Gemeinsam aktiv im Klimaschutz!
Umweltbelastungen machen nicht an der Grenze Halt – genauso wenig sollte es der Umweltschutz tun! Um im Klimaschutz gemeinsam mehr zu erreichen, startet das Land NÖ ein grenzüberschreitendes Projekt. Tschechien, Slowakei und Niederösterreich werden gemeinsam aktiv. Gemeinden, Tourismus– und Umweltorganisationen machen mit, Projektleitung übernimmt "die umweltberatung". Heute fiel der Startschuss zu diesem ehrgeizigen Projekt: Beim Treffen aller beteiligten BürgermeisterInnen, Organisationen und NÖ Umweltlandesrat Wolfgang Sobotka wurden die geplanten Aktionen vorgestellt.
Klimabündnis – gemeinsam aktiv für Klimaschutz
Bereits 234 niederösterreichische Gemeinden sind Mitglied im Klimabündnis: Minus 50% klimaschädlicher CO2–Emissionen bis 2010 und Reduktion auch anderer klimaschädlicher Treibhausgase, Erhaltung des Regenwaldes und aktive Unterstützung für die Klimabündnis–PartnerInnen im Amazonasgebiet sind das ehrgeizige Ziel.
Um die einzelnen Anstrengungen zu bündeln und Synergien zu nutzen, gibt es in Niederösterreich schon seit einigen Jahren sogenannte Klimabündnis–Schwerpunktregionen: 2001–2002 war dies die Region Bruck–Hainburg–Schwechat, 2003–2004 die Region Bucklige Welt (2003–2004). In der Buckligen Welt wurden durch dieses Projekt 110.000 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 eingespart! Einige Aktionen werden 2005 weitergeführt.
Nun soll das erfolgreiche Modell international ausgeweitet werden: In den Jahren 2005–2006 werden Niederösterreich, Tschechien und die Slowakei gemeinsam aktiv.
Um die einzelnen Anstrengungen zu bündeln und Synergien zu nutzen, gibt es in Niederösterreich schon seit einigen Jahren sogenannte Klimabündnis–Schwerpunktregionen: 2001–2002 war dies die Region Bruck–Hainburg–Schwechat, 2003–2004 die Region Bucklige Welt (2003–2004). In der Buckligen Welt wurden durch dieses Projekt 110.000 Tonnen des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 eingespart! Einige Aktionen werden 2005 weitergeführt.
Nun soll das erfolgreiche Modell international ausgeweitet werden: In den Jahren 2005–2006 werden Niederösterreich, Tschechien und die Slowakei gemeinsam aktiv.
Klimabündnis–Schwerpunktregion grenzüberschreitend
Ziel des Projekts ist ein nachhaltiger Beitrag für das Klimabündnis–Ziel. Aufklärungsarbeit soll geleistet und sinnvoll in den Klimaschutz investiert werden, sodass messbare Verbesserungen der Umweltsituation erreicht und ein Netzwerk der Nachhaltigkeit geschaffen werden. Die Gemeinden und Kleinregionen sollen dauerhaft zu ökologischen Musterregionen werden.
Die grenzüberschreitende Klimabündnisregion arbeitet auf Initiative von Landesrat Wolfgang Sobotka. Zahlreiche Umweltorganisationen dies– und jenseits der Grenze wurden vom Land NÖ mit der fachlichen Betreuung beauftragt: "die umweltberatung" NÖ, Dorferneuerung NÖ, Energieagentur NÖ, Klimabündnis NÖ, NÖ Landesentwicklung, Regionalmanagement NÖ, Südwind NÖ und weiteren Organisationen.
„An der Klimbündnisaktion beteiligen sich nun bereits 234 von 573 Gemeinden. In den Klimabündnisgemeinden leben 924.000 Einwohner oder 60% der niederösterreichischen Bevölkerung. Wir sind damit die erfolgreichste Region in Europa. Aber nicht die Anzahl der Klimabündnisgemeinen, sondern vor allem die konkreten Umwelt–Aktionen, die in deen Gemeinden vor Ort gesetzt wurden, machen uns so erfolgreich„ zeigt sich NÖ Umweltlandesrat Mag. Wolfgang Sobotka erfreut.
Die grenzüberschreitende Klimabündnisregion arbeitet auf Initiative von Landesrat Wolfgang Sobotka. Zahlreiche Umweltorganisationen dies– und jenseits der Grenze wurden vom Land NÖ mit der fachlichen Betreuung beauftragt: "die umweltberatung" NÖ, Dorferneuerung NÖ, Energieagentur NÖ, Klimabündnis NÖ, NÖ Landesentwicklung, Regionalmanagement NÖ, Südwind NÖ und weiteren Organisationen.
„An der Klimbündnisaktion beteiligen sich nun bereits 234 von 573 Gemeinden. In den Klimabündnisgemeinden leben 924.000 Einwohner oder 60% der niederösterreichischen Bevölkerung. Wir sind damit die erfolgreichste Region in Europa. Aber nicht die Anzahl der Klimabündnisgemeinen, sondern vor allem die konkreten Umwelt–Aktionen, die in deen Gemeinden vor Ort gesetzt wurden, machen uns so erfolgreich„ zeigt sich NÖ Umweltlandesrat Mag. Wolfgang Sobotka erfreut.
Grenzüberschreitende Klimaschutzaktionen: Was ist geplant?
Projektleiter ist Mag. Peter Haftner von "die umweltberatung" NÖ: "Ein Großteil der klimaschädigenden Treibhausgase kommt von den einzelnen Haushalten. Die Mitarbeit der Bevölkerung und der grenzüberschreitende Austausch von Erfahrungen sind für den Erfolg des Projekts daher von zentraler Bedeutung. Angesprochen werden daher nicht nur die Gemeinden und die ansässige Bevölkerung, sondern auch Firmen, landwirtschaftliche Betriebe, Schulen, (Umwelt–) Organisationen und andere MultiplikatorInnen.„
Projekte werden v.a. in folgenden Bereichen erarbeitet:
• Abfall und Abwasser
• Bauen/ Wohnen/ Althaussanierung
• Energie
• Entwicklungspolitik
• Konsum/ Beschaffung/ Ökomanagement
• Landwirtschaft/ Ernährung/ Garten
• Mobilität und Verkehr
Projekte werden v.a. in folgenden Bereichen erarbeitet:
• Abfall und Abwasser
• Bauen/ Wohnen/ Althaussanierung
• Energie
• Entwicklungspolitik
• Konsum/ Beschaffung/ Ökomanagement
• Landwirtschaft/ Ernährung/ Garten
• Mobilität und Verkehr
Internationales Klimaschutzprojekt: Wer macht mit?
Umweltorganisationen und Gemeinden in drei Grenzregionen werden gemeinsam aktiv. Die ersten Aktionen starten im Jänner 2005!
Marchfeld
In der „neuen EU„ rückt die Region in eine zentrale Lage zwischen den nur 60 km entfernten Hauptstädten Wien und Bratislava. Aktionen sind v.a. in den Bereichen Bauen und Energie, Kulturtourismus, Naherholung, Wirtschaft, Verkehr, biologische Landwirtschaft geplant. 18 Gemeinden aus der Slowakei und NÖ, d.s. rund 61.000 Menschen, sollen erreicht werden.
Das Land um Laa
25 Gemeinden aus Niederösterreich und Tschechien beteiligen sich am Projekt. Rund 30.800 Menschen wohnen in dieser Region. Leitthema der Region ist Gesundheit und Wellness, die Therme Laa Leitbetrieb im Wellnessbereich. Die Förderung des regionalen Tourismus, eine Offensive zur Förderung der biologischen Landwirtschaft und ein neues Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energie sind die Themen für die nächsten Jahre.
ZUKUTHAY–Zukunftsraum Thayaland
„ZUKUTHAY„ sieht sich als „Generator am großen erneuerbaren Energiefluss„. 21 Gemeinden aus dem Bezirk Waidhofen und Südböhmen machen mit im Projekt für Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Erfasst werden dadurch rund 25.500 Menschen.
Marchfeld
In der „neuen EU„ rückt die Region in eine zentrale Lage zwischen den nur 60 km entfernten Hauptstädten Wien und Bratislava. Aktionen sind v.a. in den Bereichen Bauen und Energie, Kulturtourismus, Naherholung, Wirtschaft, Verkehr, biologische Landwirtschaft geplant. 18 Gemeinden aus der Slowakei und NÖ, d.s. rund 61.000 Menschen, sollen erreicht werden.
Das Land um Laa
25 Gemeinden aus Niederösterreich und Tschechien beteiligen sich am Projekt. Rund 30.800 Menschen wohnen in dieser Region. Leitthema der Region ist Gesundheit und Wellness, die Therme Laa Leitbetrieb im Wellnessbereich. Die Förderung des regionalen Tourismus, eine Offensive zur Förderung der biologischen Landwirtschaft und ein neues Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energie sind die Themen für die nächsten Jahre.
ZUKUTHAY–Zukunftsraum Thayaland
„ZUKUTHAY„ sieht sich als „Generator am großen erneuerbaren Energiefluss„. 21 Gemeinden aus dem Bezirk Waidhofen und Südböhmen machen mit im Projekt für Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Erfasst werden dadurch rund 25.500 Menschen.