Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie

Förderung für den Heizungstausch wirkt und ist kosteneffizient

19.12.2024

Aktuelle Zahlen belegen wichtige Hebelwirkung für Klimaschutz sowie zur Stärkung der heimischen Wirtschaft

image002 (1).png
Die aktuellen Zahlen © Kommunalkredit Public Consulting, Raus aus Öl und Gas inkl. „Sauber Heizen für Alle“; eigene Berechnungen
Wien - Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) fordert von der neuen Bundesregierung Kontinuität und Verlässlichkeit bei den Rahmenbedingungen zum Heizungstausch und verweist auf die Erfolge des derzeitigen Förderprogramms „Raus aus Öl und Gas“, das sowohl Treibhausgase im Gebäudebereich in großen Mengen einsparen hilft als auch die heimische Wirtschaft in Gestalt kleiner und mittelständischer Unternehmen stärkt. Aktuellen Zahlen der Kommunalkredit Public Consulting (KPC) zufolge lagen bis Anfang Dezember 2024 insgesamt 52.652 Anträge für den Tausch auf ein erneuerbares Heizsystem über die Förderschiene „Raus aus Öl und Gas“ vor.


Zahlreiche Heizsysteme wurden dadurch bereits umgestellt. Mit 31,1 € Fördersumme pro eingesparter Tonne CO2 wurden heuer mit diesem Programm kosteneffizient Treibhausgasemissionen eingespart, gerechnet auf den Lebenszyklus eines Heizsystems.

„Wir sehen gleich mehrfach die positiven Auswirkungen der aktuellen Förderungen zum Heizungstausch. So konnten allein durch die im heurigen Jahr getätigten Investitionen von Haushalten und Gewerbe zum Ausstieg aus den fossilen Energieträgern Öl und Gas die CO2-Emissionen dauerhaft um über 1,2 Millionen Tonnen pro Jahr reduziert werden. Zugleich wurden damit allein 2024 Gesamtinvestitionen in der Höhe von 1,7 Milliarden Euro ausgelöst. Die neue Regierung muss die Anreize in diesem Bereich jedenfalls aufrechterhalten, um mit Maßnahmen für den Klimaschutz zugleich wichtige Wachstumsimpulse für die Wirtschaft zu setzen!“, so Martina Prechtl-Grundnig, Geschäftsführerin des EEÖ.

Klimawirksame und kosteneffiziente Fördermittel

Die aktuelle Auswertung zeigt auch: die staatlichen Mittel zur Reduktion von Treibhausgasen werden sehr effizient eingesetzt. Die Kosten pro eingesparter Tonne CO2 liegen beispielsweise um über das Vierfache unter den kürzlich von Seiten der WKO-nahen Plattform oecolution kolportierten Zahlen.
Gefördert werden durch das Programm „Raus aus Öl und Gas“ Holzheizungen, Wärmepumpen, Solarthermische Anlagen sowie Anschlüsse an die Nah- und Fernwärmeversorgung. Der Trend der letzten vier Jahre zeigt auch, dass sich die Zahlen für den Heizungstausch seit 2020 etwa verachtfacht haben.
„Bis 2040 müssen jährlich bis zu 100 000 fossile Heizsysteme ersetzt werden. Wir wissen: das ist realisierbar, die Fachkräfte dafür sind verfügbar. Österreich braucht für eine stabile und sichere Energieversorgung auf Basis erneuerbarer Energie unter anderem Instrumente wie die Förderung für den Heizungstausch, und zwar in einem zielgerichteten und verlässlichen rechtlichen Rahmen, um allen Akteuren der Wirtschaft Planungs- und Investitionssicherheit zu ermöglichen. Die Förderungen zum Heizungstausch sind eines jener Instrumente, die positiv wirken und – wie eine Auswertung der Zahlen aus 2024 zeigt – durch niedrige CO2-Vermeidungskosten hohe Gesamtinvestitionen auslösen“, erklärt Prechtl-Grundnig abschließend.
 
 
  • Drucken
  • Empfehlen
19.12.2024
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

EU: Vollbremsung bei Photovoltaikzubau

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Stilllegung AKW Beznau: Ein guter Entscheid für die Schweiz

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Mittwoch, 22. April 2026, 68.866 Artikel Online

Weitere Themen

  • Energie-Revolution in Österreich machbar: Studie zeigt den Weg zur 100 % erneuerbaren Zukunft bis 2040
  • Erinnerung wachhalten – für eine atomfreie Zukunft!
  • Experten-Check zum Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz: Zu viel Bremse, zu wenig heimische Energie gegen Gaskrise und Abhängigkeit
  • Über 80.000 demonstrieren deutschlandweit für eine schnellere Energiewende und gegen fossile Abhängigkeit
  • Deutschland: Scharfe Kritik an Spahns AKW-Gedankenspielen
  • Umweltausschuss bekräftigt einstimmig Anti-Atom-Kurs Österreichs
  • Genau betrachtet:  Der vollends verkehrte Bauboom von Gaskraftwerken
  • Greenpeace kontert Ölkonzern mit Gegenklage: Österreich muss bei Anti-SLAPP-Schutz endlich liefern
  • 37 Millionen Euro pro Tag: Ölkonzerne kassieren während Waffenruhe im Irankrieg noch mehr ab
  • Sanierungsoffensive zeigt Wirkung:  31600 Haushalte steigen auf erneuerbare Wärme um
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.153 Artikel | Seite 1 von 1.316

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
image002 (1).png

Die aktuellen Zahlen © Kommunalkredit Public Consulting, Raus aus Öl und Gas inkl. „Sauber Heizen für Alle“; eigene Berechnungen