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Fraunhofer IWS eröffnet „DRYplatform“ für Batterieforschung

07.11.2025

DRYtraec®-Verfahren beschichtet Elektroden ohne Lösungsmittel

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»DRYplatform« offiziell eröffnet: Geladene Gäste begleiteten die feierliche Zeremonie mit einer symbolischen Banddurchtrennung. © Martin Forster/Fraunhofer IWS

Dresden- Das Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden hat am 3. November 2025 die neue Technologieplattform „DRYplatform“ eröffnet. Die mit 3,7 Millionen Euro vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte Anlage gilt als Leuchtturmprojekt für die industrielle Trockenbeschichtung von Batterien.

Herzstück ist das vom IWS entwickelte DRYtraec®-Verfahren, das Elektroden ohne Lösungsmittel beschichtet. Damit entfallen energieintensive Trocknungsschritte – Kosten und Umweltbelastung sinken deutlich. „Die DRYplatform beschleunigt den Transfer aus der Wissenschaft in die Industrie erheblich“, sagte Institutsleiter Prof. Christoph Leyens.

Die Forschungsumgebung vereint Pulveraufbereitung, Zelltests und digitale Prozessvernetzung unter einem Dach und richtet sich an Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Sie ermöglicht die Entwicklung neuer Batteriegenerationen – etwa Festkörper-, Natrium-Ionen- oder Lithium-Schwefel-Systeme – bis zur industrienahen Demonstration.

Für ihre Arbeit an der zugrundeliegenden Technologie wurden Dr. Holger Althues, Prof. Dr. Stefan Kaskel und Dr. Benjamin Schumm mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis 2025 ausgezeichnet.

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