Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung(current)2
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Vernetzung

Klimaschutz: 120–Millionen–Innovationsprogramm zieht Zwischenbilanz

18.10.2021

Unter dem Motto "Fit for 55 Made in Austria" holt der Klima– und Energiefonds beim Jahresevent am 19. Oktober Highlights aus der FTI–Initiative "Vorzeigeregion Energie" vor den Vorhang.

ja © Klima– und Energiefonds
ja © Klima– und Energiefonds
"Fit for 55", unter diesem Motto hat die Europäische Kommission das Ziel ausgerufen, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 55 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren. Um es zu erreichen und langfristig klimaneutral zu werden, fördert der Klima– und Energiefonds Lösungen für eine fossilfreie Zukunft – und zwar im großen Stil in drei österreichweiten Vorzeigeregionen. Bereits mehr als 230 Partner entwickeln grüne Technologien "Made in Austria", zur Verfügung stehen insgesamt 120 Millionen Euro, dotiert aus Mitteln des Klimaschutzministeriums.
Speichertechnologien für die industrielle Abwärmenutzung, Einsatzmöglichkeiten von erneuerbarem Wasserstoff oder smarte Anbindung von Nutzer*innen an ein nachhaltiges Energiesystem – die Zwischenbilanz des Programms "Vorzeigeregion Energie" kann sich sehen lassen: In 63 Projekten mit mehr als 230 Partnern, von der großen Forschungseinrichtung bis zum KMU, wird an Innovationen für die Energiewende gearbeitet – Klimawirkung inklusive.
Klimaschutzministerin Leonore Gewessler: "Wir stellen gerade die Weichen für eine nachhaltige Zukunft. Der Umstieg auf 100% erneuerbare Energie und der CO2–Preis stellen unsere Wirtschaft auf eine neue Basis und sorgen für klimafreundliches Wachstum. Mithilfe von heimischer Spitzentechnologie schaffen wir Green Jobs zuhause und positionieren Österreich als Vorreiter am Weltmarkt. Ich freue mich, dass bereits mehr als 230 Partner mit an Bord sind und gemeinsam die Zukunft gestalten."
Klima– und Energiefonds–Geschäftsführerin Theresia Vogel: "Österreich zeigt wie´s geht! Auf dem Weg zur Klimaneutralität sind die Innovationen aus unseren Vorzeigeregionen ein echter Booster. Gemeinsam mit Profis aus der Praxis und Expert*innen aus der Wissenschaft liefern wir umsetzbare Lösungen in den Bereichen Energiewende, nachhaltige Industrie und klimaschonende Mobilität."
Vorzeigeregionen ziehen Zwischenbilanz bei Event in Graz
Dass Innovationsförderung von staatlicher Seite ein richtiges Mittel für effektiven wichtigen und sozial gerechten Klimaschutz ist, bestätigt Tom Krebs, Professor für Makroökonomik und Wirtschaftspolitik an der Universität Mannheim und Berater des deutschen Finanzministeriums in wirtschaftspolitischen Fragen. In seiner Keynote beim Jahresevent der "Vorzeigeregion Energie"–Initiative am 19. Oktober in Graz wird er zum Thema "Das Zeitalter von Missionen – die Energiewende durch missionsorientierte Innovationspolitik gestalten" sprechen.
Die Veranstaltung mit Bundesministerin Gewessler findet unter dem Motto "Fit for 55 Made in Austria" in Kooperation mit dem Green Tech Cluster Styria statt. Thematisch werden die aktuellen Entwicklungen und Erfolge der FTI–Initiative und die Fortschritte in den drei Vorzeigeregionen im Mittelpunkt stehen.
Datum: 19.10.2021, 13:30 bis 18:30 Uhr
Ort: Helmut List Halle, Waagner–Biro–Straße 98a, 8020 Graz und online
Anmeldung zur (Online–)Veranstaltung
Das Förderprogramm "Vorzeigeregion Energie"
Mit "Vorzeigeregion Energie" startete der Klima– und Energiefonds 2017 eine FTI–Initiative der Superlative. Das erklärte Ziel ist, international wettbewerbsfähige und innovative Energietechnologien in Österreich zu entwickeln und anzuwenden, um diese in die ganze Welt zu exportieren.
40 Millionen Euro pro Vorzeigeregion, dotiert aus Mitteln des Bundesministeriums für Klimaschutz (BMK), investiert der Klima– und Energiefonds derzeit in die drei Vorzeigeregionen Green Energy Lab (GEL), New Energy for Industry (NEFI) und Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria Power & Gas (WIVA P&G). Gemeinsam mit den Mitteln von privater Seite sollen insgesamt in den acht Jahren Laufzeit bis 2025 mehr als 400 Millionen Euro in die daraus entstehenden Projekte fließen.
Die Vorzeigeregionen im Überblick
Im Green Energy Lab werden die Bundesländer Wien, Niederösterreich, Burgenland und Steiermark zur Testregion für das zukünftige Energiesystem mit einem signifikant hohen Anteil an erneuerbaren Energien. Im Fokus stehen die Sektorkopplung, Flexibilisierung und Digitalisierung eines integrierten Energiesystems und die Entwicklung kundenzentrierter und skalierbarer Lösungen für eine nachhaltige Energiezukunft, die für die Kund*innen Mehrwert stiften. [www.greenenergylab.at] (http://www.greenenergylab.at/)
Mit New Energy for Industry (NEFI) wird gezeigt, dass mit in Österreich entwickelten Energietechnologien eine 100%–ige erneuerbare Energieversorgung von Industriestandorten möglich ist. Vor allem soll demonstriert werden, wie Dekarbonisierung in industriellen Prozessen durch entsprechende Technologieentwicklungen ermöglicht werden kann. Maßgebliche Unterstützung kommt von den beiden industriestarken Bundesländern Oberösterreich und Steiermark. [www.nefi.at] (http://www.nefi.at/)
Die Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria Power & Gas (WIVA P&G) zeigt, dass grüner Wasserstoff für ein klimaneutrales Energiesystem ein wichtiger Bestandteil sein wird. Dabei stehen Herstellung, Speicherung, Verteilung und Anwendung von erneuerbarem Wasserstoff vor allem im Bereich der Industrie im Fokus. [www.wiva.at] (http://www.wiva.at/)
  • Drucken
  • Empfehlen
18.10.2021 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

E–Control: Österreicher waren 2020 nur knapp 27 Minuten ungeplant ohne Strom

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Stockholm+50: Internationales Treffen zur Beschleunigung von Maßnahmen für einen gesunden und wohlhabenden Planeten für alle

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Sonntag, 6. September 2026, 70.080 Artikel Online

Weitere Themen

  • Der Countdown läuft: 17. Österreichischer Radgipfel und 2. Österreichischer Fußverkehrsgipfel im Burgenland
  • E-Control : Strom- und Gaskennzeichnung 2026 bringt Transparenz für Endkund:innen
  • Toni Hubmann (1957–2026): Der Visionär und Pionier, der den Hühnern die Freiheit gab
  • Städte zu heiß, Felder zu trocken, Klimagesetz zu schwach - Klimastreik im Herbst!
  • „Blockheide leuchtet“: Vier Nächte voller Licht, Natur und Klang
  • Podcast-Tipp: „Gegenstrom – der Podcast zur Energiewende“
  • Vertrauen durch Transparenz: So sicher sind Smart-Home-Geräte
  • Batteriespeicher als Fundament der Energiewende: Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria unter neuem Namen
  • Maßnahmen zum Klimaschutz mit sozialer Verträglichkeit: 2. Konsultation zum Klima-Sozialplan gestartet
  • Energieministerium: Österreichs Stromversorgung trotz Hitzewelle stabil
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
5.948 Artikel | Seite 1 von 595

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
ja © Klima– und Energiefonds

ja © Klima– und Energiefonds