Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne(current)1
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Sonne
EWSBanner

Gemeinde Höhnhart setzt dreifach auf Agri-Photovoltaik

20.10.2025

Bürgermeister Priewasser: „Sonnenfelder sind der Schlüssel für künftigen Wohlstand“

grdstk eigentuemer bgm.jpg
Drei neue "Sonnenfelder" entstehen in Höhnhart © EWS Consulting GmbH
Höhnhart & Munderfing  – Die Innviertler Gemeinde Höhnhart macht ernst mit der Energiewende: Gleich drei Agri-Photovoltaikanlagen vom Typ EWS Sonnenfeld® werden dort noch heuer errichtet. Geplant und genehmigt wurden alle Anlagen vom Munderfinger Unternehmen EWS Consulting.

Die Bauarbeiten für das Sonnenfeld Herbstheim laufen bereits. Auf dem sogenannten „Bürgermeister-Sonnenfeld“, das Bürgermeister Erich Priewasser selbst betreiben wird, steht der Baustart unmittelbar bevor. In wenigen Wochen folgt die dritte Anlage, die von EWS nicht nur geplant, sondern auch vollständig errichtet und schlüsselfertig übergeben wird. 

„Als Bürgermeister und Landwirt bin ich überzeugt, dass Sonnenfelder die Zukunft vieler Gemeinden und ein Schlüssel für unseren Wohlstand sind“, betont Priewasser.  "Sie bieten uns die Chance, weiterhin nachhaltig Landwirtschaft zu betreiben und weisen eine hervorragende Energiebilanz auf. Neben den Haushalten brauchen vor allem unsere Industrie- und Gewerbebetriebe günstigen Strom, sonst könnte es passieren, dass viele Arbeitsplätze ins Ausland abwandern. Und das wollen wir bestimmt nicht! Jede Gemeinde ist heutzutage gefordert, dafür einen Beitrag zu leisten.“
 

Nachhaltige Doppelnutzung von Acker- und Grünland 

Das EWS Sonnenfeld®-Konzept setzt auf die Doppelnutzung landwirtschaftlicher Flächen: Rund 80 % der Fläche bleiben weiterhin für den Acker- oder Grünlandbetrieb verfügbar. Die Module werden so montiert, dass die landwirtschaftliche Nutzung nahezu uneingeschränkt fortgesetzt werden kann.

Das Modell hat sich bereits bewährt: In der Pioniergemeinde Pischelsdorf am Engelbach wurde im August 2025 erstmals am Sonnenfeld geerntet. Die dortige Anlage versorgt seit April rund 1.680 Haushalte mit regional erzeugtem Ökostrom.

In Höhnhart entstehen nun Sonnenfelder mit einer Gesamtleistung von 10,8 MWp, was einer Jahresstromproduktion von rund 14.500 MWh entspricht – genug für etwa 4.100 Haushalte.
 

Klimaschutz mit regionalem Mehrwert

Auch bei EWS sieht man in der Gemeinde ein Vorzeigebeispiel für moderne Energiewirtschaft. „ Norbert Dorfinger, Team- und Geschäftsfeldleiter Photovoltaik bei EWS, erklärt:  „Die Gemeinde Höhnhart zeigt stolz, wie Klimawandelanpassung innovativ und schlau funktionieren kann. Landwirt:innen und Grundstückseigentümer:innen haben ebenso wie der Bürgermeister und die Gemeinderäte erkannt, welche Vorteile sie unmittelbar von den Agri-Photovoltaik Anlagen haben. Der Mehrwert ergibt sich sowohl ökologisch, energiewirtschaftlich und durch unsere Modelle für Gemeinden auch finanziell für die Gemeinde und die Bürger:innen selbst.“

Der örtliche Landwirt Andreas Preishuber, einer der beteiligten Grundeigentümer, sieht ebenfalls klare Vorteile: „Wir nutzen schon lange Sonnenstrom vom eigenen Dach. Seit 13 Jahren betreiben wir auch zwei nachgeführte Tracker am Hof – das System hat uns überzeugt. Statt die Anlage zu erweitern, stellen wir nun unsere Flächen für ein Sonnenfeld zur Verfügung. So können wir weiter bewirtschaften, Strom erzeugen und Zusatzeinnahmen erzielen.“

 

Maßgeschneiderte Energielösungen

EWS-Geschäftsführer Wolfgang Neuhofer hebt die technischen und wirtschaftlichen Vorteile hervor:  „Unsere nachgeführten Sonnenfänger erzielen bis zu 20 % höhere Erträge als fixe Systeme und sorgen für netzdienlichen Betrieb. Durch flexible Modulaufstellungen passen wir jedes Projekt individuell an Standort und Bewirtschaftung an.“ 

Mit dem EWS Sonnenfeld® biete man, so Neuhofer, „eine preisstabile Energiezukunftslösung, die Landwirt:innen, Gemeinden und Investor:innen gleichermaßen zugutekommt – und gleichzeitig heimische Wertschöpfung sowie Arbeitsplätze stärkt“.  

 

 
Mit dem Dreifach-Projekt in Höhnhart zeigt das Innviertel einmal mehr, dass Energiewende und Landwirtschaft kein Widerspruch sein müssen. Vielmehr kann beides Hand in Hand gehen – zum Nutzen der Umwelt, der Gemeinden und ihrer Bürger:innen. 

  • Drucken
  • Empfehlen
20.10.2025
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Agri-PV in der Steiermarkt zeigt nachhaltige Nutzung mit Mehrwert

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Sonnenkraft für die Zementproduktion 

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Dienstag, 16. Dezember 2025, 67.952 Artikel Online

Weitere Themen

  • Batteriekapazität Europas legt 2025 um 45 % zu
  • Sauberer Strom trifft kühles Eis: Neue Fassaden-Photovoltaik bei der STEFFL Arena
  • Alte Solarmodule bekommen ein zweites Leben: 2nd Cycle startet vollautomatisches Upcycling
  • Sonnenstrom-Ouvertüre: Eine Solaranlage am Operndach 
  • Alarmstufe Rot für Österreichs Energiewende: Photovoltaik-Ausbau stürzt auf Dreijahrestief und die Politik schaut zu
  • Vom chemischen Inferno zur solaren Hoffnung 
  • Wien übertrifft Sonnenstrom-Jahresziel um mehr als 50 MWp
  • Neue Photovoltaik-Anlage für BH Lilienfeld  in Betrieb
  • Amstetten setzt auf Sonnenkraft: Vier neue PV-Großanlagen ab 2026
  • Solarkraft für mehr Energiesicherheit: Erste Installationen zur Versorgung von Krankenhäusern in der Ukraine gestartet
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
5.151 Artikel | Seite 1 von 516

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2025 oekonews.at
grdstk eigentuemer bgm.jpg

Drei neue "Sonnenfelder" entstehen in Höhnhart © EWS Consulting GmbH