Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz

"greenstars" 2021: Sonnencreme, Pflanzmodule und Lärmschutzwände für den Klimaschutz

06.12.2021

Startschuss für den siebenten Durchgang der grünen Start-up Initiative des Klima- und Energiefonds

© Gerd Altmann pixabay.com
© Gerd Altmann pixabay.com
Die diesjährigen Sieger:innen der Start-up Initiative greenstart haben sich hohe Ziele gesetzt: Das Team von "Lignovations" arbeitet an einem Ersatz für problematische synthetische Inhaltsstoffe in Produkten wie beispielsweise Sonnencreme. Das Start-up "REEDuce" hat eine 100 % ökologische Lärmschutzwand entwickelt und die Dächer der Stadt mit modularen Pflanzmodulen begrünen will "Plantika". So konnten sie die Fachjury und Öffentlichkeit überzeugen und den begehrten Titel "greenstar 2021" mit nach Hause nehmen. Und greenstart geht gleich in die nächste Runde - ab sofort können wieder grüne Business-Projekte unter www.greenstart.at eingereicht werden!
Am 30. November 2021 war es so weit, die TOP-10 Start-ups der Initiative greenstart fieberten der Verkündung der drei Gewinner:innen entgegen. Nachdem sie im Rahmen der Initiative greenstart, dem Start-up-Wettbewerb des Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Bundesministerium für Klimaschutz (BMK), ein halbes Jahr lang Workshops, Coachings, Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit und Expert:innen-Betreuung erhalten haben, wurden nun die Siegerteams gekürt. In diesem Jahr heißen die TOP-3: Lignovations, REEDuce und Plantika. Sie konnten sich über ein Preisgeld von je 20.000 Euro und den Titel "greenstar 2021" freuen.
Der Weg zum greenstar 2021 war auch dieses Jahr für die zehn im Frühjahr ausgewählten Start-Ups ein erfahrungsreicher: Workshops, Expert:innen-Coachings und nicht zuletzt auch die finanzielle Unterstützung ermöglichten es ihnen ihre grünen Business-Projekte im letzten Jahr weiter voranzutreiben. Danach stellten sich die TOP-10 wieder einer Fachjury und dem Online-Voting, bei dem die Öffentlichkeit für ihre Favorit:innen abstimmen konnte. Auf das Siegertreppchen schafften es in diesem Jahr:
Das Team von "Lignovations" bietet mit seinen kolloidalen Ligninpartikeln einen nachhaltigen, biologisch abbaubaren und unbedenklichen Ersatz für problematische synthetische Inhaltsstoffe wie z.B. UVA Filter. Ganz nach dem Motto "Kopf hoch! Es wird grün" produziert und entwickelt "Plantika" Dachbegrünungs-Module zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt. Einen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Lärmschutz und im Straßenbau leistet das Start-up "REEDuce" mit ihrer 100 % ökologischen Lärmschutzwand, die gleichzeitig auch Insekten ein Zuhause bietet.
Start für neue greenstart Einreichungen!
Auch in der siebenten Runde des Programms "greenstart" sucht der Klima- und Energiefonds in Kooperation mit dem Bundesministerium für Klimaschutz (BMK) wieder mutige Jungunternehmer:innen, die mit ihren innovativen, Treibhausgas-einsparenden Projektideen und Start-up-Konzepten die Jury begeistern. In den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Mobilität, Landwirtschaft / Bioökonomie und Klimawandelanpassung, können nachhaltige Ideen bis zum 08.03.2022 online auf www.greenstart.at eingereicht werden.
Grüne Business-Projekte gesucht!
Aus allen Einreichungen werden die TOP-10 Start-ups durch eine Jury ausgewählt. Diese bekommen ein halbes Jahr begleitende Öffentlichkeitsarbeit, finanzielle Unterstützung (jeweils 10.000 EUR) sowie organisiertes Coaching und Networking zur Verfügung gestellt, um ihr Projektweiterzuentwickeln. Ein Online Voting und nochmalige Bewertung durch die Jury entscheiden dann schlussendlich darüber, wer als TOP-3 greenstar prämiert wird und eine zusätzliche Unterstützung in der Höhe von jeweils 20.000 Euro bekommt.
Save-The-Date: Der "Greenstart Ideen Workshop" findet am 3. 2. 2022 statt !
TOP-3 "greenstars 2021"
Lignovations
Lignovations bietet mit seinen kolloidalen Ligninpartikeln einen nachhaltigen, biologisch abbaubaren und unbedenklichen Ersatz für problematische synthetische Inhaltsstoffe wie UV Filter, Emulgatoren, Antioxidantien oder antimikrobielle Inhaltsstoffe. Das Lignin wird aus verholzter Biomasse gewonnen und mit einem patentierten Prozess in multifunktionelle, industrietaugliche kolloidale Partikel umgewandelt, die in einer Vielzahl an Endprodukten wie z.B. Sonnencremen, Lacken, Anstrichen, Holzschutz, Verpackungen und funktionellen Textilien eingesetzt werden können. Der Einsatz von nachhaltigen kolloidalen Ligninpartikeln verringert den Verbrauch fossiler Ressourcen und ersetzt Stoffe mit schädlichen Auswirkungen auf Menschen, Tiere und Umwelt.
Kontakt: Lignovations GmbH, [info@lignovations.com]
Plantika
Ganz nach dem Motto "Kopf hoch! Es wird grün" produziert und entwickelt Plantika Dachbegrünungs-Module zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt. Für die Produktion der Module werden ausschließlich recycelbare oder natürliche und kompostierbare Materialien verwendet. Das patentierte Konzept ermöglicht auch die Begrünung von Blech- und Ziegeldächern. Diese bilden zwar den größten Teil der Dächer, sind aber mit den heutigen Methoden nicht begrünbar. Zudem bietet Plantika auch vertikale Fassadenbegrünung und modulare Einheiten zur Begrünung von Fensterblechen.
Kontakt: Plantika, [team@plantika.info]
REEDuce - noise protection technologies
Mit dem steigenden Ausbau des Straßennetzes und der wachsenden Besiedelung von verkehrsnahen Gebieten wächst auch das Bedürfnis nach Ruhe und die Notwendigkeit für Lärmschutzmaßnahmen. Um einen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Lärmschutz und im Straßenbau zu leisten hat REEDuce eine 100 % ökologische Lärmschutzwand aus Schilf (engl.: reed), Thermoholz und Lehm entwickelt. Die REEDuce ökologische Lärmschutzwand bietet gegenüber konventionellen Produkten (aus Beton, Aluminium oder chemisch imprägniertem Holz) zahlreiche nachhaltige Vorteile: sie besteht aus erneuerbaren, regionalen Ressourcen, ist rückbaubar im Sinne der Kreislaufwirtschaft, senkt CO2-Emissionen und bietet ein wertvolles Zuhause für Insekten.
Kontakt: REEDuce, [info@reeduce-noise.com]
  • Drucken
  • Empfehlen
06.12.2021 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Wien: Rauchfangkehrer*innen nutzen verstärkt E-Mobilität im Stadtgebiet

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

14. Deutscher Nachhaltigkeitspreis: Das sind die Sieger

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Donnerstag, 13. August 2026, 69.903 Artikel Online

Weitere Themen

  • Mikroplastik: Die größten Verursacher sitzen nicht im Badezimmer, sondern auf der Straße
  • Dürre setzt Österreichs Landwirtschaft unter Druck: Futter wird knapp, Wasser wird zur Mangelware
  • Eine Milliarde Euro Dürreschaden: Österreichs Landwirtschaft erlebt ein Jahr der Extreme
  • Amazons 10-Milliarden-Dollar-Rechenzentrum sorgt für Proteste
  • Landwirtschaft unter Druck: Bauern- und Umweltverbände warnen vor Sparpolitik
  • Seidenstraßen-Karawane erreicht Mongolei: Weideland im Fokus der UN-Wüstenkonferenz
  • Hitze und Dürre ohne Ende: Krisenkoordinator warnt vor anhaltender Trockenheit 
  • Beispielloser Biomasseverlust in Europas Wäldern seit 2018
  • Kühle Städte für heiße Sommertage
  • Greenpeace-Lokalaugenschein: 66,3 Grad vor Wiener Hauptbahnhof gemessen
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.566 Artikel | Seite 1 von 1.557

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
© Gerd Altmann pixabay.com

© Gerd Altmann pixabay.com