Forderung: Schluss mit Licht am Tag
Wien – Der VCÖ begrüßt die Aussagen von Innenminister Günther Platter für die Abschaffung der Pflicht zu Licht am Tag. Der VCÖ weist darauf hin, dass Licht am Tag nicht den versprochenen Sicherheitsgewinn gebracht hat. Die Zahl der Verkehrstoten ist derzeit um sieben Prozent höher als zur gleichen Zeit des Vorjahres, bei der Gruppe der Fußgänger, Rad– und Motorradfahrer sogar um zwölf Prozent. Der VCÖ fordert die rasche Abschaffung der Pflicht zu Licht am Tag.
Seit November 2005 besteht die Pflicht zu Licht am Tag, seit April 2006 wird die Nichteinhaltung des Gesetzes auch bestraft. „Nach fast zwei Jahren Pflicht zu Licht am Tag fällt die Bilanz ernüchternd aus. Der vom ehemaligen Verkehrsminister Gorbach versprochene Sicherheitsgewinn ist leider nicht eingetreten. Daher kann ich Innenminister Platter nur voll und ganz zustimmen, wenn er sich für ein Ende der Lichtpflicht ausspricht„, stellt VCÖ–Experte DI Martin Blum fest.
Der VCÖ weist darauf hin, dass im Jahr 2006 die Zahl der tödlich verunglückten Fußgänger um 13 Prozent auf 110 gestiegen ist. Heuer ist ein weiterer Anstieg um drei Prozent zu verzeichnen. „Das menschliche Auge orientiert sich nach Lichtquellen. Fußgänger gehen im Lichtermeer der Autoscheinwerfer regelrecht unter und werden leichter übersehen. Das Unfallrisiko für Fußgänger steigt„, erläutert VCÖ–Experte Blum.
Ein auffallendes Ergebnis zeigt auch die Analyse der Unfallstatistik.
Während heuer insgesamt die Zahl der Verkehrstoten um sieben Prozent gestiegen ist, betrug der Anstieg in der Fußgänger, Radfahrer und Motorradfahrer sogar zwölf Prozent.
Der VCÖ fordert die Abschaffung der Pflicht zu Licht am Tag. „Wenn Licht am Tag mehr Verkehrssicherheit bringen würde, wären die Autofahrer bereit, die wegen Lampenverschleiß und zusätzlichen Spritverbrauch höheren Kosten zu zahlen. Auch die zusätzlichen CO2–Emissionen würde man dann in Kauf nehmen. Denn die Rettung von Menschenleben hat absolute Priorität. Doch die Pflicht zu Licht am Tag hat nicht zu mehr Verkehrssicherheit geführt. Im Gegenteil, es deuten viele Indizien darauf hin, dass gerade für die schwächsten Verkehrsteilnehmer das Unfallrisiko gestiegen ist„, spricht sich VCÖ–Experte Blum für ein rasches Ende der Pflicht zu Licht am Tag aus.
Zudem fordert der VCÖ die rasche Umsetzung eines Verkehrssicherheitspakets. Neben mehr Verkehrskontrollen und einer Reform des Punkteführerscheins tritt der VCÖ für niedrigere Tempolimits und eine Bewusstseinskampagne gegen Raserei ein. "Jeder dritte tödliche Unfall passiert, weil der Unfalllenker zu schnell gefahren ist. Viele sehen Schnellfahren als Kavaliersdelikt. Ein tödlicher Irrtum, wie täglich auf Österreichs Straßen zu sehen ist", meint Experte Blum.
Seit November 2005 besteht die Pflicht zu Licht am Tag, seit April 2006 wird die Nichteinhaltung des Gesetzes auch bestraft. „Nach fast zwei Jahren Pflicht zu Licht am Tag fällt die Bilanz ernüchternd aus. Der vom ehemaligen Verkehrsminister Gorbach versprochene Sicherheitsgewinn ist leider nicht eingetreten. Daher kann ich Innenminister Platter nur voll und ganz zustimmen, wenn er sich für ein Ende der Lichtpflicht ausspricht„, stellt VCÖ–Experte DI Martin Blum fest.
Der VCÖ weist darauf hin, dass im Jahr 2006 die Zahl der tödlich verunglückten Fußgänger um 13 Prozent auf 110 gestiegen ist. Heuer ist ein weiterer Anstieg um drei Prozent zu verzeichnen. „Das menschliche Auge orientiert sich nach Lichtquellen. Fußgänger gehen im Lichtermeer der Autoscheinwerfer regelrecht unter und werden leichter übersehen. Das Unfallrisiko für Fußgänger steigt„, erläutert VCÖ–Experte Blum.
Ein auffallendes Ergebnis zeigt auch die Analyse der Unfallstatistik.
Während heuer insgesamt die Zahl der Verkehrstoten um sieben Prozent gestiegen ist, betrug der Anstieg in der Fußgänger, Radfahrer und Motorradfahrer sogar zwölf Prozent.
Der VCÖ fordert die Abschaffung der Pflicht zu Licht am Tag. „Wenn Licht am Tag mehr Verkehrssicherheit bringen würde, wären die Autofahrer bereit, die wegen Lampenverschleiß und zusätzlichen Spritverbrauch höheren Kosten zu zahlen. Auch die zusätzlichen CO2–Emissionen würde man dann in Kauf nehmen. Denn die Rettung von Menschenleben hat absolute Priorität. Doch die Pflicht zu Licht am Tag hat nicht zu mehr Verkehrssicherheit geführt. Im Gegenteil, es deuten viele Indizien darauf hin, dass gerade für die schwächsten Verkehrsteilnehmer das Unfallrisiko gestiegen ist„, spricht sich VCÖ–Experte Blum für ein rasches Ende der Pflicht zu Licht am Tag aus.
Zudem fordert der VCÖ die rasche Umsetzung eines Verkehrssicherheitspakets. Neben mehr Verkehrskontrollen und einer Reform des Punkteführerscheins tritt der VCÖ für niedrigere Tempolimits und eine Bewusstseinskampagne gegen Raserei ein. "Jeder dritte tödliche Unfall passiert, weil der Unfalllenker zu schnell gefahren ist. Viele sehen Schnellfahren als Kavaliersdelikt. Ein tödlicher Irrtum, wie täglich auf Österreichs Straßen zu sehen ist", meint Experte Blum.