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Kawasaki stellt zwei Elektromotorräder vor

27.09.2023

Nach 70 Jahren Motorradbau startet Kawasaki in die neue, elektrisierende Ära: Mit der Ninja e–1 und der Z e–1 bringt Kawasaki erstmals Motorräder mit Elektroantrieb für den innerstädtischen Bereich auf den Markt, die emissionsfrei betrieben werden können

© Kawasaki / Nina e–1
© Kawasaki / Nina e–1
Die E–Motorräder wurden für die 125er–Führerscheinklasse entwickelt und sind als Ninja– oder Z–Version erhältlich. Grundlage ist ein stabiles Chassis mit den Dimensionen eines Mittelklasse–Bikes.
Der fast lautlose und effiziente bürstenfreie Motor leistet 5 kW (Dauerleistung) und maximal 9 kW bei Bedarf. Ein großer Vorteil im Vergleich zu anderen E–Fahrzeugen ist, dass die beiden Akkus zum Laden entnehmbar sind. Kawasaki setzt bewusst auf zwei Akkus, da diese im Alltag leichter und flexibler transportierbar sind als eine große einzelne Batterie.
Der Antrieb liefert die Leistung kupplungsfrei und ohne Gangschaltung ans Hinterrad. Das trägt zum „Einfach–losfahren“–Charakter bei. Es gibt zwei Riding–Modes (Road und Eco) sowie einen „E–Boost“–Button an der rechten Lenkerhälfte. Betätigt der Fahrer diesen Knopf, wird über eine kurze Strecke die maximale Leistung von 9 kW freigegeben. Das sorgt für spaßbringende Beschleunigungswerte bis zu einer Höchstgeschwindigkeit von 99 km/h.
Darüber hinaus steht ein „Walk–Mode“ zur Verfügung, der wie eine Schiebe– und Rangierhilfe (vorwärts und rückwärts) funktioniert. Sehr hilfreich im urbanen Umfeld, zum Beispiel bei engen Parklücken oder beim Manövrieren an Steigungen.
Die Farbgebung in Metallic Bright Silver und Metallic Matte Lime Green gibt das Farbschema für künftige E–Modelle vor. Das TFT–Display verbindet die Bikes mit dem Smartphone und informiert über die wichtigsten Werte wie verbleibende Akkukapazität, Reichweite, Verfügbarkeit der E–Boost–Funktion oder die ausgewählte Fahrstufe (Road oder Eco). In Kombination mit einem leicht bedienbaren Gasgriff, einer zuverlässigen ABS–Bremsanlage aus der 400–Kubikzentimeter–Klasse sowie einem stabilen Gitterrohrrahmen vermittelt die Ausstattung ein Sicherheitsgefühl, das es in der Einstiegsklasse der Elektro–Zweiräder bisher noch nicht gab.
Das Aufladen der Akkus kann über ein Ladegerät oder noch komfortabler über eine Docking–Station vorgenommen werden, die einen Akku aufnehmen kann. Alternativ kann das Ladegerät über einen passenden Adapter mit einer Steckereinheit unter dem Sitz verbunden werden, die Akkus bleiben dann im Fahrzeug. Die Lithium–Ionen–Akkus verfügen über entsprechende Ladeanzeigen und sind symmetrisch geformt, um deren Platzierung im Akku–Fach zu vereinfachen. Zwischen dem Akku–Fach und der Abdeckhaube gibt es noch dazu praktischen Stauraum. Für die e–1–Modelle steht vielfältiges Zubehör bereit, das sinnvolle Lösungen wie ein 30 Millimeter höheres Ergo–Fit–Sitzpolster, Soziussitzabdeckung, höheres Windschild, USB–Anschluss etc. umfassen.
Kawasaki schlägt mit der Ninja e–1 und der Z e–1 ein neues Kapitel in der glorreichen Firmengeschichte auf und öffnet die Tür für eine umweltbewusste Zukunft auf zwei Rädern. Motorradfans weltweit werden das zu schätzen wissen. Eine neue elektrisierende Ära bei Kawasaki hat begonnen.
Kawasaki Deutschland gewährt für die beiden neuen e–1–Modelle sowie deren Akkus
4 Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung. Die Preise für die Bikes werden in Kürze bekannt gegeben.
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27.09.2023 | Autor*in: holler
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