Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit(current)2
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ernährung und Gesundheit

Gentechisch veränderter Mais – wie weiter?

24.10.2005

Die Landwirtschaftsminister der Europäischen Union haben heute über die Zulassung der gentechnisch veränderten Maissorte MON863 für den Einsatz in Lebensmitteln beraten und entschieden

Die Entscheidung kommentiert Christoph Then, Gentechnikexperte von Greenpeace Deutschland:

„Wir sind besorgt, wie in Brüssel mit wissenschaftlichen Fakten umgegangen wird. Da der Gen–Mais MON863 im Verdacht steht, bei Verfütterung an Ratten, Blutbild und Organe zu schädigen, hätten die Agrarminister heute die Zulassung mit großer Mehrheit verweigern müssen. Stattdessen wird der Ball nun an die EU–Kommission weiter gespielt, da die nötige qualifizierte Mehrheit zur Ablehnung nicht erreicht wurde. Damit ist die abschließende Entscheidung wieder verschoben worden. Es ist also noch nicht zu spät, das Schlimmste zu verhindern.
Unsere aktuellen Analysen, die von unabhängigen Wissenschaftlern vorgelegt wurden, zeigen, dass die Fütterungsversuche, die mit diesem Gen–Mais an Ratten durchgeführt wurden, keinesfalls ausreichen, um die Sicherheit des Gen–Mais‚ zu belegen. Die statistische Auswertung, wie sie von der Firma Monsanto durchgeführt wurde, verschleiert die Effekte, die dieser Mais tatsächlich auf die Gesundheit der Tiere hatte. Durch die aktuellen Studien geraten die europäischen und die deutschen Zulassungsbehörden unter erheblichen Druck. Sie haben einer Zulassung des Gen–Mais‚ ohne ausreichende Überprüfung zugestimmt.„
Im Auftrag von Greenpeace soll nun bis Anfang nächsten Jahres ein weiterer detaillierter wissenschaftlicher Abschlussbericht vorgelegt werden. Sollte dieser Bericht die bereits vorliegenden Erkenntnisse bestätigen, müssen sofort Maßnahmen gegen eine Vermarktung dieser Maissorte ergriffen werden, so Greenpeace.
  • Drucken
  • Empfehlen
24.10.2005 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Weinqualität – reine Geschmackssache? Internationaler Weinpreis für Bioweine

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Gütezeichen für Lebensmittel

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Donnerstag, 8. Oktober 2026, 70.344 Artikel Online

Weitere Themen

  • KI kann aufmerksam wirken : Aber beim Bewusstsein ziehen Menschen eine klare Grenze
  • Klimafreundliches Schulessen: Der Geschmack entscheidet
  • Greenpeace zu Hitzetoten: Bundeskanzler Stocker muss Hitzeschutz zur Chefsache machen
  • foodwatch legt EU-interne Dokumente offen: Österreich unterstützt längere Genehmigungen für Pestizidwirkstoffe
  • Zum Welt-Alzheimertag: Comic klärt über Demenz auf
  • Süß und scharf: Graz feiert die Vielfalt von Tomaten und Chilis
  • Gericht: Pestizidlobby muss Falschbehauptung über GLOBAL 2000 widerrufen
  • Yellow September: Hitze trifft die Psyche härter als gedacht   
  • Hitzerekord im August: Greenpeace fordert Konsequenzen statt „Weiter-so“
  • Luftverschmutzung erhöht Schlaganfallrisiko
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
3.350 Artikel | Seite 1 von 335

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at