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Jetzt Passivhäuser aktiv erleben

02.11.2004

Erste internationale „Tage des Passivhauses„ am nächsten Wochenende

ja © Proyer&Proyer
ja © Proyer&Proyer
Die Zahl der fertig gestellten Passivhäuser wächst in Österreich um 100 % pro Jahr und 2010 wird bereits jeder vierte Neubau im Passivhausstandard errichtet werden. Grund genug, die Türen bereits bewohnter Objekte für alle Interessenten – und auch Skeptiker – zu öffnen. Denn das Plus an Behaglichkeit muss man eben selbst erleben.

Zum ersten Mal auch in Österreich

Erstmals werden in ganz Österreich die "Tage des Passivhauses" am 13. und 14. November unter der Schirmherrschaft der IG Passivhaus Österreich veranstaltet. Dabei können Passivhäuser in ganz Österreich besucht werden. Die Bewohner beantworten Fragen in persönlichen Gesprächen, beschreiben das eigene Wohngefühl und zeigen die Vorteile ihres Heims auf. Über 60 Passivhausbesitzer in Österreich haben sich sofort spontan dazu entschlossen, bei der Aktion mitzumachen. Für diejenigen die es ganz genau wissen wollen, werden in vielen Regionen auch von Architekten geführte Exkursionen angeboten.
Das Passivhaus besticht neben geringsten Energiekosten vor allem durch höchsten Wohnkomfort und Behaglichkeit. Befragt man Günter Lang, Geschäftsführer der IG Passivhaus Oberösterreich, nach den am häufigsten geäußerten Bedenken, so kommt die Antwort prompt: "Wird es im Winter wirklich warm? Was passiert, wenn ich das Fenster öffne? Das sind die Fragen, die zukünftige Bauherren beschäftigen!" Kein Wunder, denn mit dem Gedanken, ohne ein herkömmliches Heizsystem auszukommen, muss man sich erst vertraut machen.
Um diese Fragen im wahrsten Sinne des Wortes „vor Ort„ zu beantworten, empfehlen wir jedem angehenden Bauherrn, aber auch interessierten Planern und dem Baugewerbe, diese einmalige Gelegenheit zu nutzen – jeder findet in seiner Nähe ein Passivhaus zum besichtigen! Wir in der Oekonews–Redaktion haben selbst schon zahlreiche Passivhäuser besichtigt– unsere Erfahrungen waren durchwegs positiv!
IG Passivhaus Österreich
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02.11.2004 | Autor*in: holler
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