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Immer noch Milliardensubventionen für fossile Energien

13.10.2020

Schon der deutsche Pionier der Erneuerbaren, Hermann Scheer, kritisierte die atomar–fossile Energieversorgung als „den größten Subventionsfall der Weltwirtschaftsgeschichte“.

© EEÖ / Subventionen an fossile Energien übeersteigen jene für erneuerbare Energien um ein Vielfaches
© EEÖ / Subventionen an fossile Energien übeersteigen jene für erneuerbare Energien um ein Vielfaches
Im Detail ging es für die Jahre um 2000 um jährlich 244 Milliarden US–Dollar an Subventionen für die atomaren und fossilen Energieträger im Gegensatz zu damals 9 Milliarden (oder 3,7%) für die Erneuerbaren.
Dass sich in den vergangenen zwanzig Jahren die Sache nicht wirklich zum Besseren gewandelt hat, offenbart eine aktuelle Studie der International Renewable Energy Agency (IRENA): Die direkten Energiesubventionen – für fossile und erneuerbare Energie – summierten sich im Jahre 2017 demnach auf 613 Milliarden USD (zusätzlich nukleare Energie: 21–165 Milliarden USD).
Zählt man externe, nicht abgegoltene Schadenskosten der fossilen Energieträger dazu, etwa Kosten für die Luftverschmutzung und Klimaschäden, so türmt sich der fossile Subventionsberg auf atemberaubende 3.100 Milliarden USD auf – das 19–fache dessen, was an Unterstützung für erneuerbare Energie aufgewendet wird. In den meisten Ländern dominieren Förderungen für Öl und Ölprodukte. Am höchsten sind die Subventionen für fossile Energieträger im Iran und in Saudi–Arabien, gefolgt von China und Russland.
Die Subventionen für den Energiebereich machen damit 2017 ca. 0,8% des Weltsozialprodukts aus.

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13.10.2020 | Autor*in: holler
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