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Fronius- Appell an künftige Regierung: Stabilität und Planbarkeit im Solarmarkt gewährleisten

23.02.2025

Chance durch neuen "Made-in-Europe-Bonus" für Erneuerbare Energien nutzen und künftig auf dieses System setzen.

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Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß / CEO Fronius International GmbH © Fronius International GmbH
Wels/Sattledt/Pettenbach  -  In Zeiten, in denen sich besorgniserregende und schlechte Nachrichten abwechseln, setzt Fronius auf Optimismus und Zuversicht. „Das Jahr 2025 ist der richtige Zeitpunkt, um in eine Photovoltaik-Anlage zu investieren. Solarenergie "Made in Austria" setzt einen Schritt zu mehr Energiesouveränität und Unabhängigkeit von anderen Wirtschaftsregionen mit zukunftsorientiertem Klimaschutz“, sagt Fronius CEO Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß und setzt damit bewusst einen Konterpunkt zu der allgemein verdrießlichen Stimmungslage. „Die Wirtschaft braucht einerseits einen Abbau von Bürokratie, ein investitionsfreundliches Klima und wettbewerbsfähige Standortbedingungen. Eine erfolgreiche Wirtschaft braucht aber andererseits vor allem Planungssicherheit, Zuversicht und Vertrauen. Das gilt ganz besonders für den Solarmarkt.“
 

„Ich appelliere an die künftige Bundesregierung, bei aller dringend gebotenen Budgetdisziplin, dieses Vertrauen auch im heimischen Solarmarkt wieder herzustellen. Die Mehrwertsteuer-Befreiung für PV-Anlagen sollte aus unserer Sicht, wie ursprünglich geplant, mit Ende 2025 auslaufen. Somit können PV-Installateure und interessierte Kunden in einem planbaren Umfeld PV-Anlagen realisieren. Mit dem neuen ‚Made-in-Europe-Bonus‘ kann dann im kommenden Jahr auch im kleineren Dachsegment voll auf ein neues Fördersystem mit Investitionszuschüssen für die europäische Wertschöpfung gesetzt werden“, verweist Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß auf die Verknüpfung von Klimaschutz und heimischer Wertschöpfung. Anlagen ab 100 kW profitieren schon ab Juli 2025 von dieser Förderung.

„Wir wehren uns als Industrie nicht gegen eine Reduktion des Fördervolumens, sofern diese Reduktion - ausgewogen aufgeteilt über die Sektoren - für die Budgetsanierung notwendig ist. Wichtig ist aber, dass alle wissen, woran sie sind und planen können. Wir werden in Zukunft viel mehr Strom benötigen, es macht also Sinn in Photovoltaiksysteme zu investieren. Es ist falsch, dass ein Mehr an Solar-Strom schuld an den gestiegenen Energiepreisen ist. Die Grundlage für die finanzielle Belastung liegt zum größten Teil in den hohen Gaspreisen und dem Merit-Order-Prinzip bei der Preisbildung“, stellt die Geschäftsführerin von Fronius klar.

Nachdem sich Klima- und Wirtschaftsministerium diese Woche auf einen gemeinsamen Entwurf der „EAG-Investitionszuschüsse-Verordnung Strom“ inklusive des „Made-in-Europe-Bonus“ für Erneuerbare geeinigt haben, möchte Fronius diesen Entwurf vollumfänglich unterstützen. „Österreich wird mit dem ‚Made-in-Europe-Bonus‘ für Erneuerbare Energieerzeugungsanlagen zum Vorreiter in Europa für eine Kopplung von klima- und energiepolitischen sowie industriepolitischen Zielen. Die heimische Wertschöpfung wird gestärkt und die Resilienz des europäischen Energiesystems erhöht. In Zeiten geopolitischer Umbrüche müssen wir darauf achten, im Bereich der Photovoltaik nicht in eine Abhängigkeit von China zu geraten, die wir später nicht mehr rückgängig machen können“, macht Engelbrechtmüller-Strauß auf die strategische Bedeutung von Sonnenstrom für das europäische Energiesystem aufmerksam.

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