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Gentech–Lobby veröffentlicht irreführende Anbau–Statistiken

13.02.2012

Gentech–Pflanzen in Europa weiterhin auf Rückzug

ja © ICPPC
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Wien– Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisiert den vor kurzem veröffentlichten Jahresbericht der ISAAA (International Service for the Acquisition of Agri–Biotech Application), einer von der Biotech–Industrie finanzierten Organisation, als irreführend. „Die ISAAA versucht ein rosarotes Bild der Agro–Gentechnik zu zeigen – die Faktenlage ist aber
eindeutig: Sogar laut den Statistiken im Bericht wurden 2011 nur auf 0,06 Prozent der europäischen Äcker Gentech–Pflanzen angebaut„, kommentiert Greenpeace–Kampagnenleiter Herwig Schuster.
Erst in diesem Jänner hat der Chemie– und Gentechnikkonzern BASF bekanntgegeben, aufgrund der anhaltenden Ablehnung der Gentechnik durch die europäischen Bauern und Konsumenten, die Entwicklung und Kommerzialisierung der Gentech–Pflanzen für Europa zu stoppen. 2012 wird in der Europäischen Union also nur eine einzige gentechnisch manipulierte Pflanze kommerziell angebaut werden: Monsantos Pestizid–produzierender Mais
MON810. Und auch für diesen gibt es wegen ungeklärter Umwelt– und Gesundheitsrisiken in sieben EU–Staaten, darunter auch in Österreich, ein Anbauverbot.
Global gesehen bleibt die Agro–Gentechnik ebenfalls ein Flop. Obwohl die Gentech–Industrie seit 16 Jahren weltweit aggressive Vermarktungsstrategien einsetzt, werden 80 Prozent der Gentechnik–Pflanzen in nur vier Ländern Amerikas angebaut: In den USA, Kanada, Brasilien und Argentinien. Erst vor kurzem sind die Versuche, Gentech–Nahrungsmittel in China (Gentech–Reis) und Indien (Gentech–Melanzani) einzuführen, gescheitert.
„In jedem Jahresbericht behauptet die ISAAA aufs Neue, dass die Agro–Gentechnik weltweit boomen würde. Das Gegenteil ist der Fall – bis heute bauen nur ein Prozent aller Bauern und Bäuerinnen Gentech–Pflanzen an, in immer mehr Ländern scheitert der Anbau von Gentechnik–Pflanzen und in vielen Ländern gibt es wie in Österreich aktiven Widerstand gegen Gentech–Nahrung„, so Schuster.

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13.02.2012 | Autor*in: holler
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