Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie
oekonews banner

Französisches Atomkraftwerk wegen Trockenheit gedrosselt

08.06.2022

Atomkraft leider bereits unter Klimawandel – Das Atomdesaster in Frankreich nimmt weiter seinen Lauf

© Diego Delso
© Diego Delso
Seit Monaten leidet Frankreichs Atomindustrie an Sicherheitsproblemen in den Atomkraftwerken, so mussten Kernkraftwerke unter anderem wegen Korrosionsproblemen abgeschaltet werden und rund die Hälfte der Atomreaktoren ist technisch nicht verfügbar. Jetzt kommt durch die Trockenheit ein weiteres Problem dazu, denn durch fehlendes Kühlwasser müssen immer wieder Kraftwerke gedrosselt werden, wie aktuell im Werk Saint–Alban, statt 1300 MW können nur mehr 260 MW geliefert werden. Der Klimawandel setzt auch den Atomkraftwerken durch Trockenheit, aber auch durch Stürme, Hochwasser und steigenden Meeresspiegel immer mehr zu,“ so der Anti–Atom–Sprecher der Grünen, Martin Litschauer.
„Atomkraftwerke sind keine Lösung gegen den Klimawandel, dafür dauert der Bau viel zu lange und ist viel zu teuer und wie Frankreich zeigt, sind diese auch zu wenig verlässlich. Atomkraftwerke sind also keine Lösung, im Gegenteil, sie sind vom Klimawandel bedroht. Außerdem verdunsten die Atomkraftwerke in der EU jährlich jene Menge Wasser, die dem Wasserbedarf Österreichs entspricht, Wasser das die Landwirtschaft jetzt bei der Trockenheit auch brauchen würde.“ mahnt Litschauer.
Auf Grund der Trockenheit gelten inzwischen in 29 von 101 Départements Wasserbeschränkungen, so wird das Bewässern von Gärten und Feldern rationiert; Autos dürfen nicht mehr gewaschen und private Schwimmbäder nicht mehr gefüllt werden. Um die Artenvielfalt im Fluss zu schützen, ist die Entnahme und das Zurückleiten des Kühlwassers streng geregelt. Schon in der Vergangenheit mussten französische Atomkraftwerke in Hitzeperioden gedrosselt werden, üblicherweise geschieht dies jedoch im Hochsommer.
In diesem Jahr war bereits Anfang Mai das AKW Blayais am Fluss Garonne wegen dessen niedrigen Wasserstands zurückgefahren worden.
  • Drucken
  • Empfehlen
08.06.2022 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Wann, wenn nicht jetzt? Zusammen wachsen fürs Klima.

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Shell: Erneuerbare Energien statt Öl für Texas

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Dienstag, 6. Oktober 2026, 70.328 Artikel Online

Weitere Themen

  • 500 MW Erneuerbare plus Batteriespeicher: Großprojekt für 24/7-Strom in Indien
  • Sauberer Strom federt Energiepreise ab,  aber Aufholbedarf bei Speichern 
  • Texas: Kohlekraftwerk Tolk soll durch Wind, Solar und Speicher ersetzt werden
  • Vergabe Österreichischer Solarpreise durch EUROSOLAR AUSTRIA
  • Wien beim Gas-Ausstieg europaweit auf Platz drei
  • Österreichischer Solarpreis für Elektro Mösl:  Landwirtschaft, Gewerbe und E-Mobilität gemeinsam gedacht
  • Eurelectric: EU sollte Emissionshandel stärken statt abschwächen
  • Finanzierungsfrage um AKW Dukovany: Anti-Atom-Initiativen fordern Klarheit von Erste Group
  • IEA: Elektrifizierung wird zum Schlüssel für Energiesicherheit
  • Schweiz: Atomkraftwerke brauchen mehr Wasser als die Landwirtschaft 
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.373 Artikel | Seite 1 von 1.338

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
© Diego Delso

© Diego Delso