Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie

Glawischnig verlangt von Schüssel Anti-Atom-Vorstoß in Brüssel

11.12.2003

Grüne fordern EU-weiten Terror-Check für Atomkraftwerke

ja © gruene.at - Matthias Herrmann
ja © gruene.at - Matthias Herrmann
Wien (OTS) "Bundeskanzler Schüssel soll den EU-Gipfel für eine Initiative zur Beschleunigung des europäischen Atomausstieges nutzen", fordert die Umweltsprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, anlässlich des morgen beginnenden EU-Rates in Brüssel. Konkret verlangt Glawischnig vom Bundeskanzler zwei Initiativen. "Schüssel soll sich um eine Gipfel-Erklärung bemühen, in der sich die Staats- und Regierungschefs zu einem Auslaufen des unzeitgemäßen Euratom-Vertrages bekennen. Ziel muss die rasche Einberufung einer gesonderten Revisionskonferenz zu Euratom sein. Leider wurde diese Reform bei der EU-Regierungskonferenz zur neuen EU-Verfassung verabsäumt. Die ungerechtfertigte, einseitige Förderung der Atomindustrie durch die EU muss endlich beendet werden", fordert Glawischnig. Untragbar ist für die Umweltsprecherin auch, dass der Euratom-Vertrag weder der Kontrolle durch das Europäische Parlament, noch dem europäischen Wettbewerbsrecht unterliegt.
Eine zweite Initiative soll die Überprüfung aller Europäischer Atomkraftwerke hinsichtlich des Schutzes vor Terror-Angriffen durch Passagierflugzeuge zum Inhalt haben. "Der von den Grünen aufgedeckte Skandal um die deutsche Geheimstudie, die den deutschen Reaktoren ein völlig unzureichendes Sicherheitszeugnis bei Terror-Attacken ausstellt, darf nicht länger ohne Konsequenzen bleiben", so Glawischnig, die ihre Kritik am deutschen Umweltminister Trittin erneuert, der bereits mehr als ein Jahr lang tatenlos zusehe. Zahlreiche AKW, darunter beispielsweise das AKW Isar 1 in unmittelbarer Grenznähe zu Österreich, würden einem Terror-Angriff mit Passagiermaschinen nicht standhalten. Angesichts des Horror-Szenarios eines atomaren Super-Gaus im Herzen Europas müssten die unsicheren, veralteten Reaktoren sofort stillgelegt werden. "Auch in Spanien, Großbritannien oder Frankreich sind solche AKW noch am Netz, ganz zu schweigen von den unsicheren AKW in Osteuropa", warnt Glawischnig. Und sogar der neue, in Entwicklung befindliche Europäische Druckwasserreaktor EPR ist nicht ausreichend vor Terror-Angriffen geschützt, wie der französische Atomkonzern EdF vor kurzem zugeben musste.
"Leider hat Bundeskanzler Schüssel sich in dieser überlebenswichtigen Frage bisher desinteressiert gezeigt", kritisiert Glawischnig. Erst vor wenigen Tagen haben die Regierungsparteien im parlamentarischen Hauptausschuss einen Antrag der Grünen für eine Euratom-Reform abgelehnt. "Es ist höchst an der Zeit, dass Schüssel sich endlich ernsthaft für den europäischen Atomausstieg einsetzt, anstatt tatenlos auf den nächsten Super-Gau zu warten", so Glawischnig abschließend.
Rückfragehinweis: Rückfragehinweis: Grüner Klub im Parlament 40110-6697 www.gruene.at
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0109 2003-12-11/11:46

Verwandte Artikel

  • Preisvergleich zeigt: Pellets-Heizer auch in diesem Winter die Gewinner
  • Niederösterreich: eNu baut Wissens- und Fortbildungsangebote weiter aus
  • SanierungsPLUS-Projekt: Impulsgeber zur nachhaltigen Gebäudesanierung
  • "Wir brauchen Zukunftsoptimismus"
  • Bisher unveröffentlichte Lobautunnel-Studien: Umwelt und Klima werden einfach ausgeblendet
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
11.12.2003 | Autor*in: pawek
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Umfrage: Was die Österreicher von der EU-Verfassung erwarten

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Umweltdachverband fordert: Industrie muss Klimaschutzziele einhalten!

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Montag, 16. März 2026, 68.513 Artikel Online

Weitere Themen

  • Der Gamechanger "Zweites Leben" von E-Auto-Akkus
  • Energie-Schock aus dem Nahen Osten: Europas gefährliche Gasabhängigkeit ist wieder voll sichtbar
  • Milliarden-Rechenfehler entlarvt: Hawaiis LNG-Pläne vor dem Aus
  • Utah setzt auf saubere Energie: Neues Programm gibt Bürgern erstmals  Möglichkeit der Stromwahl
  • Der 10 ct Strompreis-Schmäh
  • Nukleare Renaissance oder finanzielles Fass ohne Boden?
  • Schweiz: Ständerat will Bauverbot für neue  Atomkraftwerke kippen
  • WWF fordert Kurswechsel: Fünf-Punkte-Plan gegen fossile Preisfalle
  • Atomenergie ist unsicher, teuer und verursacht Krebs
  • Globale Kapazität erneuerbarer Energien könnte sich bis 2031 mehr als verdoppeln
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.075 Artikel | Seite 1 von 1.308

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
ja © gruene.at - Matthias Herrmann

ja © gruene.at - Matthias Herrmann