Finanzbildung mit Zukunft: Umwelt und Klima mitdenken
Wer sein Geld bewusst nachhaltig anlegt, kann Innovationen fördern und aktiv zu einer lebenswerten Zukunft beitragen.
Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMLUK) und das Bundesministerium für Finanzen (BMF) haben dazu einen neuen Leitfaden sowie eine Social-Media-Video-Serie veröffentlicht. Ziel ist es, nachhaltige Finanzbildung breiter zugänglich zu machen und das Bewusstsein für sogenannte „Green Finance“ zu stärken.
Klima- und Umweltminister Norbert Totschnig betont, dass Finanzbildung mehr umfasst als Sparen oder Vorsorge: Finanzielle Entscheidungen hätten auch ökologische Auswirkungen. Wer wisse, worauf bei nachhaltigen Geldanlagen oder grünen Sparprodukten zu achten ist, könne bewusster handeln.
Auch Finanzstaatssekretärin Barbara Eibinger-Miedl unterstreicht die Bedeutung von Finanzbildung als Schlüsselkompetenz. Die neue Video-Serie vermittelt kompakt, wie sich nachhaltige Geldentscheidungen mit Umweltbewusstsein verbinden lassen – vom Sparbuch bis zur Altersvorsorge.
Eine Analyse der Oesterreichische Nationalbank (2024) zeigt: 59 Prozent der Befragten bevorzugen Finanzunternehmen mit klaren umweltfreundlichen und ethischen Standpunkten. Gleichzeitig bestehen noch Wissenslücken. Hier setzt der Leitfaden „Finanzbildung trifft Klima und Umwelt“ an. Er richtet sich an Lehrende, Beratungsstellen, Vereine und andere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und bietet praxisnahe Informationen sowie weiterführende Links.
Die Maßnahmen wurden im Rahmen der Nationale Finanzbildungsstrategie für Österreich entwickelt. Über das Finanznavi (finanznavi.gv.at) – einen digitalen Wegweiser für Finanzentscheidungen – sind sowohl der Leitfaden als auch die Videos abrufbar.