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Fahrradstraße Meiselstraße gewinnt VCÖ-Mobilitätspreis Wien

12.09.2026

Auch Mobilitätsmanagement der Wirtschaftskammer und Verlängerung der Straßenbahnlinie 18 ausgezeichnet

Foto Gesamtsieger c Stadt Wien C. Fürthner.jpg
VCÖ Mobilitätspreis Wien / v.l.n.r.: Christian Gratzer (VCÖ), Michaela Schüchner (Bezirksvorsteherin Penzing), Stadträtin Ulli Sima, Dietmar Baurecht (Bezirksvorsteher Rudolfsheim-Fünfhaus), Christian Holzer (ÖBB) © Stadt Wien/Christian Fürthner
Wien  – Die Fahrradstraße Meiselstraße in Penzing und Rudolfsheim-Fünfhaus ist mit dem diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis Wien ausgezeichnet worden. Insgesamt wurden 75 Projekte eingereicht – mehr als in jedem anderen Bundesland.

Seit Herbst 2025 hat der Radverkehr auf der Meiselstraße Vorrang. Gemeinsam mit dem Zweirichtungsradweg auf der Hütteldorfer Straße entstand eine wichtige Ost-West-Verbindung für den Radverkehr. Gleichzeitig wurde die Straße klimafitter: 60 Bäume wurden gepflanzt, 900 Quadratmeter begrünt und 3.100 Quadratmeter entsiegelt. Auch der Schulvorplatz der Schule Lortzinggasse wurde autofrei gestaltet.
 

Ausgezeichnet wurden zudem zwei weitere Projekte: das „Betriebliche Mobilitätsmanagement Wien 2026+“ der Wirtschaftskammer Wien sowie die Verlängerung der Straßenbahnlinie 18 bis zur U2-Station Stadion. Die neue Strecke ist seit 5. September in Betrieb und schafft eine direkte Verbindung zwischen U6 und U2.

Wien weist österreichweit den höchsten Anteil von Öffentlichem Verkehr, Radfahren und Gehen auf. 2025 lag dieser bei 74 Prozent. Gleichzeitig verursacht der Verkehr in Wien mit rund 1.300 Kilogramm Treibhausgasen pro Kopf die niedrigsten Pro-Kopf-Emissionen aller Bundesländer.

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