Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit(current)2
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ernährung und Gesundheit

Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung: Keine Absicherung für Monsanto

05.03.2013

GLOBAL 2000 und ECA Watch erfreut: EBRD wird Monsanto nicht unterstützen – Agrarkonzern wollte mögliche Zahlungsausfälle osteuropäischer Bauern bis zu 40 Millionen US–Dollar absichern =

© sxc.hu
© sxc.hu
Wien –Kürzlich wurde offiziell bekanntgegeben, dass der US–amerikanische Agrarkonzern Monsanto von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) keine Unterstützung bekommen wird. "Noch vor Weihnachten alamierte uns die NGO Bankwatch, dass die EBRD ein Projekt mit Monsanto in Planung hatte", erzählt Heidemarie Porstner, Gentechnik– und Agrarsprecherin von GLOBAL 2000. Monsanto sollte den LandwirtInnen der Länder Russland, Ukraine, Serbien, Ungarn, Bulgarien und der Türkei Saatgut und die dazu passenden
Agro–Chemikalien zur Verfügung stellen. Wenn die Bauern und Bäuerinnen nicht in der Lage gewesen wären, ihre Schulden an Monsanto zu bezahlen, wäre die EBRD bis zu einer Höhe von 40 Millionen US–Dollar eingesprungen, damit der Konzern seine Geschäfte in diesen Ländern weiter betreiben und ausbauen kann.
Die EBRD wurde ursprünglich 1991 ins Leben gerufen, um die ehemals kommunistischen Länder Osteuropas beim Einstieg in die Marktwirtschaft zu unterstützen. Sie finanziert sich aus europäischen Steuergeldern, jedoch halten auch nichteuropäische Länder wie USA oder Australien Anteile.
Ein gemeinsamer Brief von 159 Organisationen, unter anderem von namhaften NGOs wie Bankwatch und Friends of the Earth, wurde an den EBRD–Präsidenten Suma Chakrabarti geschickt. Von GLOBAL 2000 – gemeinsam mit ECA Watch und weiteren österreichischen NGOs – wurde der aus Österreich entsandte zuständige Direktor schriftlich kontaktiert und mit der Bedeutung dieses Schrittes durch die EBRD konfrontiert.
"Monsanto hat aus vielen verschiedenen Gründen in den vergangenen Jahren für Negativschlagzeilen gesorgt. Eine Unterstützung eines solchen Unternehmens ist ganz klar abzulehnen", betont Heidemarie Porstner. Monsanto ist vor allem in Zusammenhang mit seinen Gentech–Pflanzen bekannt, der Agro–Bio–Chemie–Konzern gerät aber auch immer stärker wegen seiner Pestizide in Kritik. Schädliche
Auswirkungen auf Mensch und Umwelt werden seitens des Konzerns immer wieder dementiert.
Thomas Wenidoppler von ECA Watch Österreich freut sich über die Absage durch die EBRD, verlangt nun aber Reformprozesse: "Wir begrüßen den Ausstieg der EBRD aus dem Monsanto–Projekt. Es muss aber auch insgesamt in dieser Entwicklungsbank ein Lernprozess eintreten, dass Investitionen in kleinbäuerliche Strukturen langfristig für die Umwelt und für die Menschen vor Ort nachhaltiger sind. Investitionen in großflächige Industrie–Landwirtschaft mit multinationalen
Unternehmen wie Monsanto, die ökologisch vollkommen unverantwortlich agieren, sind nicht nur in diesem Fall höchst bedenklich."
Dem stimmt Heidemarie Porstner zu: "Es ist ein starkes Zeichen, dass die EBRD das Projekt mit Monsanto nicht weiter verfolgt. Leider unterstützt die Bank auch zahlreiche weitere kritische Projekte, etwa im Bereich Energie. Wir werden weiter sehr wachsam sein."

Verwandte Artikel

  • 30 Jahre Gentechnik und Monsanto : Studien zeigen Erschreckendes auf
  • Der Anfang vom Ende Monsantos?
  • BASF gegen Kennzeichnung von Gentech–Lebensmitteln in den USA – Protest in Ludwigshafen
  • Gentech–Lobby veröffentlicht irreführende Anbau–Statistiken
  • Gentech–Mais verringert Fruchtbarkeit
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
05.03.2013 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Österreich setzt immer mehr auf BIO

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Vegane Ernährung liegt weltweit im Trend

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Sonntag, 8. Februar 2026, 68.227 Artikel Online

Weitere Themen

  • Neue Zahnpasta stoppt Parodontitis-Erreger
  • Grenzüberschreitendes INTERREG-Projekt „PollenCare“ gestartet
  • Hanfsamen bestellen – die besten Seiten & Shops im Überblick
  • Mit Rezepten von Bäuerinnen "das Beste aus dem Reste vom Feste" machen
  • Lebensmittelverschwendung: Bewusst genießen statt wegwerfen
  • Wenn Liebe unter die Haut geht: Wie Oxytocin und Zärtlichkeit die Wundheilung fördern
  • Macht uns der Duft vom Tannenbaum glücklicher?
  • Versteckte Auslöser von Alzheimer:  Infektionen und Diabetes erhöhen das Risiko 
  • Experte der Ärztekammer: Sicheres Silvester ohne Böller
  • Lachen verbindet:  Echtes Lachen vertreibt Einsamkeit –  Vor dem Bildschirm kann das nicht
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
3.202 Artikel | Seite 1 von 321

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
© sxc.hu

© sxc.hu