G7 warnt: Bodendegradation wird zum globalen Sicherheitsrisiko
In ihrer gemeinsamen Erklärung fordern sie verstärkte Maßnahmen zur Wiederherstellung von Böden, mehr Investitionen und eine bessere Vorsorge gegen Dürren.
Hintergrund ist die wachsende Bedeutung dieser Krisen für Wirtschaft, Ernährungssicherheit und politische Stabilität. Bereits heute sind rund 40 Prozent der weltweiten Landflächen betroffen, etwa 3,2 Milliarden Menschen leben in gefährdeten Regionen. Konflikte um Ressourcen wie Land und Wasser nehmen zu und gelten zunehmend als Treiber von Instabilität.
Yasmine Fouad von der UNCCD begrüßte die politische Anerkennung, mahnte jedoch konkrete Umsetzung ein: Entscheidend sei nun, Investitionen zu erhöhen und Maßnahmen tatsächlich vor Ort umzusetzen.
Ein wichtiger nächster Schritt wird die COP17 im August 2026 in der Mongolei sein. Dort sollen konkrete Fortschritte bei Bodenschutz und Dürreresilienz erzielt werden.