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Jetzt einreichen: Neue ÖAW-Stipendien für Umweltjournalismus

19.07.2025

Das Stefan M. Gergely-Stipendium der ÖAW fördert Recherchen zu Biodiversität, Naturschutz und Werten der Natur. Bewerben können sich Journalist:innen in Österreich 

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© 5598375 pixabay.com
Wien -Was ist eine seltene Art wert? Haben neben dem Menschen auch Tiere, Pflanzen und Flüsse eigene Rechte, und wenn ja, welche? Wie kann man mit neuen Umweltgesetzen den Raubbau an der Natur stoppen? Die Werte der Natur rücken zunehmend in den Fokus gesellschaftlicher und politischer Debatten und erfordern daher den kritischen Blick unabhängiger Journalist:innen. Genau hier setzt das Stefan M. Gergely-Stipendium der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) an. Es fördert wissenschaftsjournalistische Projekte, die sich mit Biodiversität, Naturschutz und Artenvielfalt befassen, im Jahr 2025 insbesondere mit den Werten der Natur.

Damit blickt die aktuelle Ausschreibung voraus auf die im März 2026 an der ÖAW stattfindende Konferenz „Die Werte der Natur“, bei der unter anderen juristische, politische und ökonomische Perspektiven der Biodiversität zusammengeführt werden. Vor diesem Hintergrund sind beim aktuellen Call insbesondere journalistische Projekte gefragt, die sich mit den Rechten und der ökonomischen Bewertung der Natur ebenso befassen können wie mit politischen Herausforderungen zur Rettung der Natur und ihrer Artenvielfalt. Auch Beiträge zum Spannungsfeld zwischen Biodiversität, Klima und globaler Gerechtigkeit sind willkommen.

Forschung erzählen – für alle

Gefördert werden professionelle Journalist:innen in Österreich, die aktuelle Forschung zu Biodiversität, Naturschutz und Artenvielfalt journalistisch aufbereiten möchten, unabhängig vom Medium oder bisherigen Ressort. Besonders freie Journalist:innen sind eingeladen, sich zu bewerben. Vom klassischen Zeitungsbericht bis zur multimedialen Reportage ist alles möglich.

Thematisch reicht das Spektrum von genetischer Vielfalt bis zum Schutz ganzer Lebensräume, von politischen, wirtschaftlichen und juristischen Fragen bis zu philosophischen und politikwissenschaftlichen Aspekten. Ein klarer Fokus liegt auf neuen wissenschaftlichen, auch interdisziplinären Erkenntnissen und deren gesellschaftlicher Relevanz.
 

Drei Monate für drei Beiträge

 

Das Stipendium ist mit 6.000 Euro dotiert und auf drei Monate angelegt, mit der Möglichkeit auf Verlängerung. Die Geförderten verpflichten sich, innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss der Förderung mindestens drei journalistische Beiträge zu veröffentlichen. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein überzeugendes Projektkonzept mit journalistischer Herangehensweise und nachvollziehbarer Quellenlage.

Die eingereichten Projekte werden von einer unabhängigen Jury bewertet, die neben inhaltlicher Tiefe auch Innovationskraft, Kreativität und sprachliche Qualität beurteilt. Projektvorschläge können noch bis 15. September 2025 eingereicht werden.

Links

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