Für kurze Autostrecken werden in Österreich täglich eine Million Liter Sprit verbraucht
Jede zweite Strecke, die mit dem Auto zurückgelegt wird, ist kürzer als dreieinhalb Kilometer. Insgesamt werden in Österreich pro Tag für diese kurzen Strecken rund eine Million Liter Sprit verbraucht, wie eine aktuelle VCÖ–Untersuchung zeigt. Der VCÖ fordert mehr Anreize zum Umstieg vom Auto auf das Fahrrad. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat festgestellt, dass eine halbe Stunde
Bewegung pro Tag das Herzinfarktrisiko um 50 Prozent verringert.
In Österreich sind rund 50 Prozent der Wege, die mit dem Auto zurückgelegt
werden, kürzer als 3,5 Kilometer. Insgesamt sind das rund 1,5 Milliarden Wege pro Jahr oder 4,1 Millionen Wege pro Tag. "Allein für die kurzen Strecken werden in Österreich 1,02 Millionen Liter Sprit pro Tag verbraucht. Bei einem Durchschnittspreis von 90 Cent pro Liter entstehen dafür Treibstoffkosten von 922.000 Euro. Pro Jahr werden durch die kurzen Autostrecken mehr als 450.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) in die Luft geblasen ", fasst DI Wolfgang Rauh vom VCÖ–Forschungsinstitut die aktuelle VCÖ–Untersuchung zusammen.
Der VCÖ betont, dass auf vielen kurzen Strecken der Umstieg vom Auto auf das
Fahrrad möglich ist. "Die Ballungsräume leiden unter den täglichen Staus. Trotzdem fehlen in Österreich Anreize zum Umstieg vom Auto auf das Rad. Die Bedingungen für das Radfahren sind zu verbessern. Entlang von Freilandstraßen sollte es immer Radwege geben. Im Ortsgebiet erhöhen verkehrsberuhigte Zonen die Sicherheit für das Radfahren", sagt VCÖ–Experte Rauh.
Für den einzelnen ist Radfahren gesund und spart Geld. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt täglich eine halbe Stunde Bewegung. Damit sinkt das Herzinfarktrisiko um rund 50 %. Für Menschen, die kaum Bewegung machen, bringt der Umstieg bei kurzen Strecken vom Auto auf das Rad etwa gleich viel wie für einen Raucher der Verzicht auf das Rauchen!
Radfahren ist auch gut für die Figur: Eine 70 kg schwere Person verbrennt in einer halben Stunde Radfahren mit 20 km/h immerhin 300 kcal (1.256 kjoule), das entspricht dem Kalorienwert einer Extrawurstsemmel mit viel Wurst.
"Das Umsteigen vom Auto auf das Fahrrad spart viel Geld. Wer bei einem
Arbeitsweg von je fünf Kilometer an 100 Tagen im Jahr mit dem Fahrrad statt
mit dem Auto fährt, erspart sich 360 Euro", rechnet VCÖ–Experte Rauh vor. Unternehmen, die ihre Angestellten motivieren, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu
kommen, können heuer den VCÖ–Mobilitätspreis gewinnen. Einreichfrist ist der
30. Juni. Nähere Informationen gibt es im Internet.
Bewegung pro Tag das Herzinfarktrisiko um 50 Prozent verringert.
In Österreich sind rund 50 Prozent der Wege, die mit dem Auto zurückgelegt
werden, kürzer als 3,5 Kilometer. Insgesamt sind das rund 1,5 Milliarden Wege pro Jahr oder 4,1 Millionen Wege pro Tag. "Allein für die kurzen Strecken werden in Österreich 1,02 Millionen Liter Sprit pro Tag verbraucht. Bei einem Durchschnittspreis von 90 Cent pro Liter entstehen dafür Treibstoffkosten von 922.000 Euro. Pro Jahr werden durch die kurzen Autostrecken mehr als 450.000 Tonnen Kohlendioxid (CO2) in die Luft geblasen ", fasst DI Wolfgang Rauh vom VCÖ–Forschungsinstitut die aktuelle VCÖ–Untersuchung zusammen.
Der VCÖ betont, dass auf vielen kurzen Strecken der Umstieg vom Auto auf das
Fahrrad möglich ist. "Die Ballungsräume leiden unter den täglichen Staus. Trotzdem fehlen in Österreich Anreize zum Umstieg vom Auto auf das Rad. Die Bedingungen für das Radfahren sind zu verbessern. Entlang von Freilandstraßen sollte es immer Radwege geben. Im Ortsgebiet erhöhen verkehrsberuhigte Zonen die Sicherheit für das Radfahren", sagt VCÖ–Experte Rauh.
Für den einzelnen ist Radfahren gesund und spart Geld. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt täglich eine halbe Stunde Bewegung. Damit sinkt das Herzinfarktrisiko um rund 50 %. Für Menschen, die kaum Bewegung machen, bringt der Umstieg bei kurzen Strecken vom Auto auf das Rad etwa gleich viel wie für einen Raucher der Verzicht auf das Rauchen!
Radfahren ist auch gut für die Figur: Eine 70 kg schwere Person verbrennt in einer halben Stunde Radfahren mit 20 km/h immerhin 300 kcal (1.256 kjoule), das entspricht dem Kalorienwert einer Extrawurstsemmel mit viel Wurst.
"Das Umsteigen vom Auto auf das Fahrrad spart viel Geld. Wer bei einem
Arbeitsweg von je fünf Kilometer an 100 Tagen im Jahr mit dem Fahrrad statt
mit dem Auto fährt, erspart sich 360 Euro", rechnet VCÖ–Experte Rauh vor. Unternehmen, die ihre Angestellten motivieren, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu
kommen, können heuer den VCÖ–Mobilitätspreis gewinnen. Einreichfrist ist der
30. Juni. Nähere Informationen gibt es im Internet.
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