Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz
KEY26 850x109 ted static

Land Kärnten und Kelag durchleuchten Energieverbrauch der Gemeinden

10.12.2004

LR Rohr, Dir. Egger: "EnergieMonitoring" hilft Geld sparen

Die Budgets der Kärntner Gemeinden nachhaltig zu entlasten, ohne die Leistungen qualitativ und quantitativ einzuschränken, das hat sich Landesrat Reinhart Rohr in dieser Legislaturperiode zum Ziel gesetzt. Aus diesem Grund hat der Gemeindereferent ein Programm entwickelt, bei dem Experten aus Finanz und Wirtschaft in allen Kommunalbereichen Einsparungspotentiale ausloten. Im Oktober wurde in zehn Pilotgemeinden mit dem "Steuercheck" begonnen. Heute, Donnerstag, gab es den Startschuss für zehn weitere Gemeinden mit einem umfangreichen Check des Energieverbrauchs, dem sogenannten "EnergieMonitoring". Umsetzungspartner ist die Kärntner Elektrizitäts AG (Kelag) in Zusammenarbeit mit dem Verein "energie:bewusst Kärnten".

Energiemonitoring soll zu Kosteneinsparung führen

Wie Rohr betonte, zeigten entsprechende Erfahrungen, dass bei öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen punkto Energieverbrauch beachtliche Einsparpotentiale gegeben seien. Eine langfristige Entlastung der Gemeindebudgets könne schon alleine durch eine Umsetzung von energiesparenden Maßnahmen insbesondere in den Bereichen Heizungen, Lüftungen, Klimaanlagen und Straßenbeleuchtung erreicht werden. Rohr erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die energetische Untersuchung der Kärntner Volks– und Hauptschulen durch "energie.bewusst Kärnten".
Das "EnergieMonitoring" ist Teil eines Gesamtpaketes für Kärntens Gemeinden zur Kosteneinsparung und Leistungsoptimierung. Nach SteuerCheck und EnergieMonitoring wird Rohr den Gemeinden auch einen "Versicherungscheck" für verbesserte Konditionen und ein Programm zur Investitionsoptimierung bereitstellen. Der Regional und der Wasserwirtschaftsfonds als Investitionsprogramm zur Verbesserung der Gemeinde–Infrastrukturen sind ebenfalls Bestandteil dieses Gemeindepaketes wie die Objektivierung der Bedarfszuweisungsvergabe, die Anfang Jänner der Öffentlichkeit präsentiert wird, sagte Rohr.
Kelag–Vorstandsdirektor Univ. Doz. Hermann Egger strich die umfangreichen Maßnahmen des von Kelag–Fachleuten durchgeführten EnergieMonitorings hervor. Dazu gehören die exakte Analyse des gesamten Energiebedarfs gemeindeeigener Anlagen sowie Umsetzungsvorschläge zur Einsparung von Energie. Die Praxis hat gezeigt, dass ein Einsparungspotential von bis zu 30 Prozent vorhanden ist. Das Ergebnis aus Analyse und den notwendigen Verbesserungsmaßnahmen wird in einem EnergieMonitoring–Bericht festgehalten. Dieser enthält auch die damit verbundenen Investitionen und die notwendigen Wirtschaftlichkeitsberechnungen, so Egger.
Nach der Berichterstellung bietet die Kelag den Gemeinden natürlich auch die Realisierung aller vorgeschlagenen Verbesserungen an. Die Vorteile für die Gemeinden: Absolute Preisgarantie und Garantie für die ausgewiesene Einsparung durch die Kelag sowie eine attraktive Finanzierung (Einsparcontracting). Das EnergieMonitoring bietet die Kelag nicht nur für Gemeinden an, sondern auch für Industrieunternehmen und große Gewerbebetriebe. Egger: "Es ist uns wichtig, dass unsere Kunden Energie möglichst effizient nutzen, im Sinne der Nachhaltigkeit. Wir wollen den Kunden das gesamtheitlich gesehen beste Energieangebot machen, als Grundlage für eine langfristige Geschäftsbeziehung. Mit dem Energie–Monitoring zeigen wir außerdem, dass wir mehr können als nur Strom, Erdgas und Wärme zu liefern."

e5 Landesprogramm ist gestartet worden

Zur Unterstützung der Kelag werden vom Verein "energie:bewusst Kärnten" alle gebäuderelevanten Daten der zu untersuchenden Objekte wie z.B. beheiztes Volumen, beheizte Fläche, Nutzerverhalten, Heizlast, spezifische Kosten für Gebäudesanierungen etc. zur Verfügung gestellt. Geschäftsführer Gerhard Moritz sagte, dass vor allem im kommunalen Bereich ein erhebliches Reduktionspotential bei den treibhausschädlichen CO2–Emissionen bestehe. Daher sei das sogenannte "e5–Landesprogramm" für energieeffiziente Gemeinden gestartet worden. Es umfasst die Betreuung, Qualifizierung und Auszeichnung jener Kommunen, die durch den effizienten Umgang mit Energie und der verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energieträgern zu einer nachhaltigen Entwicklung unserer Umwelt und Gesellschaft beitragen. Durch vorgegebene und Europaweit einheitliche Maßnahmenkataloge werden in Zusammenarbeit mit dem Programmträger "energie.bewusst Kärnten" Verbesserungspotentiale aufgezeigt und Möglichkeiten der Umsetzung dargestellt. Entsprechend dem individuellen Umsetzungsgrad, welcher zumindest alle drei Jahre von einer externen Kommission überprüft wird, erhalten die beteiligten Gemeinden eine Auszeichnung in Form von bis zu 5 e‚s und in Form des European Energy Awards.
Rückfragehinweis: "1">Kärntner Landesregierung Landespressedienst<7LINK>
*** OTS–ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0138 2004–12–09/12:08

Verwandte Artikel

  • Bisher unveröffentlichte Lobautunnel-Studien: Umwelt und Klima werden einfach ausgeblendet
  • Energie Steiermark öffnet als erstes EVU Österreichs Zugang zu 600.000 Strom-Tankstellen in ganz Europa
  • Preis für Holzpellets auch im August stabil
  • Bereit für die Urlaubsfahrt: Aktualisiertes E-Ladestellenverzeichnis zeigt detaillierte Infos für E-Autos
  • Photovoltaik und Heizung: Angebote prüfen mit dem AEA-Kostencheck
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
10.12.2004 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Neue Studie: Gen–Mais kann Schmetterlinge gefährden

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Mein Wunschzettel für den Weihnachtsmann

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Samstag, 7. Februar 2026, 68.223 Artikel Online

Weitere Themen

  • Henkel und Sekab gestalten die Zukunft mit biobasierten Rohstoffen
  • Modernste drohnenbasierte Technologie hilft KLimawandelfolgen auszugliechen
  • Greenpeace zu Luftmessungen im Burgenland: Risikolage bleibt bestehen
  • Neue Studie von AllianceBernstein: Biodiversitätsrisiken in Investmentportfolios oft unterschätzt
  • Österreichischer Staatspreis für Klimawandelanpassung „CliA“: Öffentliches online Voting gestartet
  • Heumarktprojekt: VIRUS erfreut über erneutes Machtwort des BVwG
  • Baum des Jahres 2026: Die widerstandsfähige Ikone der Alpen
  • Milliarden Euro für heiße Luft: NEIN DANKE!
  • Klimaschutz wirkt am besten im Paket
  • Langlebigkeit statt Austausch: Warum Metallzäune nachhaltiger sein können
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.078 Artikel | Seite 1 von 1.508

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at