Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung(current)2
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Vernetzung

Hiroshima-Überlebende mahnt junge Technik-Elite in Wien: „Vergesst eure Menschlichkeit nicht!“

25.06.2026
SetsukoThurlow.jpg
Hiroshima-Überlebende und Friedensnobelpreisträgerin Setsuko Thurlow reflektierte in ihrer bewegenden Rede über den Atombombenabwurf auf Hiroshima und ihr Lebenswerk, das sie dem Frieden und der nuklearen Abrüstung gewidmet hat – und erinnerte das Publikum daran, wie wichtig Frieden ist und welche bleibenden Folgen es für die Menschheit hat, wenn er verloren geht. © Valerie Maltseva/Agenda Studio

Wien - Mit einem eindringlichen Appell an die nächste Generation von Technologieentwickler:innen hat die Hiroshima-Überlebende und Friedensnobelpreisträgerin Setsuko Thurlow bei einer Veranstaltung der PeaceTech Alliance in Wien aufhorchen lassen. Ihre Botschaft an Studierende, Forschende und Innovator:innen war ebenso einfach wie kraftvoll: „Remember your own humanity“ – „Vergesst eure eigene Menschlichkeit nicht.“
 

Die 94-jährige Thurlow, die als 13-Jährige den Atombombenabwurf auf Hiroshima überlebte, sprach vor Vertreter:innen der österreichischen PeaceTech-Community über Verantwortung, Ethik und die Folgen technologischer Entwicklungen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der PeaceTech Alliance gemeinsam mit dem AIT Austrian Institute of Technology und SBA Research.
 

Neben ihrem persönlichen Bericht über die Zerstörung Hiroshimas stand die Frage im Mittelpunkt, welche Rolle Technologie künftig für Frieden und Sicherheit spielen kann. Thurlow warnte davor, Sicherheit ausschließlich durch Macht oder Abschreckung zu definieren. Stattdessen müsse sie auf Zusammenarbeit, Gerechtigkeit und Menschenwürde beruhen.
 

Für die Veranstalter war der Besuch der Friedensnobelpreisträgerin ein starkes Signal. Innovation dürfe niemals losgelöst von den Menschen gedacht werden, die von ihren Auswirkungen betroffen sind. Die PeaceTech Alliance setzt daher auf einen menschenzentrierten Ansatz nach dem Motto: „Menschen zuerst, Technik an zweiter Stelle.“
 

Begleitet wurde die Veranstaltung von der österreichischen Premiere des Dokumentarfilms „The Vow from Hiroshima“, der Thurlows jahrzehntelangen Einsatz für nukleare Abrüstung dokumentiert.
 

Die wichtigste Erkenntnis des Abends hatte jedoch wenig mit Technologie zu tun. In Zeiten globaler Krisen und wachsender Spannungen erinnerte Setsuko Thurlow daran, dass Frieden letztlich bei der Menschlichkeit beginnt. „Vergesst eure eigene Menschlichkeit nicht“ – ein Satz, der den jungen Teilnehmer:innen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

Über die PeaceTech Alliance

 

Die 2025 vom AIT Austrian Institute of Technology ins Leben gerufene und mitbegründete PeaceTech Alliance ist eine Multi-Stakeholder-Initiative, die Organisationen aus den Bereichen Friedensförderung, Diplomatie, Forschung, Zivilgesellschaft, internationale Organisationen und Technologie zusammenbringt. Die Allianz fördert menschenzentrierte Ansätze in den Bereichen PeaceTech, ethische Innovation und verantwortungsvolle Datenverwaltung. Sie orientiert sich dabei am Grundsatz „Do No Harm“ (keinen Schaden anrichten). Sie erkennt an, dass Technologien so konzipiert, entwickelt und eingesetzt werden sollten, dass unbeabsichtigte Folgen minimiert und aktiv zur Menschenwürde, zur gesellschaftlichen Resilienz und zum Frieden beigetragen wird. Durch Dialog, Zusammenarbeit und praktisches Handeln setzt sich die Allianz dafür ein, dass Innovationen Gemeinschaften dienen und zu friedlicheren, gerechteren und widerstandsfähigeren Gesellschaften beitragen.

 

Links

  • Weitere Informationen: www.peacetech-alliance.com
  • Drucken
  • Empfehlen
25.06.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Neue Ausschreibung des österreichischen Biodiversitätsfonds gestartet

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

 AgriTalentAward 2026: Bühne frei für die Ideen von morgen

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Samstag, 18. Juli 2026, 69.680 Artikel Online

Weitere Themen

  • Vorstandswechsel bei der oekostrom AG 
  • Ausgezeichneter Klimajournalismus: Rode-Preis 2026 an Marcus Wadsak
  • Neues Förderprogramm macht Energiewende intelligenter und netzdienlicher
  • Nachhaltigkeit verständlich gemacht: UMSICHT-Wissenschaftspreis zeichnet Spitzenforschung und Journalismus aus
  • Bade(geschichten): BUNTES FEST
  • EL-MOTION startet 2027 als erster Branchentreff des Jahres für emissionsfreie Mobilität
  • Im Bann der Mühlengeschichte: EnergieStammtisch verbindet Tradition, Technik und Wasserkraft
  • EU-Klima-Pakt als Vorbild für Bürgerbeteiligung ausgezeichnet
  • Hundertwassers Schiff „Regentag“ öffnet wieder seine Türen
  • Impulse gesetzt für die Finanzierung regionaler Energieprojekte
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
5.932 Artikel | Seite 1 von 594

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
SetsukoThurlow.jpg

Hiroshima-Überlebende und Friedensnobelpreisträgerin Setsuko Thurlow reflektierte in ihrer bewegenden Rede über den Atombombenabwurf auf Hiroshima und ihr Lebenswerk, das sie dem Frieden und der nuklearen Abrüstung gewidmet hat – und erinnerte das Publikum daran, wie wichtig Frieden ist und welche bleibenden Folgen es für die Menschheit hat, wenn er verloren geht. © Valerie Maltseva/Agenda Studio