Importverbot für den Gentech–Raps GT 73
Die österreichische Gesundheitsministerin Maria Rauch–Kallat will nun ein Importverbot für den Gentech–Raps GT 73 erlassen.
Im November letzten Jahres machte die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 mit einer spektakulären Aktion die Öffentlichkeit auf die drohende Gefahr aufmerksam: Kletter–AktivistInnen besetzten das Dach des Gesundheitsministeriums und hängten von dort ein riesiges Transparent mit der Aufschrift: „Stopp Gentech–Raps: Importverbot jetzt!„ Zusätzlich wurde die zuständige Ministerin Rauch–Kallat in einem offenen Brief zu einem Importstopp aufgefordert und eine Kurzstudie zu den Risiken des Gentech–Rapses GT 73 verfasst, die GLOBAL 2000 der Ministerin zur Verfügung stellte.
Im November letzten Jahres machte die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 mit einer spektakulären Aktion die Öffentlichkeit auf die drohende Gefahr aufmerksam: Kletter–AktivistInnen besetzten das Dach des Gesundheitsministeriums und hängten von dort ein riesiges Transparent mit der Aufschrift: „Stopp Gentech–Raps: Importverbot jetzt!„ Zusätzlich wurde die zuständige Ministerin Rauch–Kallat in einem offenen Brief zu einem Importstopp aufgefordert und eine Kurzstudie zu den Risiken des Gentech–Rapses GT 73 verfasst, die GLOBAL 2000 der Ministerin zur Verfügung stellte.
Warum ist dieser Importstopp so wichtig? Die Europäische Umweltbehörde (EEA) hat den Gentech–Raps als Hochrisikopflanze bezüglich Verseuchung eingestuft. In Großbritannien erbrachten Untersuchungen über die ökologischen Auswirkungen des Anbaus von G
Warum ist dieser Importstopp so wichtig?
Die Europäische Kommission hat mit 31. August 2005 den gentechnisch
veränderten Raps GT 73 von Monsanto für den Import als Futtermittel
zugelassen. Die EU–Kommission entschied damit gegen das klare Votum der
europäischen UmweltministerInnen. Nur sechs von 25 UmweltministerInnen
der EU–Mitgliedsländer sahen die Voraussetzungen für die Zulassung des
Gentech–Raps als gegeben. 13 Länder, darunter auch Österreich, votierten
gegen eine Zulassung und das aus gutem Grund. Die Europäische
Umweltbehörde (EEA) hat den Gentech–Raps als Hochrisikopflanze bezüglich
Kontamination eingestuft. In Großbritannien erbrachten Untersuchungen
über die ökologischen Auswirkungen des Anbaus von Gentech– Raps
alarmierende Ergebnisse.
Schmetterlinge, Hummeln und Käfer sterben:
Die WissenschafterInnen fanden heraus, dass durch den Anbau des Gentech–Rapses die Zahl der Schmetterlinge, Hummeln und Käfer deutlich zurückging.
Vergrößerte Leber bei Ratten:
Monsanto selbst hatte in Versuchen mit Gentech–Raps gefütterten Ratten vergrößerte Leberzellen festgestellt.
Gentech–Raps breitet sich unkontrolliert aus:
In Kanada hat die großflächige Verunreinigung der Rapsfelder mit Gentech–Sorten dazu geführt, dass für Bio–Bauern und –Bäuerinnen der Anbau von Raps praktisch unmöglich geworden ist.
Die Europäische Kommission hat mit 31. August 2005 den gentechnisch
veränderten Raps GT 73 von Monsanto für den Import als Futtermittel
zugelassen. Die EU–Kommission entschied damit gegen das klare Votum der
europäischen UmweltministerInnen. Nur sechs von 25 UmweltministerInnen
der EU–Mitgliedsländer sahen die Voraussetzungen für die Zulassung des
Gentech–Raps als gegeben. 13 Länder, darunter auch Österreich, votierten
gegen eine Zulassung und das aus gutem Grund. Die Europäische
Umweltbehörde (EEA) hat den Gentech–Raps als Hochrisikopflanze bezüglich
Kontamination eingestuft. In Großbritannien erbrachten Untersuchungen
über die ökologischen Auswirkungen des Anbaus von Gentech– Raps
alarmierende Ergebnisse.
Schmetterlinge, Hummeln und Käfer sterben:
Die WissenschafterInnen fanden heraus, dass durch den Anbau des Gentech–Rapses die Zahl der Schmetterlinge, Hummeln und Käfer deutlich zurückging.
Vergrößerte Leber bei Ratten:
Monsanto selbst hatte in Versuchen mit Gentech–Raps gefütterten Ratten vergrößerte Leberzellen festgestellt.
Gentech–Raps breitet sich unkontrolliert aus:
In Kanada hat die großflächige Verunreinigung der Rapsfelder mit Gentech–Sorten dazu geführt, dass für Bio–Bauern und –Bäuerinnen der Anbau von Raps praktisch unmöglich geworden ist.