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IPPNW beglückwünscht Friedensnobelpreisträgerorganisation

10.12.2024

Hibakusha der Organisation Nihon Hidankyo sind "Pionier*innen der nuklearen Abrüstung"

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© Engin_Akyurt pixabay.com

Die deutsche Sektion der internationalen ärztlichen Friedensorganisation IPPNW beglückwünscht Nihon Hidankyo, die diesjährige Preisträgerorganisation des Friedensnobelpreises.

Am 10. Dezember 2024 erhält die japanische Organisation Nihon Hidankyo in Oslo den Friedensnobelpreis für ihre Bemühungen um eine atomwaffenfreie Welt. Nihon Hidankyo ist der Zusammenschluss der Hibakusha, der Überlebenden der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki, die nun dafür geehrt werden, dass sie seither ihre Lebensgeschichten erzählen und durch diese zeigen, dass Atomwaffen nie wieder eingesetzt werden dürfen.

„Die Verleihung des Friedensnobelpreises an Nihon Hidankyo ehrt ihre Arbeit für eine Welt ohne Atomwaffen. Die Ehrung der Atomwaffenüberlebenden sendet gerade jetzt ein wichtiges Signal, dass der Einsatz von Atomwaffen und dessen Androhung inakzeptabel sind und nur die Abschaffung dieser Waffen Sicherheit und Frieden für alle Menschen bringen kann“, erklärt Dr. Lars Pohlmeier, Co-Vorsitzender der IPPNW.

Mit der Preisvergabe an Nihon Hidankyo wird nach den Verleihungen 1985 an die IPPNW, 1995 an die Pugwash-Konferenzen und 2017 an ICAN zum vierten Mal eine zivilgesellschaftliche Organisation, die sich gegen Atomwaffen einsetzt, ausgezeichnet.

Dr. Lars Pohlmeier erklärt weiter: „1985 waren IPPNW und Nihon Hidankyo nominiert, wir freuen uns, dass 2024 endlich auch die Hibakusha den Preis erhalten. Gerade als Mediziner*innen betonen wir: Die Augenzeugenberichte der Hibakusha belegen die katastrophalen humanitären Folgen eines Atomwaffeneinsatzes. Die Mitglieder von Nihon Hidankyo sind die Pionier*innen der Bewegung für nukleare Abrüstung, der auch die IPPNW angehört. Ihr Engagement motiviert uns für die eigene Arbeit. Im Zentrum unserer gemeinsamen Bemühungen steht der UN-Atomwaffenverbotsvertrag, der einzige völkerrechtliche Vertrag, der die katastrophalen humanitären Folgen von Atomwaffen aufgreift und ihr vollständiges Verbot erreichen will. Gerade in dieser Krisenzeit gibt es eine dringliche Notwendigkeit, Rüstungskontrolle und Abrüstung multilateral überprüfbar und vertraglich verbindlich umzusetzen.  94 Staaten haben den Atomwaffenverbotsvertrag (AVV) schon unterzeichnet. Den wiederholten Bekenntnissen für eine atomwaffenfreie Welt müssen endlich Taten folgen: Die Bundesrepublik muss die völkerrechtswidrige nukleare Teilhabe aufgeben und dem AVV beitreten.“

Die Verleihung des Friedensnobelpreises kommt in einem Moment, in dem die Welt näher am Rande eines Atomkrieges steht als zu Zeiten der Kubakrise. Die Kriege in der Ukraine und in Nahost können jederzeit atomar eskalieren. Zusätzlich sorgt die geplante Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland für eine weitere Instabilität des nuklearen Gleichgewichtes.

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10.12.2024
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