Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz

Greenpeace-Aktivist:innen beschlagnahmen symbolisch Privatjets der Superreichen des Weltwirtschaftsforums Davos

23.01.2025

Milliardäre angemessen in die Pflicht nehmen: Finanzierung des Gemeinwesens durch Steuer

GreenpeacePrivatjet.jpg
Beschlagnahme von Privatjets in der Schweiz © Miriam Künzli / Greenpeace

Samedan, Schweiz, – 27 Greenpeace-Aktivist:innen aus ganz Europa „beschlagnahmen“ Privatjets am Engadin Flughafen im Schweizer Samedan, an dem die Teilnehmenden des Weltwirtschaftsforums in Davos gelandet sind. Die Klimaschützer:innen machen damit auf die nicht gezahlten Steuern der Superreichen symbolisch aufmerksam. Sie bringen Aufkleber auf den Privatjets an mit der Aufschrift: „CONFISCATED: Time to Tax the Super-Rich” („Beschlagnahmt: Es ist Zeit, die Superreichen zu besteuern”). Sie versehen die Räder der Flugzeuge mit einer gigantischen Fußfessel, eine schwarze Kugel mit Luft an einer großen Kette. Auf den Bannern fordern die Aktivist:innen: „Fund a Just and Green Future! #TaxTheSuperRich” („Finanziert eine gerechte und grüne Zukunft!”) und “Milliardäre besteuern, Klima retten!”.
 

„Das Weltwirtschaftsforum selbst sieht die immensen ökologischen Krisen als größte Gefahr für die Menschheit. Dann sollten die Superreichen nicht nur zu netten Gesprächen über Klima und Ungleichheit eingeladen werden“, sagt Mauricio Vargas, Greenpeace-Finanzexperte. „Die Politik muss die Superreichen durch eine angemessene Steuer in die Verantwortung nehmen, ihren fairen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“
 

Mit ihrem Protest richten sich die Klimaschützer:innen gegen die geringe Besteuerung der Superreichen, die ihren enormen finanziellen Einfluss nutzen, um gegenüber der Politik zahlreiche Steuerprivilegien durchzusetzen.

 

Gerechte Besteuerung sorgt für mehr Klimaschutz 
 

Allein in Deutschland könnte eine moderate Milliardärssteuer von zwei Prozent auf Vermögen ab 100 Million Euro die effektiven Steuersätze auf das Niveau der arbeitenden Mittelschicht anheben. Das würde nicht nur für mehr Steuergerechtigkeit sorgen, sondern auch dringend benötigte Finanzmittel für gerechteren Klimaschutz bereitstellen.

„Angesichts der eskalierenden Kosten der Klimakrise durch schwere Umweltschäden muss die Politik endlich ihren Kuschelkurs mit einflussreichen Milliardären beenden und für Gerechtigkeit im Steuersystem sorgen,“ so Vargas. „Das gilt weltweit und auch in Deutschland, wo schwerreiche Milliardäre teilweise nur halb so hohe Steuersätze zahlen wie eine Durchschnittsfamilie.“

Links

  • Das Greenpeace-Steuerkonzept für Milliardäre
  • Drucken
  • Empfehlen
23.01.2025
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Bridgerton-Look trifft Vintage-Chic: Second Hand-Mode glänzt auf dem Parkett der österreichischen Ballsäle

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Kunst und Kultur bringen frischen Wind in den Klimaschutz

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Dienstag, 21. Juli 2026, 69.711 Artikel Online

Weitere Themen

  • Oberösterreich blüht auf: Schon 140 „Bienenfreundliche Gemeinden“ setzen Zeichen für Artenvielfalt
  • Raiffeisen Leasing veröffentlicht freiwilligen VSME-Bericht
  • Studie: Umweltpolitik verbessert weltweit die Qualität von Ackerböden
  • Wüstenstaub in Europa nimmt zu
  • Altes Leder aus dem NÖ. Landtag wird zu Taschen recycelt
  • Aus für die Vernichtung von unverkaufter Ware: 94 % der Österreicher:innen sagen „Ja“ zu Textilrecycling
  • FMTG senkt CO₂-Emissionen deutlich und setzt auf freiwillige Nachhaltigkeitsberichte
  • Kreislaufwirtschaft in der Pilzzucht: Wiener Betrieb macht Bio-Pilze nachhaltig
  • Digitaler Recyclinghelfer DigiDot startet europaweit
  • EU-Kommission bestätigt: Nitratrichtlinie bleibt entscheidend für sauberes Wasser
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.509 Artikel | Seite 1 von 1.551

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
GreenpeacePrivatjet.jpg

Beschlagnahme von Privatjets in der Schweiz © Miriam Künzli / Greenpeace