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 KinderuniWien: Wie aus einem Bahnhof ein Naturparadies wird

13.07.2025

100 Schüler*innen begeistern sich für Biodiversität. Am Beispiel Breitenlee, dem größten Renaturierungsprojekt im Wiener Stadtgebiet, forschen sie zur Bedeutung von Artenvielfalt und Klimaschutz.

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Kinderuni Wien mit Klimastadtrat Czernohorszky: Wie aus einem Bahnhof ein Naturparadies wird © Stadt Wien/Martin Votava
Wien- Die Stadt Wien – Umweltschutz gibt in Kooperation mit dem Kinderbüro der Universität Wien Kindern von der 2. bis zur 4. Schulstufe seit Anfang des Jahres wertvolle Einblicke in die Artenvielfalt Wiens. Der Schwerpunkt liegt auf dem Naturschutz-Areal Breitenlee, das die Stadt kürzlich angekauft hat und welches sie zum Natura 2000-Gebiet entwickeln will. „Das Schutzgebiet Breitenlee ist ein Leitprojekt für unsere Vision von Wien als Hauptstadt der Artenvielfalt“, betont Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky im Rahmen der KinderuniWien-Vorlesung zum Thema Biodiversität. Rund 100 Kinder besuchten die Vorlesung am Mittwoch am Campus der Universität Wien.

„Kinder und Jugendliche sind in ihrem Leben von den Folgen der Klimakrise viel stärker betroffen als ihre Eltern und Großeltern“, betont Jürgen Czernohorszky. „Deswegen sind die Entscheidungen, die wir jetzt treffen von so großer Bedeutung – dazu gehört auch die Renaturierung von Breitenlee. Und dieser Wiener Weitblick hat sich bewährt: Ein großer Teil der hohen Lebensqualität in unserer Stadt ist das Ergebnis vorausschauender und mutiger politischer Entscheidungen.“

Die Natur verstehen: Das Paradies ums Eck

Mit dem Titel „Paradies ums Eck“ werden neben den Vorlesungen im Rahmen der KinderuniWien auch Schulworkshops und Exkursionen zum Areal und den dort befindlichen Lebensräumen, Tier- und Pflanzenarten geboten. Den Abschluss bildet eine Biodiversitätstagung im Herbst bei der Kinder mit Wissenschafter*innen und Vertreter*innen der Wiener Stadtregierung über die Bedeutung von Biodiversität ins Gespräch kommen werden.

„Seltene Pflanzen und Tiere gehören natürlich zu Wien und sind gerade in der Großstadt unermesslich wertvoll, denn diese Vielfalt stabilisiert unsere Ökosysteme. Darum setzen wir alles daran, ihre Lebensräume und damit ihren Fortbestand zu sichern“, führt Klimastadtrat Czernohorszky weiter aus.

„Mit den Workshops und Vorlesungen können wir nicht nur die jungen Wienerinnen und Wiener für Natur- und Klimaschutz begeistern, wir gewinnen durch die Kinder- und Jugendperspektive auch einen neuen wertvollen Blick auf unsere Umweltschutzarbeit“, betont Michael Kienesberger, Leiter der Stadt Wien – Umweltschutz.

Bei der abschließenden Konferenz am 15. September 2025 werden sich die Kinder auf Augenhöhe mit Naturschutz-Expert*innen sowie Vertreter*innen der Wiener Stadtregierung austauschen und ihre Eindrücke, Ideen sowie Anregungen weitergeben.
 

Vom Verschiebebahnhof zum Naturjuwel

 

In Breitenlee befand sich früher ein Verschiebebahnhof. Die Errichtung begann während des Ersten Weltkriegs und wurde nach dessen Ende 1918 fortgesetzt. Der Verschiebebahnhof, der als der seinerzeit größte Europas geplant war, wurde nie in diesem Umfang fertiggestellt. Mitte der 1920er-Jahre wurde der weitere Bau endgültig eingestellt. Später wurden Teile der Gleisanlagen entfernt, um sie anderswo einsetzen zu können, 1945 wurde die Nutzung als Bahnhof komplett aufgegeben.

Das rund 90 Hektar große Areal war lange Zeit im Besitz der ÖBB und wurde vor kurzem von der Stadt Wien – gefördert mit Mitteln aus dem Biodiversitätsfonds des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft – angekauft. Es ist ein bedeutender Lebensraum für seltene, auch streng geschützte Tier- und Pflanzenarten. Der Wiedehopf ist dort ebenso zu finden wie die Zauneidechse, rund 160 Wildbienenarten, pannonische Trocken- und Halbtrockenrasen oder Orchideen.

Die Stadt wird das Areal zu einem Natura 2000-Schutzgebiet entwickeln und hat für die Umsetzung der Renaturierungsmaßnahmen auch um EU-Mittel angesucht. Erste Maßnahmen betreffen unter anderem die weitere Entsiegelung und die Entfernung invasiver Pflanzenarten.

Die KinderuniWien läuft noch bis zum 18. Juli, Anmeldung unter www.kinderuni-anmeldung.at.

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