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Kolumbien kündigt erste Weltkonferenz zum Vollausstieg aus fossilen Energien an

23.09.2025

Schluss mit fossilen Energien, so die klare Botschaft

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Erneuerbare versus Fossile © MD & oekonews

New York  – Im Rahmen der UN-Generalversammlung in New York kündigten die Regierungen von Kolumbien und Vanuatu die erste internationale Konferenz zum  vollen Ausstieg aus fossilen Energien an. Die Konferenz soll im April 2026 in Kolumbien stattfinden und  eine globale Plattform für Strategien zur schrittweisen Beendigung der Förderung von Öl, Gas und Kohle schaffen. Damit greift sie ein Thema auf, das im Pariser Klimaabkommen bisher nur indirekt behandelt wird: den notwendigen rapiden Rückgang der fossilen Produktion selbst.

Der Ankündigung voraus geht ein hochrangiges Klima-Event, das UN-Generalsekretär António Guterres am 24. September im UN-Hauptquartier veranstaltet. Direkt im Anschluss laden Kolumbien und Vanuatu zu einer gemeinsamen Pressekonferenz, bei der weitere Details präsentiert werden sollen. Die Konferenz gilt als ein wichtiger Schritt zur Stärkung des Pariser Klimaabkommens. Sie knüpft  an das historische Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (ICJ) an, das die völkerrechtliche Pflicht der Staaten zur Eindämmung der Klimakrise unterstreicht – einschließlich der Reduktion fossiler Energieproduktion.

Ziel ist, die internationale Zusammenarbeit beim Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle zu intensivieren und einen klaren Rahmen für eine klimaverträgliche Energiezukunft zu schaffen.

Politische Sprengkraft

Die Initiative erhält zusätzliche Brisanz durch ein im Frühjahr ergangenes Gutachten des Internationalen Gerichtshofs (ICJ). Die Richter stellten darin klar, dass Staaten völkerrechtlich verpflichtet sind, das Klimasystem zu schützen - und dass dies auch Maßnahmen gegen die Förderung fossiler Energien einschließt.

Kolumbien, traditionell selbst ein bedeutender Kohleexporteur, will mit der Konferenz seine eigene energiepolitische Kehrtwende untermauern. Präsident Gustavo Petro hatte bereits mehrfach betont, dass „eine Zukunft ohne fossile Brennstoffe unausweichlich“ sei.
 

Globale Fronten verhärtet

Während kleine Inselstaaten wie Vanuatu seit Jahren auf ein Ende der fossilen Ära drängen, blockieren viele rohstoffreiche Länder bislang verbindliche Vereinbarungen. Die nun geplante Konferenz könnte diese Fronten aufbrechen – oder die Spannungen weiter verschärfen. 

Klar ist: Ohne einen koordinierten Ausstieg aus Öl, Gas und Kohle wird das Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, kaum zu erreichen sein.  

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