Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse(current)1
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Biomasse

Feinstaub aus Heizungen

18.01.2007

Emissionsmessungen zeigen, dass Pelletheizungen zu einer Reduktion der Feinstaubemissionen bis über 90% gegenüber konventionellen Heizungen führen

ja © Christian Almeder
ja © Christian Almeder
Aktuelle Emissionsmessungen zeigen, dass Pelletheizungen zu einer Reduktion der Feinstaubemissionen um über 90% gegenüber konventionellen Holzheizungen führen. Pelletheizungen verursachen insgesamt nur ein Tausendstel der Gesamtemissionen von Feinstaub in Österreich.
Professor Reinhold Priewasser vom Institut für betriebliche und regionale Umweltwirtschaft der Universität Linz: " In der aktuellen Feinstaubdiskussion wird vielfach übersehen, dass wir moderne Pelletheizungen nicht mit klassischen Festbrennstoffheizungen vergleichen dürfen. Die Emissionen liegen um zumindest 90% niedriger. Wenn wir Feinstaubemissionen reduzieren wollen, müssen wir alte Holzkessel durch moderne Pelletheizungen ersetzen. Ein Zurück zum Öl ist keine Lösung im Sinne einer nachhaltigen Energienutzung!"
Ähnlich argumentiert Dr. Thomas Brunner, Bereichsleiter des Austrian Bioenergy Centre in Graz: "Wir haben Pelletheizungen auch im Praxisbetrieb draußen beim Kunden gemessen und festgestellt, dass die Emissionen bei stationärem Volllastbetrieb, aber auch bei Teillastbetrieb nicht über 15 mg/MJ lagen".
Überträgt man diese Ergebnisse auf die rund 45.000 Pelletkessel, die mit Ende 2006 in Österreich im Betrieb sind, ergibt das Gesamtemissionen von Feinstaub von rund 50 Tonnen. Bei einer Gesamtbelastung mit Feinstaub von 46.000 Tonnen ist das nur ein Tausendstel der Emissionen.
Walter Haslinger, Kleinfeuerungsexperte des ABC Wieselburg: "Feinstaub aus Pelletheizungen enthält aufgrund der elektronisch kontrollierten Verbrennung kaum Ruß, sondern vorwiegend wasserlösliche Kalium- und Natriumsalze. Erst jüngst konnten Schweizer Studien nachweisen, dass aus diesem Grund die Gesundheitsschädlichkeit von Feinstaub aus Pelletheizungen wesentlich geringer einzustufen ist, als aus Dieselruß oder als Rauch konventioneller Holzöfen".
Der Vorteil von Pellets ist, dass es sich um einen heimischen erneuerbaren Energieträger handelt, der die immer stärkere Abhängigkeit Österreichs von Energieimporten wesentlich senken kann. Dazu kommt, dass Pellets nicht zum Treibhauseffekt beitragen. Pellets werden in über 25 Werken in fast allen Bundesländern produziert. Die heimische Produktionskapazität wird Ende 2007 voraussichtlich doppelt so hoch sein, wie der heimische Verbrauch.
Die aktuellen Pelletpreise und viele weitere Infos unter www.propellets.at
QUelle: Dr. Christian Rakos, proPellets Austria

Verwandte Artikel

  • Feinstaub geht uns alle an!
  • Abgase des Verkehrs verursachen vier Mal so viele Todesfälle wie Verkehrsunfälle!
  • Umweltministerium zu Feinstaub: Wien will Verantwortung übernehmen
  • Pelletheizungen: Klimaschutz plus Feinstaubreduktion
  • VCÖ: Einnahmen aus höherer Mineralölsteuer für Klimaschutz–Offensive verwenden!
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
18.01.2007 | Autor*in: litschauer
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Österreichs Wälder von Orkan Kyrill weitgehend verschont

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Gas auch ohne Gülle

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Montag, 14. September 2026, 70.140 Artikel Online

Weitere Themen

  • Vorarlberger Biogas-Technologie macht Kläranlage in Ecuador zum Energieprojekt
  • Schweizer Holzernte 2025 leicht gestiegen -Energieholz gewinnt an Bedeutung
  • Heimische Resilienz statt Importabhängigkeit: Deutschlands Bioenergiebranche vermisst im EEG 2027 die versprochenen Perspektiven
  • Steelpaint schützt Kran in Biogasanlage vor extremer Korrosion
  • proPellets Austria stellt richtig und warnt: Verkürzte Preisvergleiche führen Konsumenten in die Irre
  • Elektroauto gewinnt legendäres Pikes Pike Bergrennen
  • Trotz fossiler Krise fehlt Gesetz für heimisches Grüngas
  • Bioenergie überholt Erdgas: Studie sieht Schlüsselrolle für klimafitte Wälder und die Wärmewende
  • Biomasse soll Energiewende absichern: Branche begrüßt neue Verordnung
  • Biomasse bleibt Schlüssel zur Energiewende: Neue Verordnung stärkt Versorgungssicherheit und Klimaschutz
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
2.334 Artikel | Seite 1 von 234

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
ja © Christian Almeder

ja © Christian Almeder