Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch
1984 stand Österreich an einem Wendepunkt: Der Widerstand gegen das geplante Donaukraftwerk in der Hainburger Au spaltete die Republik und führte zu einer der bedeutendsten Umweltbewegungen des Landes. Die Besetzung der Au wurde zu einem historischen Moment zivilen Ungehorsams – getragen von gewaltfreiem Protest, großem persönlichem Einsatz und dem Mut vieler Einzelner. Sie verhinderte nicht nur den Bau des Kraftwerks gegen den Willen der damaligen Regierung, sondern legte auch den Grundstein für ökologische Politik in Österreich.
Der Dokumentarfilm „Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch“ rekonstruiert diese prägende Zeit aus der Perspektive jener Menschen, die damals vor Ort waren. Nicht Prominente stehen im Mittelpunkt, sondern Aktivistinnen und Aktivisten, die ihre dramatischen Erinnerungen an den Winter 1984 teilen. Das OEKONEWS-Team hat gemeinsam mit Partnern mehrere Jahre daran gearbeitet, diese wichtige Episode österreichischer Zeitgeschichte aufzuarbeiten und gleichzeitig den Bogen bis ins heute zu spannen, um den Zusammenhang mit der notwendigen Energiewende und dem Klimaschutz aufzuzeigen.
Mit Unterstützung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung laden wir herzlich zur Filmvorführung und mzum anschließenden E-Salon ein. Gemeinsam mit Gästen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft diskutieren wir über die Bedeutung von Hainburg damals – und über aktuelle Herausforderungen rund um Klimaschutz, Energie und Engagement heute.
Gäste des E-SalonsPetra Haumer – Stadträtin für Finanzen und Wirtschaft
Roman Kral – Gemeinderat, Experte für erneuerbare Energieentwicklungen in der Region
Alexander Petznek – Gastgeber „Herzstück“, regionaler Vorreiter in unterschiedlichen Zukunftsthemen
Doris Holler-Bruckner – Herausgeberin oekonews, E-Mobilitätspionierin
Moderation: Karin Neckamm