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Gift im Frühstück: EU-Studie findet PFAS-Chemikalien in Semmeln, Spaghetti und Baguette

04.12.2025

Eine neue EU-weite Untersuchung lässt aufhorchen: In mehr als 80 Prozent gängiger Getreideprodukte wurden Rückstände der hochbeständigen PFAS-Chemikalie TFA gefunden, vom Frühstücksbaguette bis zur Pasta am Abend.

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© Alexas_Fotos pixabay.com / Brot

Die neu  veröffentlichte Studie von PAN Europe und GLOBAL 2000 zeigt, dass die „Ewigkeits-Chemikalie“ längst auf unseren Tellern angekommen ist.

Von 66 getesteten Produkten aus 16 Ländern enthielten 54 messbare Mengen des fortpflanzungsschädigenden Stoffs – teils in Konzentrationen von bis zu 360 µg/kg, rund 100-mal höher als die durchschnittliche Belastung im europäischen Trinkwasser. Besonders betroffen: Weizenprodukte wie Brot, Semmeln, Spaghetti und Frühstücksflocken.
 

Auch Österreich bleibt nicht verschont. Kaisersemmeln, Kornspitz und Semmelbrösel weisen – wie bereits frühere nationale Tests gezeigt hatten – durchgehend TFA-Rückstände auf. „Wir sehen nun europaweit, was wir in Österreich schon nachgewiesen haben“, sagt der Umweltchemiker Dr. Helmut Burtscher-Schaden von GLOBAL 2000. „Diese Stoffe stammen vor allem aus PFAS-Pestiziden und gelangen über Böden und Wasser in die Nahrungskette.“
 

Die gesundheitlichen Risiken sind erheblich: Deutsche Behörden stufen TFA als fortpflanzungsgefährdend ein, es kann laut Studien die Entwicklung von Ungeborenen beeinträchtigen, Schilddrüse und Leber belasten und die Spermienqualität verringern. Der EU-Grenzwert für solche Stoffe in Lebensmitteln liegt bei 10 µg/kg – über 80 Prozent der Proben überschritten diesen Wert deutlich!! 
 

Umweltschützer fordern deshalb ein sofortiges Verbot. „Solange PFAS-Pestizide zugelassen bleiben, steigt die Belastung weiter – in Böden, Grundwasser und Lebensmitteln“, warnt Burtscher-Schaden. Länder wie Dänemark haben bereits gehandelt, Schweden und Norwegen folgen.

GLOBAL 2000 erwartet, dass auch Österreich diesen Schritt setzt. 

Die neue Studie verschärft den Handlungsdruck:

Die Spuren der Ewigkeits-Chemikalien sind längst da - und täglich auf unserem Teller! 

Links

  • TFA Report

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