Guerilla-Aktion von Greenpeace kreidet fehlendes Grün in Städten an
Melanie Ebner, Greenpeace-Expertin für Boden- und Naturschutz sagt dazu: „Die Kreide vergeht, doch das Problem bleibt: Viele Städte und Gemeinden ersticken im Sommer unter Hitze und Beton. Grüne Parks und schattige Alleen verwandeln graue Städte in hitzefitte Orte, die Menschen schützen und auch tierischen Stadtbewohnern wie Igeln oder Vögeln ein Zuhause bieten.“
Für die Aktion wurden Orte ausgewählt, die von Fußgänger:innen stark frequentiert werden und an denen sich im Sommer die Hitze staut, wie etwa Gehsteige, Schulwege, schattenlose Haltestellen oder graue Plätze. In den österreichischen Bundesländern waren das u.a.:
- Kärnten: Klagenfurt (Landhaushof, Heiligengeistplatz und Alter Platz)
- Oberösterreich: Linz (Landstraße), Steyr (Stadtplatz), Wels (Bahnhofsvorplatz)
Niederösterreich: Mödling (Bahnhofsvorplatz), Stockerau, St. Pölten - Tirol: Silz (Simmeringstraße)
- Wien: u.a. Schwarzenbergplatz, Graben, Stephansplatz, Rennweg, Schönbrunnerstraße
Verbindliche Begrünungsoffensive mit der „NaturStadt-Garantie“
Greenpeace fordert von den zuständigen Bürgermeister:innen, den Wunsch der Menschen nach mehr Grün in Städten ernst zu nehmen. Dafür hat Greenpeace Österreich die NaturStadt-Garantie ins Leben gerufen: Mit einer Unterschrift verpflichten sich die Gemeinden zu verbindlichen Schritten, um den Grünanteil vor Ort zu erhöhen. Krems hat als erste Stadt die NaturStadt-Garantie bereits unterzeichnet und beweist, dass Veränderung möglich ist.