm zur Investitionsoptimierung bereitstellen. Der Regional und der Wasserwirtschaftsfonds als Investitionsprogramm zur Verbesserung der Gemeinde–Infrastrukturen sind ebenfalls Bestandteil dieses Gemeindepaketes wie die Objektivierung der Bedarfszuweisungsvergabe, die Anfang Jänner der Öffentlichkeit präsentiert wird, sagte Rohr.
Kelag–Vorstandsdirektor Univ. Doz. Hermann Egger strich die umfangreichen Maßnahmen des von Kelag–Fachleuten durchgeführten EnergieMonitorings hervor. Dazu gehören die exakte Analyse des gesamten Energiebedarfs gemeindeeigener Anlagen sowie Umsetzungsvorschläge zur Einsparung von Energie. Die Praxis hat gezeigt, dass ein Einsparungspotential von bis zu 30 Prozent vorhanden ist. Das Ergebnis aus Analyse und den notwendigen Verbesserungsmaßnahmen wird in einem EnergieMonitoring–Bericht festgehalten. Dieser enthält auch die damit verbundenen Investitionen und die notwendigen Wirtschaftlichkeitsberechnungen, so Egger.
Nach der Berichterstellung bietet die Kelag den Gemeinden natürlich auch die Realisierung aller vorgeschlagenen Verbesserungen an. Die Vorteile für die Gemeinden: Absolute Preisgarantie und Garantie für die ausgewiesene Einsparung durch die Kelag sowie eine attraktive Finanzierung (Einsparcontracting). Das EnergieMonitoring bietet die Kelag nicht nur für Gemeinden an, sondern auch für Industrieunternehmen und große Gewerbebetriebe. Egger: "Es ist uns wichtig, dass unsere Kunden Energie möglichst effizient nutzen, im Sinne der Nachhaltigkeit. Wir wollen den Kunden das gesamtheitlich gesehen beste Energieangebot machen, als Grundlage für eine langfristige Geschäftsbeziehung. Mit dem Energie–Monitoring zeigen wir außerdem, dass wir mehr können als nur Strom, Erdgas und Wärme zu liefern."
Das "EnergieMonitoring" ist Teil eines Gesamtpaketes für Kärntens Gemeinden zur Kosteneinsparung und Leistungsoptimierung. Nach SteuerCheck und EnergieMonitoring wird Rohr den Gemeinden auch einen "Versicherungscheck" für verbesserte Konditionen und ein Programm zur Investitionsoptimierung bereitstellen. Der Regional und der Wasserwirtschaftsfonds als Investitionsprogramm zur Verbesserung der Gemeinde–Infrastrukturen sind ebenfalls Bestandteil dieses Gemeindepaketes wie die Objektivierung der Bedarfszuweisungsvergabe, die Anfang Jänner der Öffentlichkeit präsentiert wird, sagte Rohr.
Kelag–Vorstandsdirektor Univ. Doz. Hermann Egger strich die umfangreichen Maßnahmen des von Kelag–Fachleuten durchgeführten EnergieMonitorings hervor. Dazu gehören die exakte Analyse des gesamten Energiebedarfs gemeindeeigener Anlagen sowie Umsetzungsvorschläge zur Einsparung von Energie. Die Praxis hat gezeigt, dass ein Einsparungspotential von bis zu 30 Prozent vorhanden ist. Das Ergebnis aus Analyse und den notwendigen Verbesserungsmaßnahmen wird in einem EnergieMonitoring–Bericht festgehalten. Dieser enthält auch die damit verbundenen Investitionen und die notwendigen Wirtschaftlichkeitsberechnungen, so Egger.
Nach der Berichterstellung bietet die Kelag den Gemeinden natürlich auch die Realisierung aller vorgeschlagenen Verbesserungen an. Die Vorteile für die Gemeinden: Absolute Preisgarantie und Garantie für die ausgewiesene Einsparung durch die Kelag sowie eine attraktive Finanzierung (Einsparcontracting). Das EnergieMonitoring bietet die Kelag nicht nur für Gemeinden an, sondern auch für Industrieunternehmen und große Gewerbebetriebe. Egger: "Es ist uns wichtig, dass unsere Kunden Energie möglichst effizient nutzen, im Sinne der Nachhaltigkeit. Wir wollen den Kunden das gesamtheitlich gesehen beste Energieangebot machen, als Grundlage für eine langfristige Geschäftsbeziehung. Mit dem Energie–Monitoring zeigen wir außerdem, dass wir mehr können als nur Strom, Erdgas und Wärme zu liefern."
e5 Landesprogramm ist gestartet worden
Zur Unterstützung der Kelag werden vom Verein "energie:bewusst Kärnten" alle gebäuderelevanten Daten der zu untersuchenden Objekte wie z.B. beheiztes Volumen, beheizte Fläche, Nutzerverhalten, Heizlast, spezifische Kosten für Gebäudesanierungen etc. zur Verfügung gestellt. Geschäftsführer Gerhard Moritz sagte, dass vor allem im kommunalen Bereich ein erhebliches Reduktionspotential bei den treibhausschädlichen CO2–Emissionen bestehe. Daher sei das sogenannte "e5–Landesprogramm" für energieeffiziente Gemeinden gestartet worden. Es umfasst die Betreuung, Qualifizierung und Auszeichnung jener Kommunen, die durch den effizienten Umgang mit Energie und der verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energieträgern zu einer nachhaltigen Entwicklung unserer Umwelt und Gesellschaft beitragen. Durch vorgegebene und Europaweit einheitliche Maßnahmenkataloge werden in Zusammenarbeit mit dem Programmträger "energie.bewusst Kärnten" Verbesserungspotentiale aufgezeigt und Möglichkeiten der Umsetzung dargestellt. Entsprechend dem individuellen Umsetzungsgrad, welcher zumindest alle drei Jahre von einer externen Kommission überprüft wird, erhalten die beteiligten Gemeinden eine Auszeichnung in Form von bis zu 5 e‚s und in Form des European Energy Awards.
Rückfragehinweis: "1">Kärntner Landesregierung Landespressedienst<7LINK>
*** OTS–ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0138 2004–12–09/12:08
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OTS0138 2004–12–09/12:08
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